Kein Kuppenheimer Sieg für Baden

Trotzdem 17:15-Erfolg / Roos punktet fürs Elsass gegen Kresovic

Vereinsinternes Duell: Velimir Kresovic (Team Baden) (re.) vs. Jean-Luc Roos (Team Elsass)

Baden hat die Vorjahresschmach zumindest etwas getilgt: Beim 46. traditionellen Länderkampf gegen das Elsass setzten sich die Gastgeber in Hockenheim mit 17:15 durch. 2013 hatte Baden nach einem Organisations-Chaos eine 8:24-Schlappe hinnehmen müssen. Beim diesjährigen Länderkampf gingen vier Kuppenheimer an die Bretter – und ausgerechnet Velimir Kresovic und Jean-Luc Roos saßen sich an Position zehn gegenüber! Die sonstigen Mannschaftskameraden schoben jedoch kein Remis. Zwischenzeitlich stand Kresovic mit Weiß etwas besser. Doch Roos bekam Angriff und vollstreckte mit einem Turmopfer.
Eine hübsche Kombination spielte Markus Merklinger. Ein Turmabzug auf ein bedrohtes Feld bescherte ihm eine Gewinnstellung. Doch der Kuppenheimer setzte falsch fort und gab danach gegen Herve Engelmann an Brett 16 ein Dauerschach. Rochade-Webmaster Gerhard Gorges übernahm das 32. und letzte Brett. Gegen Delphine Bergmann unterlag der Kuppenheimer klar – war aber wohl auch zu beschäftigt mit der Dokumentation des Länderkampfs, die er mit Kamera übernahm. (Hartmut Metz)
Partien/Bilder

gepostet unter: Presse von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

DWZ-Plus: Active-Blitz

Aktive Chancen erkennen und nutzen

“Das Spiel von starken und mittelstarken Spielern unterscheidet sich gar nicht in allzuvielen Zügen. Beispielsweise könnten in der folgenden Partie geschätzte 80% der Züge auch von Nichtmeisterspielern gespielt sein, doch das entscheidende sind nicht die 80% “Normalozüge”, sondern das Erkennen der 20% stärkeren Abweichungen. Die heutige Beispielpartie gibt Ihnen die Möglichkeit die kritischen Punkte zu sehen und für sich selbst einzuschätzen, ob Sie dazu neigen instinktiv passiv zu spielen oder die aktiven Chancen zu erkennen und nutzen wissen.” (Patrick Karcher)
weiterlesen »

gepostet unter: Training von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

LK Baden – Elsass: Knapper Sieg für die Gastgeber

Kuppenheimer Quintett in Hockenheim nur mäßig erfolgreich

Letzelter – Müller: Schwarz ist nach 125 Zügen endlich am Ziel – oder doch nicht? (weiß am Zug)

Von Gerhard Gorges
Eine phantastische Schlusspointe setzte Jean-Claude Letzelter auf Elsässer Seite nach 125 Zügen und 6 Stunden Spielzeit, die nicht nur seine Partie an Brett 13, sondern auch die 46. Auflage des Ländervergleichs Baden und Elsass abrupt mit einer “Pattdrohung” beendete. Gut für die Gastgeber, dass zu diesem Zeitpunkt der Mannschaftssieg bereits knapp aber uneinholbar feststand. Mit 17-15 gelang den Badenern die erfolgreiche “Revanche” für die herbe 8-24-Schlappe des Vorjahres. Beide Seiten hatten im Vorfeld vereinbart mit “gemischten Teams” anzutreten, einer Mischung aus Spielstärke und einem Querschnitt durch alle Leistungsklassen gepaart mit der “Anerkennung” für Verdienste um den Denksport auf 64 Feldern. Eine weitere Neuerung bestand in der Wahl des Austragungsortes, nämlich der Vergabe des Traditionswettbewerbs in den Norden des diesseits des Rheins gelegenen Landesverbandes, heuer an das Zugpferd der Rhein-Neckar-Metropol-Region, den Bundesligisten SK Hockenheim. In der Rennstadt ticken die Uhren bekanntlich anders als woanders, nämlich schneller, wie der stellvertetende Bürgermeister in seinem Grußwort, dem Schachsport einen Hauch von Formel I verleihend, betonte.
weiterlesen »

gepostet unter: Badische Ebene von Gerhard Gorges | 2 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Sparkassen-Cup am 25. September in Kuppenheim

Jugendturnier der Rochade / Trainingsauftakt nach den Sommerferien

An die Bretter, fertig, los…

Die Rochade Kuppen- heim bittet am Donners- tag, 25. September, den Schach-Nachwuchs wie- der an die Bretter. Der Sparkassen-Cup beginnt im Alten Kindergarten (direkt neben der Kirche) um 14 Uhr. „Teilnehmen kann jeder, der die Schachregeln beherrscht“, betont Rochade-Jugendleiter Thomas Braun. Auf die Teilnehmer warten dank der Unterstützung der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau wie gewohnt zahlreiche Preise, Pokale und Urkunden. Startgeld erhebt die Schachgemeinschaft keines. Der Modus und die Bedenkzeit hängen von der Teilnehmerzahl ab. Das Turnier dauert bis etwa 18 Uhr. Vor dem Sparkassen-Cup haben die Jugendlichen aus Kuppenheim, Oberndorf und Bischweier noch die Möglichkeit, emsig zu trainieren.
weiterlesen »

gepostet unter: Jugend von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Caruana „deprimiert“ den Weltmeister

Italienischer Überflieger gewinnt beim stärksten Turnier der Schach-Geschichte sieben Partien in Folge

Vachier-Lagrave – Caruana: Schwarz öffnet behutsam die Stellung – und bläst sogleich zum Angriff!

Von Hartmut Metz
Das war deprimierend“, scherzte Weltmeister Magnus Carlsen nach dem Sinquefield Cup in St. Louis. Der Norweger hatte zwar nach zehn Runden mit 5,5 Punkten einen akzeptablen zweiten Platz beim stärksten Schachturnier aller Zeiten belegt – doch den 23-Jährigen trennten Welten vom Sieger. Drehten sich in den letzten Jahren die Schlagzeilen meist um den Aufsteiger aus dem hohen Norden, ist plötzlich ein Großmeister aus dem tiefen Süden Europas in aller Munde: Fabiano Caruana. Der in Miami geborene Italiener deklassierte nicht nur die Konkurrenz. Der 22-Jährige hielt die Schach-Fans Runde für Runde mehr in Atem! Nach drei, nach vier, nach fünf und auch nach sechs Siegen dachte jeder, seine Siegesserie müsse endlich brechen – doch Caruana baute sie gegen die fünf Rivalen, die durchweg in den Top Ten stehen, auf sieben Erfolge hintereinander aus! Das gab es noch nie in solch einem erlesenen Feld. Und selbst in Durchgang acht hatte der Weltranglistendritte gegen den Branchenführer Carlsen erneut Siegchancen.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 1 Kommentar | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Schachkongress: Platz vier mit Trostpflaster

Gorges verpasst in Ottenau den "Sprung aufs Treppchen"

Letzter Mohikaner: Gerhard Gorges

Von Gerhard Gorges
Nur ein “versprengtes Dutzend” fand den Weg zum Hauptturnier des diesjährigen Schachkongresses ins Spiellokal des SC Ottenau, der in Erwartung einer größeren Teilnehmerzahl die B-Gruppe (bis 1600 DWZ) vom Meisterturnier abtrennte, um die begrenzte räumliche Kapazität von jeweils 32 Denkstrategen nicht zu übersteigen. “Hätten wir das gewusst”, ließ sich Turnierleiter und Schiedsrichter FA Bernhard Ast entlocken, “hätten wir die Turniere doch zusammen- legen können”. Einziger Rochadnik der altehrwürdigen Veranstaltung war der hiesige Webmaster, der sich auf Platz zwei der Setzliste wiederfand und nach 2 Runden mit zwei Punkten die selbstgesteckten Erwartungen zunächst erfüllte.
weiterlesen »

gepostet unter: Schachbezirk, Turniere von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Caruana sprengt alle Superlative

Italiener startet beim stärksten Turnier der Schach- Historie mit sieben Siegen

Caruana – Aronian: Weiß findet einen fantastischen Zug, der wie ein Patzer aussieht

Von Hartmut Metz
„Allmählich gehen uns die Superlative aus“, räumt selbst der sonst so wortgewaltige Yasser Seirawan ein. Dem US-Großmeister bleibt immer mehr die Spucke weg angesichts der Leistungen von Fabiano Caruana. Der Italiener wurde bereits nach vier Runden nur noch als „Mister Perfect“ bezeichnet, weil der Weltranglistendritte beim stärksten Schach-Turnier aller Zeiten bis dahin sensationell alle Partien gewann. Obwohl alle sechs Teilnehmer in den Top Ten stehen und Caruana auch mal mit einem Remis zufrieden gewesen wäre, baute der in Miami geborene Italiener seine Bilanz weiter aus! Als Wesselin Topalow zu Beginn der zweiten Hälfte erneut aufgeben musste, befand er mit Blick auf die 6:0 Zähler des Spitzenreiters: „In der Geschichte ist das höchstens noch mit den 6,5:0,5 Punkten von Anatoli Karpow im spanischen Linares 1994 zu vergleichen.“
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 1 Kommentar | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

DWZ-Plus: Weit sehen mit dem Feldstecher

Sie sollten weit sehen, um zu gewinnen – zumindest weiter sehen als Ihr Gegenüber! Auf dem Schachbrett geht es dabei weniger um eine durch geografische Größen spezifizierbare Weitsicht wie beim Blick durch einen Feldstecher, sondern um die Erkennung von Stellungscharakteristiken, Mustern und deren Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Das folgende Beispiel wirkt nicht gerade spektakulär, doch vielleicht erschließt sich dessen Faszination auf den zweiten oder dritten Blick? (Patrick Karcher)
weiterlesen »

gepostet unter: Training von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

25 Jahre ununterbrochen an der Spitze

Weltranglistenerste Judit Polgar tritt nach Schach-Olympiade ab

Pantsulaia – Polgar: Schwarz versetzt nach Df3? dem Anziehenden den entscheidenden “K.O.-Schlag”

Von Hartmut Metz

Hartmut Metz widmet sich in der aktuellen Meko dem Rücktritt von Judit Polgar. Der Kuppenheimer unterhielt sich mit der Ungarin, die 25 Jahre lang unangefochten die Weltrangliste der Damen anführte, über die Beweggründe. Ein Interview mit Polgar findet sich – wie auch zum Sieg von Arkadij Naiditsch über Magnus Carlsen (siehe Meko der Vorwoche) – in der jetzt erscheinenden Ausgabe des “Schach-Magazins 64“. Und als wären die Interviews mit der deutschen Nummer eins und der weltbesten Dame nicht genug, findet sich auch noch ein Gespräch von Metz mit Viswanathan Anand zum bevorstehenden WM-Match gegen Magnus Carlsen in dem neuen Heft. Diesmal geht der indische Ex-Weltmeister zuversichtlicher und mit optimistischerer Einstellung in den Zweikampf.

Dem Schach bleibt die beste Spielerin aller Zeiten treu – an Wettbewerben will Judit Polgar aber künftig nicht mehr teilnehmen. Bei der Schach-Olympiade im norwegischen Tromsø feierte die 38-Jährige noch einmal einen schönen Erfolg: Mit dem ungarischen Männer-Nationalteam holte die Budapesterin hinter China die Silbermedaille.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Regen schreckt Roos nicht

Reger Andrang bei Simultans in Straßburg

Mit Schirm, Charme und Gatsby-Flatcap: IM Jean-Luc Roos

Von Hartmut Metz
Straßburg lädt immer zu einem Bummel ein. Die Kuppenheimer Hussain Chaltchi, Günther und Iamze Tammert sowie Hartmut Metz nutzten samt Anhang ein Simultan von Vereinskamerad Jean-Luc Roos zu einer Stippvisite. Der IM gab am Samstag auf dem Place Broglie eines seiner zahlreichen Simultans. „Das ganze Jahr über spiele ich bestimmt so um die 2000 Partien“, überschlägt der Straßburger im Kopf mit Blick auf die 15,16 Vorstellungen im Jahr. Diesmal regnete es zwar teilweise heftig, was die Teilnehmerzahl reduzierte – aber unverdrossen zog Roos seine Kreise mit seinem roten Regenschirm als Schutz. Gegen Hussain Chaltchi half ihm das wenig – er brachte dem IM eine seiner raren Niederlagen bei; zugegebenermaßen mit Unterstützung der anderen Kuppenheimer … Aber wie gewohnt nahm es Roos mit Humor, zumal er vorher ein Duell gewonnen hatte.

Zwei Abend-Termine stehen nächste Woche in Straßburg noch aus:

weiterlesen »

gepostet unter: News von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Naiditsch schlägt Weltmeister Carlsen

Baden-Badener gelingt Kunststück bei der Schach-Olympiade

Carlsen – Naiditsch: Schwarz “glaubt” an seinen Sieg – und weiß auch wie!

Von Hartmut Metz

In der aktuellen Meko berichtet Hartmut Metz über den Sieg von Arkadij Naiditsch über Magnus Carlsen. Es ist erst der zweite Erfolg eines Deutschen bei einer Olympiade über den amtierenden Weltmeister! Zuerst gelang dem ostdeutschen Vorkämpfer Wolfgang Uhlmann das Kunststück 1962 gegen den sowjetischen Champion Michail Botwinnik. In der nächsten Ausgabe des “Schach-Magazins 64″, die in wenigen Tagen herauskommt, erscheint ein Interview von Metz mit Naiditsch, der die Olympiade aus deutscher Sicht Revue passieren lässt – und natürlich seinen bisher größten Einzelsieg.

Siege über Weltmeister sind rar. Noch größeren Seltenheitswert besitzen Siege über Weltmeister bei Schach-Olympiaden, der alle zwei Jahre stattfindenden Mannschafts-WM des Denksports. Erst einem Deutschen war das gelungen: Die DDR-Legende Wolfgang Uhlmann bezwang 1962 in Warna den sowjetischen Weltmeister Michail Botwinnik.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Schöne Zugewinne für Lorenz&Lorenz

Überzeugende Vorstellung der Kuppenheimer im österreichischen Schwarzach

Schwarzach-Open 2014

Michael und Jannik Lorenz haben beim B-Open in Schwarzach (Österreich) überzeugt. Vater und Sohn schnitten im 85 Teilnehmer starken Feld besser ab, als ihre Setzposition erwarten ließ. Michael Lorenz belegte mit fünf Punkten Platz 27. Das bescherte ihm ein Plus von elf Elo. Jannik Lorenz wies eine ausgeglichene Bilanz auf und kam auf Rang 36 ein, obwohl er auf Platz 60 gesetzt war. Jeder seiner neun Gegner war nominell stärker. Deshalb heimste er sich auch 35 Elo ein! Das Turnier gewann der Ungar Lehel Benedczky vor zwei weiteren Spielern mit 7/9. Im Hauptturnier hatte der deutsche Großmeister Vitaly Kunin die Nase vorne und sammelte als einziger sieben Punkte vor fünf Verfolgern mit jeweils 6,5/9. (H.M.)
Partien online

gepostet unter: Turniere von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Starker Start von Jannik Lorenz

Michael Lorenz startet in Schwarzach ebenfalls mit 2,5/4

Jannik und Michael Lorenz

Beim B-Turnier im österreichischen Schwarzach gelang Jannik Lorenz ein glänzender Start: Der Jugendliche der Rochade Kuppenheim sammelte gegen durchweg stärkere Gegner bisher 2,5/4 und blieb ungeschlagen. Seine Performance liegt bei 2099 Elo. Michael Lorenz steht nach vier der neun Runden ebenfalls bei 2,5 Zählern. Dadurch büßte Janniks Vater allerdings gegen schwächere Gegner bisher zwei Elozähler ein. (H.M.)

gepostet unter: Turniere von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Reger Andrang beim Ferienspaß

Girlsday in Kuppenheim

Der Zulauf bei der Rochade hält auch beim Ferienspaß-Programm an: Thomas Braun konnte bei seinen beiden Veranstaltungen in Kuppenheim jeweils elf Kinder begrüßen. Auffallend war vor allem der extrem hohe Mädchenanteil. Beide Male waren sie in der Überzahl – an einem Tag sogar mit 8:3. Normalerweise liegt der Mädchenanteil beim Denksport sehr niedrig. Steht ein Wandel in Kuppenheim an? Auf Turniere verzichtete der Jugendleiter, weil „die Kinder zu 90 Prozent blutige Anfänger waren“ – enorme Freude machte es den Teilnehmern aber auch so. Munter versuchten sie sich an Partien und lernten einiges. Die Ferienspaß-Veranstaltung in Bischweier musste Braun leider wegen Erkrankung absagen. Die Kinder werden aber wie die Kuppenheimer Teilnehmer am Ferienspaß zum ersten Jugendtraining nach den Ferien am 18. September (16 Uhr) im Alten Kindergarten eingeladen.
Diaschau

gepostet unter: Jugend von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 28 29 30 Nächste »