Zehnjährige Langeweile ein Meilenstein

OSG Baden-Baden steht in der Bundesliga vor Jubiläums-Titel

Meinhardt – Firmian: Weiß gewinnt mit „Knalleffekt“

Von Hartmut Metz
Hat die Langeweile ein Ende? In der Schach-Bundesliga zieht die OSG Baden-Baden seit 2006 einsam ihre Kreise. Seit Sven Noppes das Amt als Kapitän und Organisator übernommen hat, eilen die Kurstädter von einem Titel zum nächsten. Die zehnte deutsche Meisterschaft in Folge wäre ein Meilenstein. Rivalen wie die SG Köln-Porz, SG Solingen oder Werder Bremen haben mittlerweile die Herausforderung um Platz eins aufgegeben. Porz zog sich gar in die Zweite Bundesliga zurück, weil Mäzen Wilfried Hilgert keinen Sinn mehr darin sah, der OSG Paroli zu bieten – Baden-Badens Sponsor Wolfgang Grenke verpflichtete doch immer die besseren Spieler bis hin zu den Weltmeistern Viswanathan Anand und Magnus Carlsen. Doch nun könnte dem Abonnementmeister ein ernsthafter Rivale erwachsen: In Schwäbisch Hall, das bisher eher durch die gleichnamige Bausparkasse bekannt ist, marschierte ein Team aus der Landesliga durch bis ins deutsche Oberhaus. Dort wird der Aufsteiger nun mit dem ehemaligen Vizeweltmeister Boris Gelfand&Co. zum ersten OSG-Jäger. „Die haben durchaus Chancen“, bestätigt Arkadij Naiditsch.
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Jannik Lorenz rettet Arbeitssieg

Rochade müht sich zu 4,5:3,5-Sieg über Baden-Baden IV

Verbandsligadebut mit Bravour: Jannik Lorenz

Von Hartmut Metz
Erhebliche Personalprobleme haben der Rochade Kuppenheim den Saisonstart vermiest. Drei Mann- schaften kamen geschwächt unter die Räder – lediglich die Erste in der Verbandsliga Süd trotzte dem negativen Trend. Die Schachgemeinschaft schlug auch ohne die beiden Topleute Jean-Luc Roos und Hubert Schuh die OSG Baden-Baden IV mit 4,5:3,5. Ein Erfolg, denn das Verbandsliga-Team des deutschen Meisters hatte IM Rolf Schlindwein am ersten Brett sitzen und war im Durchschnitt an jedem Brett 50 DWZ besser besetzt. Nicht weh taten sich aber zunächst Markus Merklinger und der ehemalige Kuppenheimer Jürgen Gersinska. Nach ihrem Eröffnungsvarianten-Duell untersuchten sie die Folgen der Stellung ausgiebig auf dem Analysebrett. Aufregender ging es an verschiedenen Brettern zu: J+J verzeichneten auf Kuppenheimer Seite schöne Vorteile: Joachim Kick bestätigte auch gegen Dirk Becker seine Eröffnungsdominanz und stand nach frühem Damentausch deutlich überlegen.
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Rochade-Reserve: Aufstieg mit Hindernissen

Landesliga-Aufsteiger unterliegt in Ebringen 2:6

Little Bigpoint am Spitzenbrett: Axel Aschenberg

Von Ralf Gantner
Die in die Landesliga Süd aufgestiegene Reserve hatte in Ebringen ohne den halben Stamm-Achter keine Chance. Lediglich Axel Aschenberg konnte an Position eins einen schönen Erfolg feiern. Mit zwei Remis hielten Ralf Gantner und Konstantin Scheuermann das Endresultat von 2:6 in Grenzen. Kampflos mussten wir Brett 7 und 8 den Gastgebern überlassen. Zudem rückten Konstantin Scheuermann und Rolf Hoppenworth von der dritten in die zweite Mannschaft. Die Atmosphäre und Umgebung des Vereinsheims von Ebringen versprühte einen gewissen Charme. Die spielerische Komponente ließ Florian von der Ahé an diesem Tag vermissen. Einem Morra-Gambit wich er nicht aus und fiel alsbald den Komplikationen, die sein Gegner Holger Kaspereit schuf, zum Opfer. Hiernach bot der Autor seinem nominell deutlich überlegenen Kontrahenten ein Remis an. In Abwägung der Stellung empfand Libor Valevsky keine Sympathie für diese und schlug ein. Freudige Kunde an Brett 1: Axel Aschenberg fuhr gegen Dirk Bösch den ganzen Punkt ein. Der Ebringer fiel einer vermeintlich gelungenen Kombination zum Opfer, weil er übersah, dass die anvisierte zurückgewonnene Figur sich unvermittelt durch Blockade eines Damenschachs retten konnte. Danach entbrannte ein heißer Kampf.
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Dritte kommt gewaltig unter die Räder

Große Personalsorgen plagte die dritte Formation der Rochade Kuppenheim vor dem Heimspiel gegen Baden-Baden 7

Kann die Pleite nicht verhindern: Schatzmeister Ralf Ehret

Von Sascha Schmidt
In der Bezirksklasse Mittelbaden war Kuppenheim III gegen die Siebte des deutschen Meisters OSG Baden-Baden völlig überfordert. Die Personalsorgen in den Mannschaften darüber zogen sich – wie üblich – bis nach unten durch. Auf gleich fünf Stammspieler musste die Dritte verzichten, da einige Spieler aus privaten Gründen verhindert waren. Zwei Spieler wurde zur Unterstützung der ebenfalls personell sehr geschwächten zweiten Mannschaft abgegeben. Kompensiert wurden die Ausfälle durch die erfahrenen Edelreservisten Ralf Ehret und Fritz Kolb. Alexander Zlodi, der nach langer Zeit wieder die Schachbühne betrat, verstärkte die Mannschaft an Brett sieben. Das achte Brett konnte leider nicht besetzt werden, da sich kein weiterer Ersatzspieler mehr fand. Die Gäste waren auch ansonsten an jedem Brett zirka 100 DWZ stärker.
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Held sorgt für Ehrentreffer

Nachwuchs-Team resigniert nicht trotz eines 1:5

Sammelt nicht nur Erfahrung, sondern siegt bei seinem erstem Ligaeinsatz: Daniel Held

Von Thomas Braun
Die neu gegründete vierte Mannschaft der Rochade war mit all den jungen Debütanten gegen Vimbuch III in der 2. Kreisklasse Mittelbaden noch überfordert und unterlag mit 1:5. Leider mussten wir mit zwei kampflos verlorenen Partien starten, da ein Spieler nicht erschienen war und ein zweiter sowieso schon fehlte. Malte Rübenkönig, Daniel Held und Nicolas Velten starteten beherzt in ihre ersten „echten“ Partien mit Notation. Sie hielten gegen die ebenfalls jungen Vimbucher gut mit. Velten hatte zeitweise gar eine Figur mehr, und Rübenkönig verteidigte seine Stellung passabel. Held war zeitweilig eine Qualität im Hintertreffen. Er konnte aber bald ausgleichen und sogar selbst eine Qualität einheimsen. Seine beiden Kameraden verloren leider doch noch ihre Partie nach zähem Spiel. Immerhin sah sich Helds Rivalin gezwungen, das entstandene Endspiel mit Minusqualität aufzugeben. Bleibt noch die Leistung des Mannschaftsführers: Nachdem ich in der Eröffnung einen Gewínnzug übersehen hatte und schwach fortsetzte, unterlief mir dies leider noch einmal. Folge: Ich musste mit zwei Minusbauern die Partie verloren geben. 1:5 also der Endstand dieses Auftaktspieles für unser Nachwuchs-Team. Kein Grund allerdings, den Kopf in den Sand zu stecken! Die nächste Runde werden wir sicher nicht dezimiert antreten, da noch weitere Jugendliche auf der Rangliste nachgemeldet wurden.
Einzelergebnisse

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Schreck der Weltmeister und Séancen

Psychoanalytiker Reuben Fine vor 100 Jahren geboren

Fine – Flohr: Weiß beendet rasch die „Séance“, beginnend mit einem „Donnerschlag“

Von Hartmut Metz
Als Psychoanalytiker ist Reuben Fine zumindest einmal nicht sonderlich geschickt vorgegangen: Der Amerikaner, der heute vor 100 Jahren in New York zur Welt kam, beteiligte sich an einer spiritistischen Sitzung. Als der Schach-Großmeister gefragt wurde, ob er mit einem Geist Kontakt aufnehmen wolle, nannte Fine seinen legendären Landsmann Paul Morphy. Dieser erschien angeblich auch, woraufhin Fine über das Medium das Wort an ihn richten durfte: „Bitte fragen sie ihn, ob Schwarz im Evans-Gambit im sechsten Zug mit dem Läufer den Bauern auf b4 schlagen oder lieber nach b6 ausweichen soll.“ Dem Vernehmen nach sei Fine froh gewesen, die Séance mit heiler Haut verlassen zu können … Mit Morphy hat der Jubilar eines gemein wie mit Bobby Fischer: Ihre ersten Auftritte in Europa sorgten für Aufsehen, weil das Trio durchweg grandiose Ergebnisse erzielte.
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Karcher trumpft in Bern auf

Kuppenheimer gewinnt bei Schweizer Bundesturnier 61 Elo

Der Berg ruft den Kuppenheimer Schachbuchautor Patrick Karcher

Von Hartmut Metz
Patrick Karcher hat an neuer Heimstätte aufgetrumpft: Der Kuppenheimer, den es beruflich nach Bern verschlug, hat beim Bundesturnier zum 125-jährigen Bestehen des Schweizer Schachbundes teilweise sensationell gespielt. Im Kulturcasino holte er in neun Runden fünf Punkte, Nach drei Partien lag er sogar mit an der Spitze des Feldes – ehe ihn Großmeister Christian Bauer stoppte. „Der Weltranglisten-124. ist in ganz anderen Sphären unterwegs“, bemerkte Karcher nach seiner klaren Niederlage. Gegen die drei anderen Titelträger überzeugte er mehr: Jeweils ein Remis gelang gegen einen IM und einen FM, gegen den zweiten IM setzte es die zweite und letzte Niederlage des Turniers. Trotzdem verzeichnete er ein Elo-Plus von 2015 auf 2076! Der Sprung um 61 Zähler resultiert aus einer Performance von 2229. Im Hauptturnier I belegte Karcher im Schlussklassement Platz 24 unter 90 Teilnehmern. „Ich bin hochzufrieden und nun auch zuversichtlich, dass mein – vermutlich im November erscheinendes – Schachbuch eine sehr gute Substanz hat“, bemerkt der Kuppenheimer nach dem erfolgreichen Bundesturnier. Für die Rochade-Homepage kommentierte Karcher zwei interessante Endspiele.
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Metz nur kurz Blitz-Meister – und dann doch Riehle

Niederlage im Stichkampf / Kresovic auf Rang vier

Ferdinand Bäuerle (von links) mit den drei Erstplatzierten im Einzel – Ramadan Raka, Hartmut Metz sowie Marco Riehle – und Turnierleiter Bernhard Ast

Die Einzel-Blitzmeistershaften des Bezirks Mittel- baden haben eine dramatische Wende genommen: Eine Runde vor Schluss erhielt Hartmut Metz bereits Glückwünsche zum Titelgewinn – eine Runde später musste er trotz vermeintlicher 1,5 Punkte Vorsprung aber in den Stichkampf mit Marco Riehle. Diesen gewann der Sasbacher völlig verdient mit 1,5:0,5. Velimir Kresovic verpasste knapp den Sprung aufs Treppchen. Mit 13 Punkten nach den 18 Runden lag der Kuppenheimer einen halben Zähler hinter Ramadan Raka und einen halben vor Titelverteidiger Jörg Eiler (beide Iffezheim). Hussain Chaltchi ließ am Nachmittag im Einzel nach und wurde mit zwei Punkten Letzter im „sehr starken Feld“, wie Lichtentals Vorsitzender, Ferdinand Bäuerle, als Gastgeber befand. Metz begann fulminant und gab bis zur elften Runde nur ein Remis ab. Dank eines Sieges über Marco Riehle lag der Kuppenheimer meist 1,5 Punkte vor Raka und dem Rest des Feldes.
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Künftig vier Nachwuchs-Gruppen

Jugendleiter Braun splittet Anfängerkurse wegen großen Andrangs auf

Motor der Jugendarbeit: Jugendleiter Thomas Braun

Wegen des großen Andrangs im Nachwuchstraining der Rochade jeden Donnerstag hat Jugendleiter Thomas Braun die Anfängerkurse aufgesplittet. So sollen die Kinder je nach Niveau noch besser gefördert werden. Im Alten Kindergarten (Viktoria- straße 2, direkt neben der Kirche) beginnt das Training der Gruppe eins um 15.30 Uhr. Hierbei handelt es sich um Anfänger, denen Braun die ersten Züge des königlichen Spiels beibringt. Neulinge können jederzeit einsteigen. Die Anfänger-Gruppen 2 und 3 trainieren ab 16.30 beziehungsweise 17.30 Uhr. Die Fortgeschrittenen betreut Landesliga-Spieler Ralf Gantner ab 18 Uhr. Diese sollen in der nun beginnenden Saison auch erstmals an der mittelbadischen U10- und U12-Mannschaftsmeisterschaft teilnehmen. (Hartmut Metz)

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Überraschendster Titel für Rochade

Schachgemeinschaft einmal mehr Blitz-Bezirksmeister / Aschenberg und Chaltchi überzeugen

Hussain Chaltchi (von links), Hartmut Metz, Velimir Kresovic und Axel Aschenberg haben von Lichtentals Vorsitzendem Ferdinand Bäuerle und Bernhard Ast den Pokal als Mannschaftssieger überreicht bekommen

Die Rochade Kuppenheim hat seit 2003 bis auf eine Ausnahme immer den Bezirkstitel im Blitzspiel erobert – doch diesmal gelang der Schachge- meinschaft der bisher überraschendste Titelgewinn. Obwohl mehrere Asse fehlten, blieb das Quartett des Verbandsligisten in allen zwölf Begegnungen unge- schlagen. In Lichtental spielte Kuppenheim so zwar fünfmal 2:2 – doch 19:5 Punkte reichten einmal mehr, um vor Iffezheim (18:6) zu bleiben. Der Abonnement-Vizemeister wies ebenso wie Hörden (17:7) mit 32,5:15,5 beziehungsweise 32:16 mehr Brettpunkte auf als der Sieger. Die Rochade (30:18) gewann jedoch die meisten direkten Spitzenduelle und schlug die schärfsten Rivalen meist knapp mit 2,5:0,5 oder 3:1. Das Quartett schaffte kein einziges 4:0. Höchster Sieg blieb ein 3,5:0,5 über Schlusslicht Vimbuch II. Im rechten Moment schlugen vor allem Axel Aschenberg und Hussain Chaltchi stets zu und verteidigten an den Brettern drei und vier ausgeglichene Bilanzen. Der Grundstein zum unerwarteten Turniersieg! Die beiden Zugpferde mussten natürlich deutlich mehr Zähler sammeln:
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Rübenkönig beim Sparkassen-Cup eine Klasse für sich

Krasniqi und Borgmann beim Kuppenheimer Jugendturnier auf den Medaillenplätzen

Die Rochade-Jugendtrainer Thomas Braun und Ralf Gantner mit den Gewinnern der Preise beim Sparkassen-Cup

Malte Rübenkönig hat den Jugend-Cup der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau gewonnen. Bei dem Schachturnier der Rochade Kuppenheim setzte er sich in allen sieben Runden durch. Silber ging an Dren Krasniqi, der sich lediglich Rübenkönig beugen musste. Den dritten Pokal samt Buchpreis sicherte sich Lars Borgmann mit fünf Punkten. Bronze verpasste Patrik Gottwald knapp. Hinter ihm landeten Nicolas Velten, Daniel Wörner, Nikolas Gniech und Aron Eichelkraut auf den weiteren Preisrängen. (Hartmut Metz)

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„Parasit“ tauscht Verband und Ehemann

Katerina Lagno heizt russisch-ukrainische Konflikte an

Lagno – Hou: Weiß gewinnt rasch für „Mütterchen Russland“

Von Hartmut Metz
Schach als politisches Spiel hat eine lange Tradition: Die Sowjetunion wollte dereinst die geistige Über- legenheit des Proletariats beweisen und förderte den Denksport extensiv. Das hat sich im Kreml zwar mittlerweile geändert – doch Russland stand wieder im Mittelpunkt, als es Aufruhr vor der Schach-Olympiade in Norwegen gab: Katerina Lagno wechselte die Fronten. Die in Moskau lebende damalige Weltrang- listensiebte schloss sich der russischen Schach-Föderation – in dem Fall besonders brisant, weil die 24-Jährige zuvor für die Ukraine am Brett gesessen hatte. Zur Ehrenrettung von Lagno sei erwähnt, dass sie die Verbands-„Rochade“ schon länger geplant hatte. Ohne den Ukraine-Konflikt wäre sie nicht zum Politikum hochgekocht, weil derlei häufiger passiert. Angesichts der russischen Invasion im Nachbarland versuchten die Ukrainer diesmal jedoch, die mögliche einjährige Sperre beim Schach-Weltverband FIDE durchzusetzen.
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Zwischen Welt- und Kleinmeistern

Liechtensteiner Nationalspieler Ferster gewinnt Bezirkstitel

Ferster – Ahmad: Weiß lässt sich nicht zweimal bitten…

Von Hartmut Metz
Schach-Olympiade am Polarkreis im norwegischen Tromsø – mittelbadische Meisterschaft in Ottenau. Fast Brett an Brett mit Weltmeister Magnus Carlsen – nun im Duell mit Kleinmeistern bei den Bezirks- titelkämpfen. Fabian Ferster hat sich an die Extreme gewöhnt. Der Gaggenauer kämpft regelmäßig für seinen Heimatklub SK Ottenau in der fünften Liga, der Bereichsklasse – und schnuppert als Nationalspieler des kleinen Fürstentums Liechtenstein alle zwei Jahre bei der Mannschafts-WM die Luft der großen Schachwelt. Bei der Olympiade belegte seine Auswahl Rang 119 unter 177 Teams und erfüllte als Nummer 121 der Setzliste die Erwartungen. Dies galt auch für Ferster selbst, der als Spitzenspieler vier von neun Punkten holte. „Die Qualität war nicht so hoch in meinen Partien: Gute Stellungen verlor ich, schlechte gewann ich“, analysiert der 28-Jährige objektiv und ärgert sich vor allem darüber, dass er zum Auftakt den argentinischen Großmeister Sandro Mareco „überspielte und dann unterlag“.
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Doppelaufgabe zermalmt Student Meier

Naiditsch setzt sich bei „deutscher Supermeisterschaft“ durch

Naiditsch – Meier: Ein letzter Sidekick von Weiß beendet alsbald die Partie

Von Hartmut Metz
„Wenn man ein Turnier gewinnt, ist man zufrieden“, unterstreicht Arkadij Naiditsch. Der Großmeister der OSG Baden-Baden zeigte sich trotz der soliden Ausbeute von 5:2 Punkten wenig begeistert von seinem Spiel bei den Grenke Chess Classic. Vor allem seine Niederlage gegen Nachwuchs-Hoffnung Matthias Blübaum (Werder Bremen) geißelte der Weltrang- listen-34. als „katastrophal. So zu verlieren“, nimmt der Sandweierer bezüglich der zweiten Runde der „deutschen Supermeisterschaft“ kein Blatt vor den Mund, sei „keine gute Basis für ein Turnier und war furchtbar“. Die nächste Partie „entschied“ laut Naiditsch den mit mehr als 20 000 Euro dotierten Wettbewerb, an dem alle nationalen Topspieler teilnahmen: „Dass ich gegen Georg Meier so schnell gewann, war wichtig für das Turnier.“ Bis dahin führte der zuletzt so überzeugende Nationalmannschafts- und Vereinskollege. Anschließend brach Meier ein – frustriert von der Schlappe in 25 Zügen und zermalmt von der Doppelbelastung:
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