Kresovic verpasst Sieg über Beikert

Kuppenheimer remisiert bei badischer Meisterschaft gegen IM

Die Kuppenheimer sind sehr gut in die badischen Meisterschaften in Sasbach gestartet: Velimir Kresovic remisierte gegen Günther Beikert. Der IM vom Zweitligisten Viernheim hatte dabei noch Glück. Mehrfach ließ Weiß den Gewinn aus. Am Schluss rettete sich der an Position zwei gesetzte Beikert im Turmendspiel in die Punkteteilung. Ohnehin taten sich die Favoriten durchweg schwer! Nur Roland Schmaltz fuhr an den vorderen sieben Brettern den vollen Punkt gegen Jörg Schlenker (Donaueschingen) ein. An Brett acht schlug der zweite Kuppenheimer Vertreter Alisa Frey: Hartmut Metz kam in seiner Caro-Kann-Spezial-Variante relativ leicht zum Erfolg. In kritischer Stellung opferte Frey zwei Figuren für vier Bauern. Doch trotz Damentauschs drohte Schwarz entscheidend Matt.
In der zweiten Runde bekommt es Kresovic mit dem nächsten IM zu tun: Henryk Dobosz führt die weißen Steine. Metz trifft in der Neuauflage zahlreicher Pokal-Schlachten auf das Dreisamtaler Urgestein Max Scherer. Das Feld ist nach der Reform der badischen Meisterschaften – es dürfen nur noch Akteure antreten, die in einem badischen Verein gemeldet sind und sich für die deutschen Meisterschaften qualifizieren können – deutlich größer mit 29 Teilnehmern und stärker als in den Vorjahren.
Ergebnisse/Auslosung

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Porträt von Hartmut Metz im „Karl“

Kulturelles Schachmagazin stellt Kuppenheimer Kolumnisten vor

Hartmut Metz am Grab von Bobby Fischer in Selfoss bei Reykjavik

Die Liste der Publikationen, in denen Hartmut Metz über Schach berichtet hat, ist ellenlang: Sie reicht von zig Tageszeitungen im In- und Ausland, von Magazinen wie „Stern“ bis „Sport-Bild“, mehreren Büchern bis hin zu zahlreichen Schachzeitschriften in einem halben Dutzend Ländern. Nun ist selbst ein Artikel über den Zeitungsredakteur des Badischen Tagblatts in Baden-Baden verfasst worden: Das kulturelle Schachmagazin „Karl“ widmete dem Kuppenheimer gleich sechs seiner 68 Seiten. Der „Karl“ besticht vierteljährlich mit seinen Themen-Schwerpunkten, die stets Interessantes zutage fördern. Das können monothematische Hefte sein, die sich mit einzelnen Spielern beschäftigen wie Rubinstein, Nimzowitsch, Fischer, Uhlmann oder Unzicker. Stets präsentiert das Blatt von Harry Schaack dabei auch neue Blickwinkel oder Vergessenes.
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Naiditsch bekommt „keine Ölquelle“

Deutscher Spitzenspieler wechselt schweren Herzens nach Aserbaidschan / Ausführliches Interview im Schach-Magazin 64 zu den Hintergründen

Naiditsch – Meister: Weiß stößt alsbald auf eine „Ölquelle“

Von Hartmut Metz
Arkadij Naiditsch hat sich den Wechsel alles andere als leicht gemacht – seit Monaten liefen die Ver- handlungen. Der aserische Schachverband unter- breitete der deutschen Nummer eins ein lukratives Angebot für einen Wechsel. Schließlich will der Gastgeber bei der Schach-Olympiade 2016 in Baku ganz vorne mitmischen. Naiditsch zögerte dennoch seit Wochen – vor ein paar Tagen fällte der 29-Jährige dann im Urlaub in der Toskana die Entscheidung, zu neuen Ufern aufzubrechen. Dem Badischen Tagblatt in Baden-Baden bestätigte er als erstem Medium den Wechsel. Im „Schach-Magazin 64“ (Ausgabe August) nimmt der Großmeister ausführlich Stellung zu dem Schritt, erzählt, wie es dazu kommen konnte und was er sich unter aserischer Flagge erhofft. Die Gründe für die Rochade sind dabei nicht rein monetärer Natur. Die kolportierten 50 000 Dollar Handgeld bestätigte der Baden-Badener, der nun nach Baku umzieht, nicht: „Die finanzielle Seite ist aber definitiv besser als in Deutschland.
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Metz Vierter beim Weiler Open

Sascha Schmidt landet im Mittelfeld

weilopen
Hartmut Metz (Platz vier im gelben Trikot), rechts Sieger Rudolf Bräuning, links der Zweitplatzierte, David Ortmann

Zwei Kuppenheimer pilgerten zum Weiler Open, das der SF Pfalzgrafenweiler bereits zum 27. Mal ausrichtete. Bei dem neunrundigen Schnellschach-Turnier mit 15 Minuten Bedenkzeit in der Nähe von Freudenstadt spielte Sascha Schmidt ein gutes Turnier. Der Kapitän der dritten Mannschaft landete mit vier Zählern auf Platz 24 unter 42 Teilnehmern. „Damit bin ich zufrieden“, betonte Schmidt, weil er auf einen FM und mehrere Spieler mit über 1900 DWZ getroffen war. Hartmut Metz verpasste knapp Rang zwei: Die Nummer drei der Setzliste schlug zwar David Ortmann (Böblingen) in einer spannenden Partie – doch gegen die zwei anderen Hauptkonkurrenten verschenkte der Kuppenheimer jeweils einen halben Punkt:
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Wei Yi gibt Preisgeld brav bei Mama ab

16-jährigem Chinesen gelingt gegen Bruzon fantastische Glanzpartie

Wei- Bruzon: Der schwarze Wanderkönig streckt zurecht die Waffen

Von Hartmut Metz
Schach-Legende Garri Kasparow hat sich kurz gefasst, als er um einen Kommentar zu einer Partie von Wei Yi gebeten wurde: „Beeindruckend!“, schrieb er nur. Der 16-jährige Chinese hatte beim „6. Hainan Danzhou“- Turnier den Kubaner Lazaro Bruzon nicht nur ge- schlagen, sondern mit einer Opferkaskade dessen König über das ganze Brett gehetzt und die Glanzpartie mit einem Mattangriff beendet. Nach neun Runden landete der Wunderknabe zwar mit fünf Punkten nicht auf dem Platz an der Sonne und musste sich mit Rang vier hinter seinen National- mannschaftskollegen Wang Yue (7), Ni Hua (6) und Ding Liren (5,5) bescheiden. Aber trotzdem bewies der Youngster mit der einen Partie, die in die Schach-Geschichte eingeht, erneut sein riesiges Potenzial. Der Tischtennis-Fan hatte zuvor Ende Mai auch bei den chinesischen Landesmeisterschaften auf sich aufmerksam gemacht: Bei diesen landete Wei mit 7,5 Zählern aus elf Runden vor Ding (7), Wang Hao und Yu Yangyi (je 6,5) ganz vorne und wurde mit 15 Jahren der bisher jüngste Champion seines Landes. Nach einem Bericht in der Zeitschrift „Schach“ ist der Weltranglisten-29. offensichtlich ein Scherzbold.
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Rochade knackt Schallmauer

Jugendarbeit hievt Schachgemeinschaft erstmals auf über 100 Mitglieder

Trainer Ralf Gantner (hintere Reihe, rechts) und Jugendleiter Thomas Braun (Mitte) haben die Nachwuchsarbeit bei der Rochade forciert und nehmen mit ihren Schützlingen nicht nur am eigenen Jugendturnier teil.

Die Rochade Kuppenheim hat zum ersten Mal mehr als 100 Mitglieder. Die Schachgemeinschaft durch- brach dank des Engagements von Jugendleiter Thomas Braun und Trainer Ralf Gantner erstmals diese Schallmauer. „Weil die Jugendarbeit floriert und zuletzt nur drei Austritte verzeichneten, knackten wir erstmals diese Marke“, freute sich Schatzmeister Ralf Ehret bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des erfolgreichsten Amateur-Schachklubs der Region. „Wir haben stabile Teilnehmerzahlen in zwei Gruppen“, berichtete Braun „von einem Dutzend, die eifrig dabei sind“. Gantner betreut die stärkere Gruppe mit einem halben Dutzend Akteure, die Talent Daniel Held anführt. Ungeachtet leichter Anlaufschwierigkeiten verlief das erste große Jugendturnier der Rochade gut.
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Metz Vereinsmeister

Kick und Lorenz auf den Medaillenrängen

Meister der Scherzen: Hartmut Metz

Bei den Vereinsmeisterschaften der Rochade hat es den erwarteten Sieger gegeben: Topfavorit Hartmut Metz setzte sich trotz einer Niederlage gegen Markus Merklinger deutlich durch. Der FM gewann ansonsten den Rest der sechs Partien und weist im Endklassement einen vollen Zähler Vorsprung auf. Die Medaillenplätze gingen an Joachim Kick und Michael Lorenz. Bei jeweils 4/6 gab die bessere Buchholz-Wertung (22 gegenüber 20) den Ausschlag für Kick. Den zweiten Rang verschenkte der einzige ungeschlagene Akteur im Feld: Merklinger (3,5) trug seine Letztrunden-Partie gegen Sascha Schmidt (2) nicht aus. Turnierleiter Gerhard Gorges bereitete es überdies Verdruss, dass auch die Partie Thomas Braun (1) – Hussain Chaltchi (2) genullt werden musste. Gorges stellte sein Amt zudem wegen der häufig mangelnden Partien-Zusendung und Ergebnismeldung zur Verfügung. Im Mittelfeld landeten Mitfavorit Jochen Klumpp (3,5), Ralf Gantner (3) und Jürgen Biskup (2,5). Hussain Chaltchi, Rolf Hoppenworth und Schmidt (alle 2) folgten auf den Plätzen acht bis zehn. Rochade-Webmaster Gorges (1,5) wurde Elfter vor Schlusslicht Braun (1).

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Caruana lockt in eine tiefe Falle

US-Großmeister gewinnt traditionsreiches Turnier in Dortmund

Nisipeanu – Caruana: Die schwarze Falle schnappt – ganz langsam – zu

Von Hartmut Metz
Dank eines phänomenalen Schlussspurts hat Fabiano Caruana das traditionsreiche Schach-Turnier in Dort- mund gewonnen. Der Italiener kassierte zwar gegen den Filipino Wesley So – beide wechselten vor kurzem unter die Flagge des US-Verbandes – in der zweiten Runde eine Null, danach war der Topfavorit allerdings nicht mehr zu stoppen. Caruana feierte fünf Siege in Folge. Eine umso erstaunlichere Leistung des 22- Jährigen, reiste er doch direkt vom Turnier in Norwegen an und spielte munter weiter, als sei er nicht ausgelaugt. „Caruana ist wie eine Maschine“, hatte die deutsche Nummer eins Arkadij Naiditsch schon Be- wunderung kundgetan. Der Sandweierer in Diensten der OSG Baden-Baden konnte nicht an seine Glanz- leistungen bei Weltklasse-Turnieren anknüpfen. In seiner alten Heimatstadt Dortmund musste sich Naiditsch im Achterfeld mit dem sechsten Platz be- gnügen. Mit 3:4 Punkten vermochte er nur Ex-Welt- meisterin Hou Yifan und Nationalmannschaftskamerad Georg Meier (beide 2,5:4,5) hinter sich zu lassen. Ex-Weltmeister Wladimir Kramnik ging es kaum besser.
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Zeitnot-Drama wirft Carlsen aus der Bahn

Bulgare „Unstopalov“ triumphiert dank eines grandiosen Starts

Carlsen – Topalow: Weiß am Zug verliert – in Gewinnstellung – auf Zeit

Von Hartmut Metz
Jede Serie reißt einmal. Kaum hatte das deutsche Fachblatt „Schach“ die Konstanz des Weltmeisters ge- würdigt, der in den vergangenen sieben, acht Jahren bei jedem Turnier im Vorderfeld landete und stets mit einem positiven Score abschloss – schon patzte Magnus Carlsen. Ausgerechnet beim Heimspiel, dem 3. Norway-Chess-Turnier, landete der 24-Jährige abge- schlagen auf dem achten von zehn Plätzen. Selbst sein Landsmann Jon Ludvig Hammer bezwang ihn in der letzten Runde. Das Schlusslicht hätte Carlsen damit fast überflügelt. Auch wenn der Weltrang- listenerste mit 3,5 Zählern den Absturz auf den letzten Platz vermied, sind vier Niederlagen und nur zwei Siege alles andere als befriedigend für den norwegischen Nationalhelden. In der Juli-Weltrangliste rückten so Wesselin Topalow und Viswanathan Anand fast wieder auf Schlagweite heran.
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DWZ-Plus: Das schachliche Sehen schulen

Von Patrick Karcher

Das schachliche Sehen ist der einfachste Weg, an seinen Fähigkeiten zu arbeiten. Die Figuren auf dem Brett zu erkennen ist keine große Kunst. Der Schritt sie der Reihe nach gedanklich wieder vom Brett verschwinden zu lassen, ist fast genauso einfach. Auch die Muster zu Angriff und Verteidigung zu erkennen und aufzulösen ist nicht allzu schwer. Schwieriger wird es aus all diesen Informationen ein stimmiges Gebilde zu formen. Doch das lässt sich einzustudieren, zum Beispiel mit Übungsaufgaben wie dieser hier:

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Bischwiller französischer Champion

Tiefschlag für Naiditsch trotz des Titelgewinns mit den Elsässern

Giri – Fressinet: Weiß wickelt rasch ab in ein gewonnenes Endspiel

Von Hartmut Metz
Geld schießt keine Tore“, hat es früher einmal geheißen. Die alte Sportler-Weisheit mag zu Amateur- zeiten gegolten haben, im Profisport setzen sich besser dotierte Teams jedoch überproportional oft durch. Das gilt im Schach genauso wie im Fußball. Seit zehn Jahren dominiert die OSG Baden-Baden die Bundesliga dank der Unterstützung von Wolfgang Grenke. Weil seine Grenke-Leasing AG unter anderem auch in Frankreich agiert, unterstützt die Firma aus der Kurstadt den grenznahen Klub CE Bischwiller mittler- weile ebenso. Die Elsässer beherrschten deshalb im Stile der OSG Baden-Baden die Meisterschaft. Sie gewannen beim „Top 12“-Turnier, das anders als die Bundesliga in knapp zwei Wochen durchgezogen wird, alle elf Begegnungen. Das entscheidende Match gegen Mitfavorit Clichy endete 2:1 (die Franzosen zählen bei ihren Endergebnissen nur die Einzelsiege und lassen die Unentschieden außer Acht). Mit 33 Punkten sicherte sich das Team um die Baden-Badener Etienne Bacrot, Arkadij Naiditsch und Philipp Schlosser den Titel vor Clichy (31) und Bois-Colombes (28).
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Rochade-Reserve bleibt in der Landesliga

Horben geht freiwillig in Bereichsliga

Glück im Unglück: Die Spieler der Rochade Kuppenheim II waren nach dem letzten Spieltag in der Landesliga Süd noch betrübt – ein Punkt fehlte zum Klassenerhalt. Nun hat der Tabellenvorletzte der Staffel 1 dank seiner 5:13 Zähler doch noch den Abstieg in die Bereichsliga vermieden. „Der SC Horben steigt freiwillig in die Bereichsliga Süd ab, damit bleibt die Mannschaft der Rochade Kuppenheim II als punktbester Neunter in der Landesliga“, schrieb Michael Schneider, Turnierleiter des Badischen Schachverbands (BSV), an Kapitän Ralf Gantner. Horben musste nach dem Abstieg aus der Verbandsliga mehrere Abgänge verzeichnen und hält sich dadurch offensichtlich zu schwach für die Landesliga. Weil Kuppenheim II deutlich mehr Punkte auf dem Konto hat als der Tabellenvorletzte der Staffel 2, Überlingen (2:16), darf die Rochade deshalb in der Landesliga bleiben.

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Klumpp scheitert im Blitz

Aus im badischen Pokal-Halbfinale

Jochen Klumpp hat den Sprung auf deutsche Pokal-Ebene hauchdünn verpasst. Im Halbfinale des badischen Pokals remisierte der Kuppenheimer nach 92 Zügen gegen Elmar Kaiser. Klumpp behandelte mit Weiß die Eröffnung „nicht so toll. Danach verteidigte ich mich aber im Turmendspiel gut, bis die nackten Könige auf dem Brett standen“. Die erste Blitzpartie ging an den Tauberbischofsheimer Favoriten (DWZ 2179), in der zweiten glich Klumpp (2085) wie schon im Viertelfinale gegen Max Scherer aus. Doch die dritte Verlängerung brachte dem Kuppenheimer diesmal kein Glück. Kaiser behielt die Oberhand und trifft auf den Sieger zwischen Titelverteidiger Hans-Elmar Schwing (Dreisamtal) und Marco Riehle (Sasbach).

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„Wundersport“ fast ausgemustert

Fitness-Guru zählt zehn positive Auswirkungen durch Schach auf

So – Fedortschuk: Nach langer zäher Verteidigung setzt Schwarz den entscheidenden Konter

Von Hartmut Metz
Das deutsche Innenministerium war sich 2014 nicht klar darüber, ob Schach überhaupt ein förderungs- würdiger Sport ist. Der Gesundheits- und Fitness- experte Samir Becic hält Schach hingegen für einen wahren Wundersport, der das Gehirn stärkt und die Kreativität fördert“, beschreibt die stets unterhaltsame Webseite www.chessbase.de den plötzlichen Wandel vom Saulus zum Paulus. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ scheint nun das Brettspiel für sich entdeckt zu haben. Diese Woche berichtet das Blatt auf drei Seiten über den zehnjährigen deutschen Wunderknaben Vincent Keymer (wir berichteten). Kurz davor beschäftigte sich Becic auf den Gesundheitsseiten von www.focus.de mit Schach. Der ehemalige Martial-Arts-Sportler aus den USA zählt laut „Focus“ zu den begehrtesten Fitnesstrainern der Welt und entwickelte „seine revolutionäre Resnyc-Fitness-Technik“. In seinem Plädoyer für Schach nennt Becic zehn Plus- punkte und belegt sie mit Studien.
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