Iwantschuk nicht „verrückt“ genug

Sonst so risikofreudiger Ukrainer bremst Carlsen lieber aus

Carlsen – Radjabow: Der Weltmeister „wacht auf“

Von Hartmut Metz
Der „verrückte“ Wassili Iwantschuk sollte Magnus Carlsen aufhalten! Der Ukrainer in Höchstform und in mental guter Verfassung kann jeden schlagen – doch so „verrückt“ war selbst Iwantschuk in der zehnten Runde beim Tata-Steel-Turnier in Wijk aan Zee nicht: Der 45-Jährige fackelte trotz des Aufschlags mit Weiß nicht lange, holzte jede Figur vom Brett, die sich ihm in den Weg stellte – und nach 18 Zügen war angesichts der nur noch verbliebenen Schwerfiguren und Bauern das Remis gegen Carlsen perfekt. Schließlich hatte der 24-Jährige die sechs Partien zuvor durchweg gewonnen! Dennoch war der Schach-Weltmeister selbst wie viele Fans „erstaunt“, hatte er doch eher eine Harakiri-Aktion von Iwantschuk erwartet, um ihn zu schlagen und im Kampf um Platz eins aufzuschließen. So ging jedoch der Norweger mit 7,5:2,5 Punkten und einem Zähler Vorsprung in die Schlussrunden an der niederländischen Küste. Vor den letzten drei Begegnungen waren Wesley So (Philippinen) und Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich/beide 6,5:3,5) die schärfsten Verfolger vor Iwantschuk (6:4) – das Trio dürfte jedoch Carlsens vierten Sieg in Wijk aan Zee nach 2008, 2010 und 2013 kaum mehr verhindern können. Danach sah es bei einem der wichtigsten Turnierfestivals des Jahres anfangs nicht aus.
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Auslosung Pokal-Halbfinale

Im mittelbadischen Pokal-Halbfinale trifft die Rochade Kuppenheim auf den Landesligisten SC Iffezheim. Spieltermin ist der 20. Februar. Im zweiten Vorschlussrunden-Duell kommt es zum vereinsinternen Duell zwischen Sasbach I und II.

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Karcher unterliegt Ex-WM-Kandidat Sokolov

Metz remisiert gegen IM Moor in der Schweiz

Cool Man: Patrick Karcher

Mutig hat Patrick Karcher nach vorne gespielt in der Schweizer Gruppenmeisterschaft (SGM). Doch das 0:8 seines Teams SW Bern II beim Zweitliga-Spitzenteam Bruntrutain lässt es erahnen: Der Kuppenheimer in eidgenössischen Diensten unterlag auch … Das jedoch gegen keinen Geringeren als Andrej Sokolov! Der einstige WM-Kandidat, der in den 80ern zu den besten Spielern der Welt zählte, tauchte an Brett drei auf. Trotz der schwarzen Steine erstarrte Karcher nicht in Ehrfurcht und trieb scharf seinen g-Bauern nach vorne. Letztlich sammelte der Großmeister aber routiniert das Material an und ließ alle Angriffsversuche abprallen (siehe Partie). Hartmut Metz unterlag in der 1. Liga mit der SG Riehen ebenfalls.
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Pokal-Team im Halbfinale

Souveräner 3,5:0,5-Sieg über Hörden / Spielgemeinschaft bei Senioren

Die Rochade Kuppenheim steht einmal mehr im mittelbadischen Pokal-Halbfinale . Der Seriensieger bezwang in der Runde der letzten acht Teams den Landesligisten Hörden mit 3,5:0,5. Lediglich Velimir Kresovic teilte gegen Michael Zunker den Punkt. Der frühere Kuppenheimer stand zunächst etwas schlechter mit Weiß, hätte aber am Schluss mit dem Läuferpaar im Endspiel eher weiterspielen sollen. Danach brachte Joachim Kick die Gäste mit seinem Erfolg über Harald Immer in Front. Aus der Eröffnung heraus kam der Rochade-Kapitän in Vorteil. Hartmut Metz hatte gegen den stets originell spielenden Jörg Eisele mit Schwarz mehr Mühe. Nach und nach übernahm er jedoch die Regie und wickelte in ein gewonnenes Turmendspiel ab. Das gelang auch Hubert Schuh. Der Kuppenheimer Spitzenspieler stand gegen den herausragenden Hördener, Gerd Merkel, positionell stets deutlich besser. Doch erst im Turmendspiel kristallisierte sich der klare Gewinn für den Kuppenheimer FM heraus. Im Halbfinale stehen neben der Rochade zwei Teams des Verbandsliga-Konkurrenten Sasbach und Iffezheim.

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Gelungene Premiere der Senioren-SG

Hörden/Kuppenheim bezwingt Gernsbach

Wenige Stunden nach dem Pokal-Viertelfinale zwischen Hörden und Kuppenheim spielten Velimir Kresovic und Gerd Merkel in einer Mannschaft (siehe weiteren Bericht)! Die Rochade ging mit den Hördenern eine Spielgemeinschaft bei den Senioren (ab 60 Jahre) ein. Zum Auftakt der Bezirks- meisterschaften schlug die SG den SK Gernsbach mit 3:1. Kresovic und Merkel hatten als herausragende Spitzenspieler im Seniorenbereich keine Mühe, für das 2:0 zu sorgen. Harro Häfele und Volkmar Scheu waren überfordert. Den dritten Zähler steuerte Yakiv Probka bei. Er bezwang Joachim Heiermann. Dieser war in den 90er Jahren in Schachkreisen bekannt geworden, weil er unter anderem Garri Kasparow nach Baden-Baden holte, wo der Weltmeister gegen die deutsche Nationalmannschaft um einen BMW spielte – und das Quartett damals im Uhren-Simultan mit 3:1 schlug. Lediglich Hördens Klaus Lösch unterlag Manfred Adam und gönnte so den Gernsbachern im Murgtal-Derby den Ehrentreffer.

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Fränkli-Regen für Naiditsch

Deutscher Spitzenspieler gewinnt Open in Zürich und Basel

Kurmann – Naiditsch: Schwarz setzt – fast zu einfach – Matt in drei

Von Hartmut Metz
Für Arkadij Naiditsch hat das alte Jahr in der Schweiz glanzvoll geendet – und begann bei den Eidgenossen erfolgversprechend. Durch seine Turniersiege beim Weih- nachtsopen in Zürich und beim Schachfestival in Basel sicherte sich der deutsche Spitzenspieler einen Fränkli-Regen: Die 6,5:0,5 Punkte in Zürich und 5,5:1,5 Zähler in Basel spülten dem Großmeister der OSG Baden-Baden nach dem Kurssprung des Franken am Donnerstag mehr als 5 000 Euro in die Kasse. Besonders in Zürich trumpfte Naiditsch auf. Der Weltranglisten-49. gab lediglich in der vorletzten der sieben Runden gegen den Franzosen Christian Bauer ein Remis ab. Mit sechs Punkten kam ihm nur der Ungar Laszlo Gonda nahe. Die Plätze dahinter in der Banken-Metropole sicherten sich der Norweger Torbjörn Ringdal Hansen, Naiditschs Bundesligakamerad Georg Meier und Topfavorit Richard Rapport (alle 5,5), Junioren-Weltranglistenerster aus Ungarn. In Basel ging es knapper zu:
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1,62 Millionen besuchen Rochade-Homepage!

Neue Rekorde im vergangenen Jahr: Mehr als 10000 Klicks pro Tag

Checkmaster Gerhard Gorges

Die Homepage der Rochade Kuppenheim hat im vergangenen Jahr neue Bestmarken erzielt. 2014 kletterte die Zahl der Besucher auf insgesamt 1,62 Millionen! Das Jahr 2013 hatte die www.rochade-kuppenheim.de mit damals schon beeindruckenden 1,3 Millionen Besuchern abgeschlossen. Der Tages- rekord lag im Vorjahr bei 29000 Visits. Doch Webmaster Gerhard Gorges wertet diese als „Ausreißer“. Als „normalen Höchstwert“ sieht der Internet-Experte die 6700 an, die seine Analysetools am 23. November 2014 ermittelten. Den Tages- durchschnitt gibt Gorges mit 4600 Besuchern an. Die klickten im Durchschnitt auf fast 2,5 Seiten, geht man von den mehr als 10000 Klicks pro Tag aus. Diese summierten sich im Jahresverlauf zu 3,8 Millionen! Was zieht so viele Schach-Fans auf eine „simple“ Vereins-Homepage?
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Kresovic gewinnt Blitzcup-Jahresauftakt

Klumpp und Kick vor Favoriten auf dem Podest

In alter Frische: Velimir Kresovic

Velimir Kresovic hat den ersten Blitzcup des Jahres 2015 gewonnen. Beim Auftakt der zwölf Monats- turniere der Rochade Kuppenheim blieb er unge- schlagen: Lediglich zwei Remis gab Kresovic in den sechs Runden ab und sicherte sich souverän mit fünf Punkten den Platz an der Sonne. Jochen Klumpp (4,5) und Joachim Kick (3,5) überzeugten ebenfalls. Hartmut Metz musste sich als Topfavorit mit drei Punkten bescheiden. Noch schlechter schnitt Damir Caleta ab – der starke Blitzer gewann keine einzige Partie. Wie Hussain Chaltchi endete er so bei zwei Zählern. Nachwuchsspieler Daniel Held durfte sich über ein Remis freuen, das ihm Caleta gönnte. Endstand

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Kresovic verschenkt Sieg über Großmeister

Kuppenheimer mit Abschneiden in Schwäbisch Gmünd und Untergrombach unzufrieden

Florian von der Ahé (links) im Duell mit dem 81-jährigen Helmut Kaufmann, dem früheren Jugendtrainer von Kuppenheims Ass Hubert Schuh.

Gleich zum Jahresauftakt hat ein Trio der Rochade Kuppenheim die Figuren tanzen lassen – wobei diese Tänze eher bescheiden anzusehen waren. Zwar holten Velimir Kresovic, Florian von der Ahé und Michael Lorenz alle mindestens 50 Prozent der Punkte, zufrieden war aber keiner damit. „Wir mussten bei der DWZ Federn lassen“, bewertete Michael Lorenz seine 4/7 in Untergrombach kritisch. Florian von der Ahé kam im A-Turnier sogar auf nur 3,5 Punkte und büßte 40 DWZ ein. Beide Landesliga-Recken bissen sich in den beiden letzten Runden am Emmendinger Altmeister Helmut Kaufmann die Zähne aus. Der mittlerweile 81-Jährige, der früher ein starker badischer Meister-Spieler war, verteidigte gegen die „Jungspunde“ jeweils ein Remis. Kaufmann war, wie er gerne erzählte, der erste Jugendtrainer von Kuppenheims Topspieler Hubert Schuh in Emmendingen! Beim stark besetzten Staufer-Open in Schwäbisch Gmünd war Kresovic nur von der Atmosphäre im Spielsaal angetan – weniger von seinem Spiel …
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US-Wunderkind auf Fischers Spuren

Samuel Sevian erringt mit 13 Jahren die Großmeister-Würde

Sevian – Finegold: Nur ein weißer Zug gewinnt

Von Hartmut Metz
Samuel Sevian ist das nächste Talent aus den USA, das mit immer nur einem verglichen wird: Bobby Fischer! Der Weltmeister von 1972 stellte mit knapp fünfzehneinhalb Jahren einen vermeintlichen „Rekord für die Ewigkeit“ auf: Fischer erspielte sich 1958 den Großmeister-Titel, die höchste Würde des Schach-Weltverbands FIDE. Die Bestleistung unterbot zuerst 1991 die Ungarin Judit Polgar knapp – inzwischen ist der Rekord pulverisiert. 23 Großmeister listet die Web-Enzyklopädie Wikipedia auf, die vor dem 15. Geburtstag den Titel errangen. Bisher blieb ein halbes Dutzend Wunderkinder gar unter der Marke von 14 Jahren, darunter der aktuelle Weltmeister Magnus Carlsen. Er wurde mit 13 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen Großmeister. Der fünf Tage schnellere Inder Parimarjan Negi und Sergej Karjakin liegen vor ihm. Der Russe hatte noch zu Zeiten seines ukrainischen Passes mit zwölf Jahren und sieben Monaten den Rekord als jüngster Großmeister aufgestellt – und dieser hält nun immerhin seit 2002! Samuel Sevian ist aktuell mit 13 Jahren, zehn Monaten und 27 Tagen die Nummer sechs der Bestenliste.
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Dritter deutscher Titel für Daniel Fridman

Zehnjähriger und Amateur Kollars fallen in Verden an der Aller auf

Fridmann – Schild: Weiß gewinnt – Partie mit Schönheitspreis

Von Hartmut Metz
Daniel Fridman hat zum dritten Mal den deutschen Einzeltitel erobert. Der Schach-Großmeister des SV Mülheim Nord beherrschte bei der 85. deutschen Meisterschaft das 44-köpfige Feld. Mit 7,5 Punkten lag der 38-Jährige nach neun Runden einen halben Zähler vor Nachwuchshoffnung Dennis Wagner (SV Hockenheim). Bronze sicherte sich Witali Kunin. Der Großmeister von Freibauer Mörlenbach-Birkenau kam als einziger Spieler auf 6,5 Zähler, obwohl er gegen die beiden Erstplatzierten verlor. Der Hesse Kunin entschied ansonsten aber sechs von sieben Partien für sich. Hinter den Mitfavoriten Matthias Blübaum (Werder Bremen), Igor Khenkin (SG Porz) und Rainer Buhmann (SV Hockenheim) sowie René Stern (König Tegel/alle 6) sorgte Dimitrij Kollars für Aufsehen: Der Amateur des Delmenhorster SK erspielte mit 5,5 Zählern eine Performance von 2 500 Elo und steigerte seine Ratingzahl um unglaubliche 104 Elo auf künftig 2 387! Eine starke deutsche Meisterschaft gelang auch dem Präsidenten des Deutschen Schachbundes (DSB): Herbert Bastian wurde mit ebenfalls 5,5 Punkten Elfter. Eine der überzeugendsten Leistungen des Dauergasts, der das Saarland bereits an die 25 Mal bei nationalen Titelkämpfen vertrat!
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Gottmadinger Protest abgelehnt

Erste Instanz fällt eindeutig für Kuppenheim aus

Der Gottmadinger Mannschaftsführer Wolfgang Steiger hat beim Badischen Schachverband (BSV) Protest gegen die Wertung der Partie zwischen Hartmut Metz und Julian Schärer eingelegt. Der Kuppenheimer hatte die Partie äußerst glücklich durch Zeitüberschreitung gewonnen, was der Gottmadinger Spitzenspieler klaglos akzeptierte – im Gegensatz zu seinem Kapitän. Steiger wollte das 4:4 am grünen Tisch in ein 5:3 für sein Team umwandeln. BSV-Turnierleiter Michael Schneider hat den Protest nun abgelehnt und das Spiel mit 4:4 gewertet. Wollen die Gottmadinger den Fall weiter verfolgen, müssen sie vor dem Gang zum Turniergericht 200 Euro vorstrecken. Die Ausgabe dürfte angesichts des klaren Urteils unwahrscheinlich sein. Nachstehend die Stellungnahmen des Gottmadingers Steiger, von Metz und Rochade-Mannschaftsführer Joachim Kick. Zudem das Urteil von Michael Schneider. Dadurch kann sich jeder Interessierte selbst ein Bild von dem Vorfall machen.
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Chaltchi gewinnt vor Kresovic

Eifrigste Spieler siegen beim Blitzcup

Erst putzen, dann blitzen: : Hussain Chaltschi

Hussain Chaltchi hat den Blitzcup der Rochade Kuppenheim gewonnen. Der Vizepräsident war der einzige Teilnehmer, der an allen zwölf Monats-Turnieren mitspielte. So kam Chaltchi auf 163,77 Faktorpunkte. Diese setzen sich aus den tatsächlich erzielten Punkten und einem Faktor zusammen, der sich je nach Erfolgen verändert. Wer schlechter blitzt, hat einen höheren Faktor als Bessere. So erhält jeder eine Chance auf einen Turniersieg. Platz zwei sicherte sich Velimir Kresovic. Er holte zwar im Dezember die Rekordpunktzahl von 28,23. Aber dadurch kam der Verbandsliga-Crack nur bis auf elf Zähler an Chaltchi heran und ging mit 152,14 Zählern über den Zielstrich. Durch die zehn Turniere blieb Kresovic deutlich vor Hartmut Metz, der sich mit 134,91 Punkten Bronze einverleibte. Der FM fehlte bei vier Wettbewerben – ebenso wie Roland Schmaltz. Der Großmeister gab zwar fast nichts ab, aber durch den niedrigsten Faktor blieb ihm mit 122,85 lediglich der fünfte Rang. Dazwischen schob sich noch Joachim Kick mit 123,68 Faktorpunkten aus neun Teilnahmen. Günther Tammert wurde mit nur vier Wertungen Sechster hauchdünn vor Jürgen Biskup (67,34). Tammerts 68,46 Zähler hätten – hochgerechnet – für den Gesamtsieg gereicht, wenn er jedes Mal mitgespielt hätte. Das gilt auch für die drei letzten Platzierten in den Top Ten: Markus Merklinger (51,43) und Patrick Karcher (46,85) bei drei Teilnahmen und Axel Aschenberg (36,03), der lediglich zweimal antrat.
Jahresendstand

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Weihnachten ist für Schachspieler wie Weihnachten

Zahlreiche Denksportler zieht es derzeit an die Open-Bretter

Xiong – Zhou: Der schwarze Bauer droht einzuziehen – was nun?

Von Hartmut Metz
Weihnachten ist für Schachspieler wie Weihnachten! Ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag können die Denksportler ihrem Hobby exzessiv frönen und Profis sich noch ein bisschen Weihnachtsgeld dazuver- dienen. So haben gestern die traditionsreichen Open in Böblingen und Erfurt mit der 31. und 24. Auflage begonnen. Heute startet in Paderborn der Schach- türken-Cup ebenso wie weitere Turniere in Frankenthal, Hamburg und Berlin. Kaum sind diese am 30. Dezember beendet, ziehen viele Teilnehmer im neuen Jahr munter weiter zum Untergrombacher Open oder zum 27. Staufer-Open, das alljährlich mehr als 300 Spieler nach Schwäbisch Gmünd lockt. Bis zu Dreikönig fechten sie dort neun Partien aus – ganz schön nervenaufreibend, sind doch jeden Tag zwei Duelle zu bewältigen, die zehn Stunden dauern können. Wem Baden oder Schwaben zu nah liegt, der kann auch nach Basel, Italien oder Neuseeland pilgern, um sich Gedanken über die besten Züge zu machen. Im Ausland gibt es für gewöhnlich deutlich mehr zu verdienen.
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