Held gewinnt U14-Wertung

Kuppenheimer Sparkassen-Cup auf einem guten Weg

Michael Lorenz übergibt den Siegern der einzelnen Altersgruppen die Preise

Von Hartmut Metz
„Das war ein gelungener Auftakt. Beim nächsten Jugendturnier haben wir 100 Teilnehmer“, gibt sich Thomas Braun zuversichtlich. Der Jugendleiter der Rochade Kuppenheim peilt beim Sparkassen-Cup fast eine Verdreifachung der Teilnehmerzahl an, indem über einen längeren Zeitraum Werbung für den Schach-Wettbewerb gemacht werden soll und der Termin nicht in die Ferienzeit fällt. Mit der Teilnahme von den 35 Nachwuchsspielern bei der Premiere in der Wörtelhalle zeigte sich jedoch auch Turnierleiter Michael Lorenz „sehr zufrieden“. In der Altersklasse bis U14 belegte Daniel Held nach sieben Runden Platz eins. 5,5 Punkte holte die Kuppenheimer Nachwuchshoffnung – doch damit vergab der lange Zeit Führende den Gesamtsieg in der Wertungsgruppe der U12/U14.
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Naiditsch dementiert Wechsel nach Baku

Aserische Öl-Barone locken deutsche Nummer eins

Dautov – Dauth: Ein (weißes) Damenopfer liegt in der Luft

Von Hartmut Metz
Das Karussell hat Fahrt aufgenommen: Die Wechsel von Liviu-Dieter Nisipeanu vom rumänsichen zum Deutschen Schachbund oder von Alexej Schirow zurück aus Spanien nach Lettland sorgten noch für moderates Aufsehen. Die beiden Großmeister gehören zwar zur erweiterten Weltspitze, sind aber mit 38 und 42 Jahren über ihren Zenit hinaus. Weit mehr in die Schlagzeilen gerieten der Filipino Wesley So und der Italiener Fabiano Caruana. Dem Weltranglistensiebten und -dritten (Jahrgänge 1993 und 1992) gehört die Zukunft – und sie machen plötzlich die USA zur Schach-Supermacht. Mit dem 27-jährigen Weltrang- listenvierten Hikaru Nakamura haben die Amerikaner auf einen Schlag drei Asse in den Top Ten! Föderationswechsel sind im Schach einfacher als im Fußball, bei dem sich alle Optionen nach einem Auswahlmatch erledigten. In anderen Sportarten muss man jahrelang warten, bevor ein Wechsel möglich wird. Beim königlichen Spiel überweist man 50 000 Euro an den alten Verband – und der Wechsel ist geritzt. Nach dem Zugang durch Nisipeanu droht dem deutschen Schach nun ein herber Verlust.
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DWZ-Plus: Spielplan

Das Schachspiel gliedert sich in drei Phasen: Der Eröffnung, dem Mittelspiel und dem Endspiel. Doch wie gehen diese Phasen eigentlich genau ineinander über und grenzen sich ab? So einfach ist die Antwort nicht zu geben. Aber es gibt Spielelemente die häufig den Plan in einer Phase ausmachen. In der Eröffnung geht es um die Verbesserung der Energiebilanz der Krieger, bis diese sich auf dem Schlachtfeld begegnen. Das Mittelspiel ist dominiert vom Spiel um die Dominanz auf dem Brett. Die Dominanz wird erzielt durch Einschränkung der gegnerischen Kräfte. Angriffe spielen eine Rolle bei der Umsetzung dieser Pläne – in Form des kombinierten Angriffs und des Doppelangriffs. Und worum geht es im Endspiel? Das wohl wichtigste Element ist der Plan verbunden mit der Verwandlung eines Freibauern. Sehen Sie sich die folgende Partie an und entscheiden sie selbst, ob der Plan auf den c-Freibauern zu setzen ein Mittelspiel- oder Endspielplan für sie ist. (Patrick Karcher)
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Rochade scheitert an Emmendingen

Badischer Pokal: Brett drei entscheidet bei 2:2 für Oberligisten

Hubert Schuh
Spitze an Brett 4: Hubert Schuh

Die Rochade Kuppenheim ist bereits in der ersten Runde des badischen Pokals gescheitert. Der vierfache Cup-Sieger bot zwar dem Oberligisten Emmendingen Paroli mit einem 2:2 – doch bei einem Remis entscheidet das höhere Brett über das Weiterkommen. Weil Velimir Kresovic an Brett drei unterlag und Hubert Schuh an Position vier gewann, bedeutete dies das Aus für die Kuppenheimer Ambitionen in diesem Jahr.Die Niederlage von Kresovic schmerzte besonders, weil er schon aus der Eröffnung heraus auf Gewinn stand. Doch nachdem er einen Turm für eine Figur gewann, unterlief ihm ein dicker Schnitzer, der Andreas Bauer zurück ins Spiel brachte. Nach einem Bauernzwischenzug, der hässliche Abzugsschachs drohte, büßte Weiß eine zweite Figur ein und der junge Emmendinger ließ sich kein zweites Mal mehr bitten, den großen Vorteil zu verwerten – auch wenn Kresovic noch am längsten kämpfte. Zuvor hatte Hubert Schuh die Schach- gemeinschaft in Front gebracht.
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Carlsen trumpft an allen Fronten auf

Weltmeister deklassiert Rivalen beim Gaschimow-Gedenkturnier

Carlsen – Mamedjarow: Weiß setzt Matt in Eins

Von Hartmut Metz
Magnus Carlsen hat das Interesse an Schach weltweit befeuert. In Norwegen führt das Interesse am Superstar inzwischen sogar dazu, dass selbst Turniere ohne ihn gleich im Fernsehstudio von TV 2 ausgetragen werden! Sechs Spieler kämpfen um den Freiplatz, den es beim Turnier „Norway Chess“ in Stavanger gibt. Der Wett- bewerb ist eine der drei Stationen auf der mit einer Million Dollar dotierten „Grand Chess Tour“. Carlsen ist sich dabei nicht zu schade, bei dem Qualifikations-Wettbewerb in Oslo als Kommentator zu fungieren und gegen Prominente eine Blitzpartie in der Schach-Show von TV 2 auszutragen. Seine Klasse bewies der Welt- meister im vergangenen Monat einmal mehr in Aserbaidschan. In Schamkir fand das Wugar Gaschimow Memorial statt, das an den ehemaligen Weltranglistensechsten erinnert, der 2014 mit nur 28 Jahren an einem Gehirntumor gestorben war. Carlsen deklassierte die Rivalen deutlich.
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„Wieder Turnier mit gutem Klang schaffen“

Sparkassen-Cup am Samstag für die Jugend in Kuppenheimer Wörtelhalle

Rochade-Nachwuchstalent Daniel Held und seine Kameraden sind heiß auf das Jugendturnier am Samstag

„Wir wollen wieder ein Turnier organisieren, das einen guten Klang hat“, erklärt Thomas Braun. Der rührige Jugendleiter der Rochade Kuppenheim lädt daher am 16. Mai den Schach-Nachwuchs ab 10 Uhr (Anmeldeschluss: 9.30 Uhr) zum Sparkassen-Cup in die Wörtelhalle ein. Der Spielort in der Adlerstr. 8, direkt am Fußballstadion, hat schon zahlreiche „historische“ Schach-Schlachten auf den 64 Feldern erlebt: Das legendäre 12-Stunden-Blitz der Rochade war eineinhalb Jahrzehnte eine Besonderheit, die Schach-Meister aus ganz Deutschland und dem Ausland anlockte. Beim Jugendturnier 2015 herrscht deutlich weniger Hektik: Mussten die Koryphäen beim 12-Stunden-Blitz die Nacht über mehr als 50 Partien mit nur fünf Minuten Bedenkzeit absolvieren, bekommen die Jugendlichen immerhin 15 Minuten je Partie zur Verfügung. Ein gewaltiger Unterschied. Zudem werden nur sieben Runden nach dem sogenannten Schweizer System (dabei spielen Punktgleiche gegeneinander) ausgetragen. Die Organisatoren um Braun, Michael Lorenz und Kai Götzmann sind gespannt, wie viele Jugendliche den Weg an die Murg finden.
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Aschenberg fängt Merklinger noch ab

Spannender Blitzcup im Mai

Der Blitzcup im Mai hat gleich zwei Sieger: Axel Aschenberg und Markus Merklinger. Letzterer gewann zwar das direkte Duell, stolperte aber in der letzten Runde gegen Joachim Kick. So gingen Aschenberg und Merklinger mit jeweils 4/5 über den Zielstrich. Abgeschlagen folgten mit je zwei Punkten Joachim Kick und Hartmut Metz – gleichauf mit dem Favoriten liegt auch Hussain Chaltchi, der unter anderem Metz schlug. Einen Zähler verbuchte Rolf Hoppenworth in dem starken Feld.

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John Nunn mag den Begriff „Wunderkind“ nicht

Schach-Großmeister und jüngster Oxford-Student seit 500 Jahren / Blitz-Turnier zum 60. Geburtstag

Beljawsky – Nunn: Weiß am Zug – steht vor den Trümmern seiner Stellung

Von Hartmut Metz
Englische Wunderkinder im Schach hat es in den 80er und 90er Jahren mit Nigel Short, Matthew Sadler und Luke McShane gleich drei gegeben. John Nunn wurde auch Großmeister und ist ein Wunderkind – allerdings mehr in der Mathematik. Der am 25. April 1955 geborene Londoner wurde der jüngste Student an der Universität Oxford seit Kardinal Wolsey im 15. Jahr- hundert. Die Medien stürzten sich deshalb auf den Knaben. Mit 23 wurde Nunn nahezu gleichzeitig Großmeister und Doktor der Mathematik (Thema: algebraische Topologie). „Ich mag dieses Wunder- kinder-Ding nicht. Okay, du bist in einem speziellen Bereich den Anderen ein bisschen voraus – aber das ist nur dieses enge Spektrum. Die gesamten menschlichen Fähigkeiten sind facettenreicher“, sagte der beliebte Schachbuch-Autor einmal dem „Guardian“, als dieser mehrere Wunderkinder vorstellte. Weil Nunn nicht nur äußerst eloquent schreibt, sondern auch stets bescheiden wie freundlich auftritt, kam die britische Elite gerne zu seinem Blitzturnier anlässlich seines 60. Geburtstags
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Sparkassen-Cup am 16. Mai in Kuppenheim

Jugendturnier der Rochade in der Wörtelhalle

An die Bretter, fertig, los…

Die Rochade Kuppen- heim baut sein Jugend- turnier aus: Am 16. Mai wird der Schach-Nachwuchs aus ganz Baden-Württemberg und dem Elsass ab 10 Uhr (Anmeldeschluss: 9.30 Uhr) an die Bretter gebeten. Spielort ist in der Adlerstr. 8 ein quasi „historischer“: In der Wörtelhalle wurden schon zahllose Schlachten auf den 64 Feldern geschlagen. Das legendäre 12-Stunden-Blitz der Rochade war eineinhalb Jahrzehnte eine Besonderheit, die Schach-Meister aus ganz Deutschland und dem Ausland anlockte. Beim Sparkassen-Cup 2015 geht es aber etwas gemächlicher zu als bei den Blitzpartien mit fünf Minuten Bedenkzeit. Die Jugendlichen bekommen immerhin 15 Minuten je Partie.
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Kasparow macht gegen Short kurzen Prozess

Triumphales Comeback: 8,5:1,5-Sieg bei „Schlacht der Legenden“

Short – Kasparow: Eine kleine Fingerübung für Schwarz…

Von Hartmut Metz
Die Haare ergraut – aber sonst schien es fast wie immer zu sein: Garri Kasparow fegte über die Gegner hinweg. Vor der Schach-WM 1993 in London gegen Nigel Short hatte das „Ungeheuer von Baku“ auf Englisch gekalauert: „Mein Gegner heißt Short und das Match wird short (kurz)!“ Den großen Tönen ließ der Weltmeister damals wie heute Taten folgen. In der „Schlacht der Legenden“ im amerikanischen St. Louis zertrümmerte der 52-Jährige seinen ehemaligen Herausforderer mit 8,5:1,5! In der ersten Schnell- schach-Partie und den Blitzpartien konnte Short noch einigermaßen mithalten – am zweiten Tag überrollte ihn Kasparow mit 5:0! Nun zählt der in Athen lebende Großmeister nicht mehr ganz zur absoluten Creme de la Creme – aber der bald 50-Jährige bewies bei seinem Open-Sieg in Thailand, dass er noch durchaus in Schuss ist. Und einen Weltranglisten-59. wie Short pflückt vielleicht höchstens Weltmeister Magnus Carlsen so auseinander. Den pries im Übrigen Kasparow als Segen für die Schachwelt.
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Senioren-SG am Sonntag gegen KSF

Die Senioren-Spielgemeinschaft der Rochade Kuppenheim mit Hörden hat am Sonntag eine schwere Aufgabe vor sich: Die SG trifft um 15 Uhr auf die Karlsruher SF. Gespielt wird in der Grundschule Hörden (Hördener Str. 43).

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Klumpp im Viertelfinale

Jochen Klumpp hat das Viertelfinale im badischen Einzelpokal erreicht. Der Kuppenheimer schlug mit Schwarz den Pokalsieger des Bezirks Karlsruhe, Rolf Zimmer. Der Neureuter führte die weißen Steine, stellte im 25. Zug in schlechterer Stellung eine Qualität ein und gab danach sofort auf.

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„Weiter als Magnus Carlsen im gleichen Alter“

Zehnjähriger Vincent Keymer düpiert beim Pfalz-Open mehrere Großmeister

Keymer – Karpatschew: Ein “stiller” weißer Zug leitet die gegnerische Niederlage – genauer: ein Matt in elf Zügen – ein

Von Hartmut Metz
„Ein deutsches Jahrhunderttalent?“, titelt die belieb- teste deutsche Webseite www.chessbase.de begeis- tert mit Blick auf Vincent Keymer. „Er ist erst zehn Jahre alt und damit jetzt schon weiter, als es Magnus Carlsen im gleichen Alter war“, vergleicht Autor André Schulz das Talent mit dem norwegischen Weltmeister. Grund für die bundesweite Euphorie: Keymer trumpfte beim Pfalz-Open in Neustadt erstaunlich auf. Der Knabe vom SK Gau-Algesheim blieb im A-Open in den neun Runden ungeschlagen und belegte mit 6,5 Punkten Platz acht – gleichauf mit Elo-Favorit Wladimir Baklan (2652) aus der Ukraine und dem Serben Ivan Ivanisevic (2638). Den Hobby-Fußballer spülte es in Neustadt aber nicht – wie es manchmal in Open Amateuren mit etwas Glück passiert – durch zwei Schlussrunden-Siege zufällig nach vorne. Keymer bezwang zum einen den russischen Großmeister Aleksander Karpatschew und remisierte mit IM Juri Boidman, GM Mathias Womacka und vor allem auch dem jungen deutschen GM Dennis Wagner! Damit nicht genug:
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DWZ-Plus: Weitsicht

Je tiefer, der Spieler zu blicken gelernt hat, desto nachhaltiger wird sich seine Spielweise entwickeln: Das Tauschmotiv im heutigen Partiebeispiel ist noch trivial. Der folgende Doppelangriff durch die weiße Dame ist schon etwas schwieriger vorherzusehen. Die verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten des schwarzen vorauszusehen, erfordert noch mehr an Verständnis. Wenn man erstmal den entscheidenden Verteidigungszug König d7 erkannt hat, dann werden bei den meisten Spielern bestimmt auch die Alarmglocken beim Einschlag der Dame auf b7 läuten. Wichtig ist es diese Zusammenhänge zu erkennen, bevor man seinen Zug ausgeführt hat. Noch besser ist es die gesamten Zusammenhänge zu verstehen und ob der schwarzen Verteidigungsressourcen, bereits eine Alternative zum Läufertausch zu suchen. Denn, wenn Weiß am Ende der Kombination nicht auf b7 nehmen kann, dann hat Schwarz einen positionellen Vorteil durch die halboffene f-Linie erzielt. Freilich ist auch das Verständnis dafür, dass der König auf d7 sicher postiert steht von großer Bedeutung. (Patrick Karcher)
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