Spitzenbretter verlieren Verbandsliga-Derby

Sasbacher Talente bezwingen Kuppenheimer Routiniers

Siegt für die Katz: Alexander Hatz

Von Hartmut Metz
Die Rochade Kuppenheim hat die Tabellenführung in der Schach-Verbandsliga eingebüßt. Das einzige noch verlustpunktfreie Team unterlag gegen Aufsteiger Sasbach überraschend mit 3,5:4,5. Dabei sorgten die Talente des aufstrebenden Bezirksrivalen an den vorderen Brettern für die Entscheidung. Mit 5:1 Punkten zogen die Gäste an der Rochade vorbei, die nun 4:2 Zähler aufweist. Das „Liga-Orakel“ sieht Kuppenheim angesichts der Enge im Vorderfeld der Tabelle noch immer mit einer Wahrscheinlichkeit von 81% als Aufsteiger – aber mit Leistungen wie am Sonntag sollte sich die Schachgemeinschaft besser von der Oberliga fernhalten! Was das „Liga-Orakel“, das die Ratingzahlen als Grundlage für die Berechnungen nimmt, nicht beachtet, ist: Die Sasbacher sind auf dem aufsteigenden Ast und werden Monat für Monat besser. Das zeigte sich auch an den vier vorderen Brettern gegen den Spitzenreiter. Eine 2:0-Führung reichte dem Titelfavoriten nicht:
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Karcher und J. Lorenz sorgen für ersten Saisonsieg

Rochade II bezwingt Oberkirch 4,5:3,5 / Talent steht nun bei 10,5/11!

Unser Neuschweizer: Patrick Karcher

Von Ralf Gantner
Nach den Auftaktniederlagen gegen Ebringen und Brombach mit einer geschwächten Mannschaft konnten wir am 3. Spieltag der Landesliga in Ober- kirch eine schlagkräftige Truppe präsentieren. Mit dabei unser Neuschweizer Patrick Karcher. Bereits zu Beginn zeichnete sich ab, dass es diesmal ein harter Kampf werden wird. An Brett 3 hatte Florian von der Ahé gegen Daniel Fischer leichte Vorteile in Form von besserer Entwicklung zu verzeichnen. Konstantin Scheuermann vergab die Möglichkeit, das Läuferpaar gegen Ludwig Kaltenbronn und damit Stellungsvorteil zu erhalten. An den anderen Brettern zeichneten sich langwierige Kämpfe ab. Florian konnte die leichten Stellungsvorteile jedoch nicht zu seinen Gunsten nutzen und willigte ebenso wie Konstantin, der ein ungleiches Läuferendspiel bekam, in das Remis ein. Unser Topscorer Jannik Lorenz konnte hernach sicher den vollen Punkt gegen Emanuel Poidevin einfahren.
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Klarer Sieg gegen Hörden 2

Gute Mannschaftsleistung beschert wichtige Punkte

Oldie but Goldie: Fritz Kolb

Von Sascha Schmidt
Mit einem beachtlichen 6,5: 1,5 Erfolg hat die Dritte Mannschaft den letzten Tabellenplatz der mittel- badischen Beziksklasse verlassen. Die Knöpflestädter mussten lediglich auf Rolf Hoppenworth und Kon- stantin Scheuermann verzichten, die in der 2. Mannschaft dringend gebraucht wurden. Mannschafts- kapitän Schmidt durfte sich aber darüber freuen, dass Kai Götzmann, Jürgen Biskup, Klaus Harsch, Gerhard Gorges und Waldemar Schlangen wieder für den Schachkampf zur Verfügung standen. Zudem konnten mit Sascha Schmidt, Jakiv Probka und Fritz Kolb die restlichen Bretter besetzt werden. Die gegnerische Mannschaft war an den ersten 4 Brettern gut aufgestellt. An den hinteren Brettern konnten die nominell schwächeren Gäste an diesem Abend aber kaum punkten. Den Auftaktsieg bildete Fritz Kolb, der nach ca. 45 Minuten seine Partie mit Materialplus verdient gewann.
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„Schockierender Patzer“

Magnus Carlsen hat „extrem viel Glück“ in der sechsten WM-Partie

Carlsen – Anand: Schwarz zieht – und Weiß hat „extrem viel Glück“

Von Hartmut Metz
Der dickste Patzer ist es nicht in der WM-Geschichte gewesen – aber der erste, der eine Gewinn- direkt in eine Verluststellung verwandelte. Darauf verweist Garri Kasparow – und der Ex-Weltmeister mit kroatischem Pass dürfte es genau wissen: Schließlich hat er eine Buch-Reihe über seine Vorgänger verfasst. Sein kurzzeitiger Schützling Magnus Carlsen hat im WM- Match gegen Viswanathan Anand einen fürchterlichen Fehler begangen. Doch sein indischer Herausforderer war ebenfalls wie vernagelt und ließ die einmalige Chance auf die Führung im WM-Duell ungenutzt verstreichen. Beide Spieler entdeckten das Malheur erst, als sie „ihren Zug ausführten“, gestanden sie. Unglaublich, denn Anand hätte wohl in 99 von 100 Blitzpartien die taktische Möglichkeit sofort erkannt und genutzt. Nachdem Carlsen der Atem stockte während des Wartens auf des Gegners Antwort, konnte der 23-Jährige danach aufatmen und seine weiterhin überlegene Position doch zur 3,5:2,5-Führung in Sotschi verwerten. „Wenn der Springer auf e5 schlägt, hätte mich das den WM-Titel kosten können“,
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Dritter Platz für Rochade&Friends

Schnellschach-Turnier in Bad Herrenalb

Beim Schnellschach-Turnier in Bad Herrenalb hat die Rochade Platz drei belegt. Jannik und Michael Lorenz traten bei dem Wettbewerb unter „Rochade&Friends“ an. Lukas Pfatteicher (Karlsruher SF) und Dominik Schwingen (SC Ettlingen) verstärkten dabei das Viererteam während der neun Runden mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit. „Wir unterlagen nur gegen die dominierenden Teams aus Bebenhausen und vom KIT“, berichtet Michael Lorenz von Platz drei, „dahinter war es sehr spannend, schlussendlich hatten wir nach einem 3,5:0,5 gegen Enztal in der letzten Runde mit einem halben Brettpunkt die Nase vorn.“ Im Endklassement wies Bebenhausen, das mit einem Ratingschnitt von 2220 an die Bretter ging, makellose 18:0 Punkte und 30:6 Brettpunkte auf. Rang zwei ging an das KIT (2123), das 16:2 Zähler sammelte. Jeweils 12:6 Punkte verbuchten die Rochade, Conweiler und Goldfinger, die jeweils nur einen halben Brettpunkt – von 22 über 21,5 bis 21 – getrennt waren. Auf jeweils 11:7 Zähler kamen Griesheim und Hörden. (Michael Lorenz)

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Kein Reinfall am Rheinfall

7:1-Rekordsieg in der Schweizer Gruppenmeisterschaft

Einfall in Schaffhausen

Von Hartmut Metz
Erst ging’s zum Rheinfall in Schaffhausen, dann zogen Hartmut Metz, Clemens Werner und Christoph Pfrommer weiter an den Bodensee und erlebten dort alles andere als einen Reinfall: Mit gleich drei Kuppenheimern bzw. Ex-Kuppenheimern hat die SG Riehen einen Rekordsieg in der Schweizer Gruppen- meisterschaft gefeiert. Der Aufsteiger in die 1. Liga schlug das nominell stärker besetzte Bodan Kreuzlingen unerwartet deutlich mit 7:1! Rochade-FM Metz sorgte für die Führung: Nach nur 24 Zügen überschritt Marcel Wildi in hoffnungsloser Stellung mangels guter Fortsetzungen die Zeit – auch das ein Rekord in den Partien des Kuppenheimers. Pfrommer zeigte die stärkste Leistung gegen IM Frank Zeller.
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DWZ Plus: Schach der Weltklasse

In der ersten Partie der Schachweltmeisterschaft 2014 in Sotschi, zeigte der frühere Weltmeister und Herausforderer Anand einmal mehr seine extreme Klasse. In seinem 44. Zug spielte der – in eine schwierige Position geratene Anand – den sehr überraschenden Zug Dh1; dies ist der einzige, der die Partie in einem – wenn auch sehr komplexen – Gleichgewicht hält. Möglicherweise war dieser Zug dem amtierenden Weltmeister Carlsen entgangen – vergass dieser doch gar, den Zug sofort auf sein Partieformular zu notieren und holte dies erst nach einer Überraschungspause von gefühlten zwei Minuten nach. (Patrick Karcher)
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„Auf die Dame kommt es an“

Schach hat manchen Schriftsteller zu genialen Werken inspiriert

Fischer – Benkö: Auf die Dame kommt es an

Von Hartmut Metz
Die größte Tragik mit Schach verbindet Stefan Zweig. Im Exil in Brasilien vollendete der Wiener Autor die „Schachnovelle“, verschickte die Typoskripte an drei Verleger – und beging tags darauf am 23. Februar 1942 in Petropolis zusammen mit seiner Gattin Lotte Selbstmord. Das anfänglich nur 300 Mal gedruckte Werk sollte das berühmteste von Zweig werden: Weit mehr als 1,2 Millionen Exemplare wurden von der fesselnden Geschichte über den tumben Schach-Weltmeister Czentovic verkauft. „Königin der Spiele oder Tummelfeld von Verrückten? Schach nimmt eine einzigartige Stellung in der westlichen Kultur ein und hat unzählige Schriftsteller inspiriert. Spektakulär und raffiniert, perfid und humorvoll, realistisch und grotesk – die Rolle des Schachspiels in der Literatur scheint unerschöpflich“, schreiben Richard Forster und Ulla Steffan. Die beiden haben im Unionsverlag das wunderbare Bändchen „Auf die Dame kommt es an“ (14,95 Euro) zusammengestellt, das auf 192 Seiten Ausschnitte aus der Weltliteratur kredenzt, die sich mit dem königlichen Spiel befasst. Es sind 15 Beispiele, die die Magie der Könige, Figuren und Bauern erspüren und selbst dem größten Laien verständlicher machen.
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Dritte erleidet in Unterzahl erneut Niederlage

Nachwuchsspieler Daniel Held schnuppert Bezirksklassenluft

Übernahm Mission Impossible: Teamchef Sascha Schmidt

Von Sascha Schmidt
Im schummrigen Billardzimmer des Brückenhofes in Rastatt erwartete die 3. Mannschaft die an DWZ-überlegene, hoch favorisierte Rastatter Reserve. Auch in der 2. Verbandsrunde der Bezirksklasse fehlten etliche Stammspieler, so dass nur 7 Schachspieler für den Einsatz zur Verfügung standen. Als Ersatz spielten Michael Waschek, Alexander Zlodi. Daniel Held und Fritz Kolb. An Brett 8 punktete der Gegner kampflos. Sein Debüt am 7. Brett in der Bezirksklasse feierte der schachbegeisterte,12-jährige Daniel Held, der sich tapfer gegen seinen 500 DWZ-stärkeren Gegner wehrte, jedoch aufgrund von Materialeinbußen bald kapitulieren musste. Seinen Mut und die Bereitschaft, sich der Herausforderung in der Bezirksklasse zu stellen, verdient ein großes Lob! Gewonnen hat er definitiv an Erfahrung und anschließend die eine oder andere Blitzpartie, die nach dem Schachkampf gespielt wurde. Am Spitzenbrett brachte Konstantin Scheuermann mit seinen weißen Figuren Alexander Engelhard an den Rand einer Niederlage, übersah jedoch den entscheidenden Gewinnzug, worauf sein Kontrahent sich retten konnte. Anschließend einigten sich beide auf ein Remis. Jakiv Probka, Michael Waschek und der frühere Mannschaftsführer Fritz Kolb konnten lange Zeit mit ihren viel stärkeren Gegnern mithalten,
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Magnus Carlsen setzt Donald Duck matt

Für den Comic-Fan erfüllt sich ein Traum / Norwegisches Heft erscheint zum WM-Auftakt

Anand – Ponomarjow: Weiß zieht – und verpasst die beste Fortsetzung
Wechselbild: Disney

Von Hartmut Metz
Schach-Weltmeister kann ja fast jeder werden – aber auch noch in einem Donald-Duck-Comic zu kommen? Das schafft nur einer: Magnus Carlsen. Das Wunder- kind verkürzte sich schon früher die Zeit zwischen zwei Partien mit Donald-Heften. Die liest der 23-Jährige noch heute. Und deshalb verfiel Redakteur Marius Molaug darauf, den neuen norwegischen Sport-Helden gegen die berühmteste Ente der Welt antreten zu lassen. Gestern erschien nun das Heft rechtzeitig zum heutigen WM-Auftakt gegen den Inder Viswanathan Anand. Carlsen war sofort begeistert von der Idee: Damit hätte er zwei seiner „wichtigsten Lebensziele verwirklicht: in einer Donald-Duck-Geschichte aufzu- tauchen“ und Gast in dem beliebten Satire-TV-Programm „Nytt på Nytt“ zu sein. Die Norweger haben auch schon ihr Skilanglauf-Ass Petter Northug in dem beliebten Comic verewigt, der zu Spitzenzeiten 250 000 Abnehmer unter den nur vier Millionen Norwegern fand. „Bei Magnus Carlsen ist das Besondere, dass er auch die Geschichte selbst mitentwickelte“, berichtet Molaug vom Redaktionsbesuch des Schachgenies. In der zehnseitigen Story besucht die berühmteste Ente der Welt das „Duckburg Chess Festival“ (wie es in der englischen Vorlage heißt). Tick, Trick und Track will er weismachen, dass Schach ein reines Glücksspiel sei.
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Sieg von Stückl zu wenig

Rochade-Reserve unterliegt Brombach II mit 3:5

Zeitnot war Gestern: Toni Stückl

Von Ralf Gantner
Wie zum Saisonauftakt musste Kuppenheim II auch gegen Brombach II mit Ersatz antreten. Rolf Hoppenworth, Gerhard Gorges und Max Graf kamen hierbei zu weiteren bzw. ihrem ersten Einsatz in der Landesliga überhaupt. Nach einer halben Stunde die 1:0-Führung durch Max Graf, der kampflos siegte. Ein kleines Polster, das jedoch für den Mannschaftssieg nicht ausreichen sollte. Am Ende hieß es 3:5. Die nominell doch weit überlegene Reserve des Oberligisten wies im Schnitt 1941 DWZ auf, Kuppenheim II kam lediglich auf 1789. Hussain Chaltchi stand gegen Markus Haag gedrückt und konnte sich nicht befreien, wonach der Ausgleich fiel. Danach musste Gerhard Gorges nach einer Ungenauigkeit und passiveren Stellung (zuvor hatte er meines Erachtens eine stärkere Möglichkeit mit Konsolidierungschancen verpasst) im Endspiel gegen Thomas Jakobsche aufgeben. Gorges hatte plötzlich im Bauern-Endspiel im Sinne der Mannschaft auf Gewinn gespielt, was sich jedoch als falsch erwies. Bei Florian von der Ahé gegen Michael Pfau sah alles nach einer Kampfpartie aus. Überraschend vernahm ich dann die Aufgabe des Kuppenheimers nach mehr als drei Stunden. So hieß es 1:3. In den weiteren Partien bemühten sich die Kuppenheimer Recken redlich um den Anschlusstreffer.
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Tammert opfert Dame für tödliche Hatz

Rochade nach klarem Sieg in Offenburg alleine an der Spitze

tammert
Der Hexer von Balg: Günther Tammert

Von Hartmut Metz
Die Rochade Kuppenheim hat in Offenburg deutlich mit 5,5:2,5 gewonnen. Damit steht die Schachge- meinschaft nach nur zwei Spieltagen bereits als einziges Team ohne Verlustpunkt an der Spitze der Verbandsliga Süd. Mehrere Verfolger nahmen sich durch 4:4 gegenseitig die Zähler ab. Dreiländereck, Gottmadingen und Sasbach folgen auf den Plätzen. Die vier Mannschaften beharken sich am 22. November: Die Rochade erwartet zu Hause den Bezirksrivalen Sasbach. Der weitere Aufsteiger, Dreiländereck mit Super-Großmeister Vadim Milov, empfängt Gottmadingen. Beide Teams konnten in Offenburg nicht in Bestbesetzung antreten. Bei Kuppenheim fehlten Kapitän Joachim Kick, der bei den Internationalen offenen Bayrischen Meisterschaften in Bad Wiessee mitspielte und mit 5:4 Punkten Platz 132 unter 480 Teilnehmern belegte, und Jochen Klumpp. Die Ortenauer mussten auf Spitzenspieler Dorian Vicol und Uwe Rauch verzichten, der bei der deutschen Polizei-Meisterschaft knapp am Titel vorbeischrammte. Velimir Kresovic sorgte bereits nach zwölf Zügen für die Führung der Gäste:
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Kick bleibt nach Schlussrunden-Niederlage bei 5/9

Platz 132 ein bisschen besser als die Setzung

Joachim Kick hat das Turnier in Bad Wiessee auf einem guten 132. Platz unter 480 Teilnehmern beendet. In der Setzliste war der Kuppenheimer die Nummer 162. In der Schlussrunde unterlag er dem Nürnberger FM Reiner Heimrath (2158). Nach einem Sieg in der achten Partie stand Kick bereits bei fünf Zählern. Insgesamt dürfte er mit diesem Ergebnis seine DWZ und die Elo-Zahl etwas verbessert haben. Auf dem Treppchen landeten drei Großmeister mit jeweils 7,5/9: Alexander Lenderman (USA), Robert Hovhannisyan (Armenien) und der Kroate Ante Saric. Die acht Spieler über 2600 Elo mussten sich mit maximal sieben Punkten und den Plätzen dahinter bescheiden.
Bericht nach Runde 7

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Michael Lorenz trumpft auf

Jannik Lorenz holt ebenfalls 4/7 beim Deizisauer Herbst-Open

Jannik und Michael Lorenz

Eine starke Leistung beim Deizisauer Herbst-Open hat Michael Lorenz ein dickes DWZ-Plus beschert: Der Kuppenheimer belegte nicht nur Platz 26 unter 104 Teilnehmern. Die 4/7 bedeuteten für Michael Lorenz überdies eine Performance von 2122 DWZ. So verbesserte er sich um 34 Zähler auf 1964 DWZ. Schmaler fiel der Zugewinn bei seinem Sohnemann aus: Jannik Lorenz kam ebenfalls auf 4/7, spielte jedoch gegen deutlich schlechtere Kontrahenten. Das wirkte sich auf die Platzierung (Rang 38) ebenso aus wie auf das DWZ-Plus: Es betrug beim größten Kuppenheimer Talent „nur“ 4 Ratingpunkte auf 1918. Die Performance lag bei 1931. Das Turnier gewann der starke Chinese Li Chao b (b, weil es zwei mit diesem Namen gibt). Der Großmeister zerpflückte alle Gegner und schloss das Turnier mit 7/7 ab.

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