Serie von Jannik Lorenz reißt in 21. Partie!

Reserve unterliegt Spitzenreiter Iffezheim mit 2:6

Edelreservist im Dauereinsatz: Toni Stückl

Von Ralf Gantner
Mit guter Stimmung und der Hoffnung, ein gutes Ergebnis mitnehmen zu können, fuhren wir zum Aufstiegsaspiranten in der südbadischen Landesliga nach Iffezheim. Mit dabei Bern- Heimkehrer Patrick Karcher und Topscorer Jannik Lorenz. Gewappnet und gut präpariert stellten wir uns auf einen harten Kampf ein – am Ende hieß es aber 2:6. Der SC Iffezheim (13:1 Punkte) bleibt damit auf Aufstiegskurs, während die Rochade II als Tabellensechster (5:9) weiter um den Klassenerhalt bangen muss. Das nächste Spiel gegen Neumühl (4:10) ist ein wichtiges Keller-Duell. Ein Sieg ist Pflicht! Die Hoffnung in Iffezheim bekam jäh einen Dämpfer durch die Niederlage von Alexander Hatz gegen Markus Merkel, der eine Figur einstellte. Anschließend remisierte Hussain Chaltchi gegen Gerald Kramer. Mit leichtem Anzugsvorteil ausgestattet, konnte Chaltchi diesen jedoch nicht verdichten. Konstantin Scheuermann kam mit der Eröffnung von Sven Rosenau nicht zurecht. Nach etwas passivem Spiel wurde er schnell in die Defensive gedrängt. Eine Befreiung war mit einer gedrückten Stellung nicht mehr möglich. Es keimte wieder etwas Zuversicht auf, als sich Toni Stückl gegen Bernhard Ast – nach anfänglicher Unzufriedenheit mit seiner Stellung – Chancen auftaten.
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Dritte klettert auf Platz 3

Abstiegskampf ade? / 6:2 Erfolg gegen Ottenhöfen-Seebach

Comeback nach Maß: Armin Schleser

Von Sascha Schmidt
Der Dritte Rochade-Achter gewann überraschend deutlich gegen Ottenhöfen und hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der mittelbadischen Bezirksklasse geschafft. Jakiv Probka brachte die Knöpflestädter mit 1:0 in Führung. Sein Gegner stellte eine Leichtfigur ein und musste alsbald die Waffen strecken. Am Spitzenbrett setzte Jürgen Biskup seinen Kontrahenten Andreas Manz am Königsflügel schwer unter Druck und konnte die Qualität gewinnen. Dieser Qualitätsgewinn reichte für den Sieg und Manz musste sich geschlagen geben. Das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten. Daniel Held stand anfangs der Partie gegen Heidrun Glaser unter Druck. Der Ottenhöfer Neuzugang griff forsch an und Daniel musste sich umsichtig und konzentriert verteidigen und die Attacken auf seinen König abwehren. Im Laufe des Spiels stand er jedoch immer sicherer und konnte einen Springer erobern und somit die Wende in seinem Spiel einleiten. Das Materialplus genügte um zu gewinnen. Der Nachwuchs der Kuppenheimer hat in dieser Saison bereits über 200 DWZ-Punkte hinzugewonnen. Mit dem Sieg von Mestan Kyamuran über Klaus Harsch an Brett 2 konnten die Schwarzwälder auf 1:3 verkürzen.
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Riehle gewinnt Bezirkspokal

Klumpp lässt Gewinnstellung nach zehn Zügen aus

Marco Riehle heißt der neue Bezirkspokal-Sieger. Das Sasbacher Talent bezwang im Finale Jochen Klumpp. Der Titelverteidiger stand bereits nach „zehn Zügen auf Gewinn! Allerdings sah ich die beste Fortsetzung nicht“, berichtete der Kuppenheimer. Klumpp stand zwar danach „noch immer besser, aber ich schätzte ein starkes Qualitätsopfer von Marco Riehle falsch ein und ließ es zu. Danach wurde die Stellung schwierig und war, wie sich in der Analyse zeigte, nicht zu halten“. Einziger kleiner Trost: Der zigfache mittelbadische Pokalsieger Klumpp ist als Finalist trotzdem auf badischer Ebene mit von der Partie.

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Kleine „Kanone“ aus China

15-jähriger Wei Yi beeindruckt selbst Weltmeister Carlsen

Wei – Haast: Feuer frei – Matt in 1

Von Hartmut Metz
Das Chinesische Schach ist im Reich der Mitte noch immer weit populärer als das „Internationale Schach“, wie die Chinesen die weltweit verbreitete Version nennen. Beide Spiele sind eng miteinander verwandt, haben aber auch Unterschiede: So zieht die „Kanone“ zwar wie ein Turm, schlägt indes die gegnerischen Figuren durch Überspringen (ähnlich wie beim Damespiel). Der König ist zwar auf einen Bereich mit neun Feldern limitiert, letztlich geht es aber auch im Chinesischen Schach darum, ihn mattzusetzen. Die Förderung des im Westen verbreiteten Schachsports führte dazu, dass zunächst die Frauen mit Xie Jun als erster Weltmeisterin 1991 auftrumpften. Heute überragt die erst 20-jährige Hou Yifan, die 2010 zum ersten Mal den Titel gewann, alle Konkurrentinnen. Bei den Männern schickt sich China inzwischen ebenso an, an die Spitze vorzustoßen.
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Rochade gewinnt kampflos gegen Horben

Die Rochade Kuppenheim stürmt bereits vor dem ersten Zug an die Spitze der Verbandsliga: Schlusslicht SC Horben sagte das Match fünf Tage vorher ab. Ob die Schachgemeinschaft mit 11:3 Punkten Tabellenführer bleibt, entscheidet sich im Spitzenspiel der siebten Runde. Der SC Oberwinden (10:2) erwartet Verfolger SC Dreiländereck (9:3), der nur noch Chancen auf den Titel hat, wenn er die Gastgeber bezwingt. Sollte sich das nominell schwächere Oberwinden durchsetzen, behält die Rochade dennoch alle Titelchancen. Am 22. März erwartet Kuppenheim den aktuellen Verbandsliga-Ersten.

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Kresovic 88. beim Pfalz-Open

Velimir Kresovic hat beim Pfalz-Open in Neustadt/Weinstraße den 88. Platz unter 197 Teilnehmern im A-Turnier belegt. Ein besseres Ergebnis verhinderte die Schlussrunde: In dieser unterlag der Kuppenheimer dem französischen IM Jonathan Dourerassou (Elo 2463). So beendete Kresovic das Turnier mit 4,5/9. Immerhin steigerte der Verbandsliga-Spieler seine DWZ wieder etwas von 2089 auf 2094.

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Sasbacher Nachwuchs trumpft auf

U16-Team gewinnt bei deutscher Meisterschaft Bronze

Zimmer – Huber: Es ist angerichtet – weiß am Zug

Von Hartmut Metz
Die Schachfreunde Sasbach haben sich zu einem der stärksten Nachwuchsclubs der Republik entwickelt. Dies gipfelte jetzt in zwei Teilnahmen an deutschen Meisterschaften: Das U14-Team der Mädchen belegte in Regensburg Platz sechs. Noch mehr trumpften die Jungs der U16 auf. Das Quintett von Trainer Nikolaus Sentef gewann in Magdeburg die Bronzemedaille – und die Sasbacher streckten sogar die Hand nach dem Titel aus! Doch in der letzten Runde unterlag der Nachwuchs des rührigen Verbandsligisten dem von Doppelbauer Kiel. Die Nordlichter setzten sich durch das 2,5:1,5 mit 11:3 Punkten durch vor dem ungeschlagenen Düsseldorfer SK (10:4). Immerhin reichten Sasbach die 9:5 Zähler dank der besten Brettpunkte für den dritten Rang vor der SG Leipzig, Topfavorit Lübecker SV und München Südost. Spitzenspieler Thilo Ehmann holte vier Punkte aus sieben Partien. Marco Riehle kam dahinter auf 4,5 Zähler. Dominik Bohnert musste sich mit drei Punkten bescheiden. Am letzten Brett trumpfte Raphael Zimmer mit stolzen 6:1 Siegen auf –
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DWZ-Plus: Konventionen brechen

Konventionen geben uns eine Ordnung und Orientierung, um in unserer vertrauten Umgebung das Richtige zu tun. Doch können uns Konventionen im Wege stehen, neue Erfahrungen zu sammeln – beispielsweise um die Schachwelt mit anderen Augen zu betrachten. Wollen wir altbekannte Bilder und Vorstellungen im Kopf aufbrechen, dann müssen wir lernen Konventionen zu brechen. So bricht im heutigen Partiebeispiel der ehemalige Vize-Weltmeister Nigel Short mit der Konvention, eine Figur erst nach abgeschlossener Eröffnung ein zweites Mal zu ziehen. Er bricht diese Konvention vor Entwicklung des Läufers c1 nicht nur einmal, sondern gar zweimal… (Patrick Karcher)
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Naiditsch der wahre Sieger

Carlsen beweist in der WM-Neuauflage enorme Rechenqualitäten

Anand – Carlsen: Schwarz durchkreuzt den weißen Opferangriff

Von Hartmut Metz
„Ich habe keine Kraft mehr zum Feiern“, gestand Magnus Carlsen. Dabei hatte den Schach-Weltmeister weniger der neunstündige Arbeitstag bis kurz vor Mitternacht geschlaucht. Vielmehr strapazierte ein Deutscher die Nerven des Norwegers bis aufs Äußerste: Arkadij Naiditsch. Der Weltranglisten-38. bot der Elite bei den Grenke Chess Classic die Stirn – und nach sieben Runden in Baden-Baden lag nur Carlsen mit 4,5 Punkten gleichauf (wir berichteten). Selbst im Stichkampf musste der Topfavorit zweimal in die Verlängerung der Verlängerung, ehe der Großmeister aus Sandweier die fünfte Blitzpartie verlor. „Schön, dass ich trotz des Einbruchs in der zweiten Schnellschach-Partie gewann“, sagte Carlsen und strahlte erleichtert. Auch wenn der 24-Jährige damit den Pokal mit nach Hause nehmen durfte, darf sich Naiditsch als wahrer Sieger fühlen. Seinen großen Worten vor dem Turnier („Ich bin nicht der Hase, auf den jeder draufhaut“) ließ die deutsche Nummer eins Taten gegen die Weltklasse-Konkurrenten folgen. „Insgesamt habe ich ein gutes Turnier gespielt“, stellte der 29-Jährige daher ungeachtet des soeben verlorenen Tiebreaks fest. Vor allem bezwang er als einziger Carlsen
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Jochen Klumpp im Pokal-Finale

Titelverteidiger trifft auf Sasbacher Marco Riehle

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Jochen Klumpp steht einmal mehr im Finale des mittelbadischen Einzelpokals. Der Titelverteidiger aus Kuppenheim bezwang im Viertelfinale erst Jonathan Clancy. Im Halbfinale eliminierte er mit Bernhard Ast einen weiteren Iffezheimer. Im Finale wartet nun am 27. Februar mit Marco Riehle eines der Talente aus der Sasbacher Riege. Klumpp bekam die schwarzen Steine zugelost. Beide Akteure sind bereits für den badischen Pokal qualifiziert. Das Spiel um Platz drei tragen Ast und Klaus Knopf (Weitenung) aus, der Riehle unterlegen war.

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Senioren-Team bleibt Spitzenreiter

Mühsames 2:2 gegen Lichtental/OSG Baden-Baden

Die SG Hörden/Kuppenheim bleibt Tabellenführer der Senioren-Bezirksrunde. Gegen die SG Lichtental/OSG Baden-Baden reichte es allerdings ohne Velimir Kresovic nur zu einem mühsamen 2:2. Daher muss die Mannschaft das letzte Match gegen die SG Vimbuch/Weitenung (ebenfalls 3:1 Zähler und 5:3 Brettpunkte) gewinnen, um auf badische Ebene zu kommen. Gegen die Kurstadt-Senioren sah es nicht gut aus. Fritz Rahner riss jedoch gegen seinen früheren Vereinskollegen Walter Siemon das Ruder herum und glich die frühe Niederlage von Jakiv Probka aus. Der Kuppenheimer zog gegen Arnold Zubkov den Kürzeren. Am Spitzenbrett trafen Gerd Merkel und Hermann Rückleben, die sich von zahlreichen Turnieren in Nesselwang her kennen, gegenüber. Der Vergleich endete genauso remis wie dieser an Brett drei. Rolf Hoppenworth verschob extra einen Termin, um angesichts der Personalnot einzuspringen. Von seinem früheren Lichtentaler Mannschaftskameraden Ferdinand Bäuerle trennte sich Hoppenworth friedlich.

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DWZ-Plus: Wohin mit der Dame?

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Patrick Karcher: Talent wird überschätzt

Wohin eine Figur nach einem Angriff flüchten soll, ist eine der wichtigsten Fragen für den Schachspieler überhaupt. Der größte aller Angriffe zielt auf den König, der zweitgrößte auf die Dame. Die Verfahren einzustudieren wie auf einen derartigen Angriff zu reagieren ist, hilft jedem Schachspieler für die Turnierpraxis konkret weiter. Im heutigen Beispiel beschäftigen wir uns mit dem Beispiel eines Damenangriffs. Die Dame kann entweder die Flucht nach vorne antreten, zur Seite weichen oder sich ganz zurückziehen. Die aktiven Methoden auf Angriffe zu reagieren, können Sie entweder in den einzelnen DWZ-Lektionen nachlesen oder aber im gerade erschienenen Buch zur Serie DWZ-Plus. (Von Patrick Karcher)
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Der kleine „Apfel“ setzt ein Zeichen für die Welt

Jean-Luc Roos kommentiert seinen Sieg über Vadim Milov

“Kleiner Apfel” – Ganz Groß: IM Jean-Luc Roos

In Frankreich nennt man einen Patzer „une pomme“ – einen Apfel. Als „Solidaritätszeichen an alle „Äpfel“ dieser Welt versteht Jean-Luc Roos seinen Sieg über Vadim Milov. Der ehemalige Top-20-Spieler unterlag am Sonntag dem kleinen Straßburger in der Verbandsliga. Zuvor hatte Roos erst eine Partie gegen einen 2600er gewonnen – auch gegen einen Schweizer, Yannick Pelletier. Auf Grund der Nationalität seiner stärksten Opfer wertet der Kuppenheimer seinen weiteren Erfolg über einen Eidgenossen humoristisch als „Rache von Wilhelm Tells Apfel“! Die Nachricht hat der IM natürlich von seinem Apfel-Phone gesandt …

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Roos gelingt Sensations-Sieg über Milov

Rochade deklassiert Verbandsliga-Spitzenreiter Dreiländereck mit 6:2

Jean-Luc Roos (rechts) düpiert den Schweizer Top-Großmeister Vadim Milov.

Von Hartmut Metz
Die Rochade Kuppenheim neigt derzeit zu Extremen: Hatte am fünften Spieltag die Landesliga-Reserve mit einem 7,5:0,5 über Vimbuch für Schlagzeilen gesorgt, trumpfte nun die Erste der Schachgemeinschaft auf. Die Knöpflestädter schlugen nicht nur den SC Dreiländereck – der bisherige Tabellenführer der Verbandsliga Süd wurde mit 6:2 düpiert. Dank des Kantersiegs zog die Rochade bei nun jeweils 9:3 Punkten knapp an den Gastgebern vorbei. Den Erfolg garantierten ausgerechnet die Kuppenheimer Spitzenbretter. Blieben die drei Topleute der Weiler bisher in 15 Partien ungeschlagen und gaben erst fünf Remis ab, büßten sie nun im Verbandsliga-Hit in einem Match weitere 2,5 Brettpunkte ein! Dabei hatte sich die Rochade schon gute Chancen auf den Mannschaftssieg ausgerechnet, wenn das Oktett einen oder 1,5 Punkte an den vorderen drei Brettern holen würde …
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