Metz unterliegt im badischen Pokal-Finale

Zweiter Sieger: Hartmut Metz

Dreisamtäler Hans-Elmar Schwing verteidigt Titel
Hartmut Metz hat seinen fünften badischen Einzel-Pokalsieg verpasst. Der Spieler der Rochade Kuppenheim unterlag Hans-Elmar Schwing im Endspiel nach fast sechs Stunden Spielzeit und 58 Zügen. Wie erwartet, vermied Schwing seine Französische Verteidigung, mit der er gegen Metz schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Im Königsgambit wich zwar Metz gleich von der gegnerischen Vorbereitung ab – aber richtig glücklich wurde er zunächst damit nicht … Trotzdem konnte sich Weiß herauswinden und stand nach 17 Zügen sogar besser. Gegen den Titelverteidiger aus Dreisamtal vermied Metz im 22. Zug eine Zugwiederholung und ein sicheres Remis im festen Glauben an ein besseres Endspiel. Das widerlegte Schwing jedoch mit präziserem Spiel, vor allem in beiderseitiger Zeitnot. Das Endspiel guter Springer gegen schlechter Läufer behandelte der Herausforderer unzureichend. In der zweiten Zeitnotphase mit einer Stunde für den Rest der Partie kollabierte die weiße Stellung endgültig. Metz ließ sich am Schluss vom verdienten Sieger Schwing matt setzen. Einziger schwacher Trost für den Verlierer: Beide Finalisten sind für die Runde der letzten 32 im deutschen Pokal 2015 qualifiziert. (Hartmut Metz)
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Caruana deklassiert die Konkurrenz

Meier – Naiditsch: Weiß findet im Gestrüpp den “einzig guten Zug”

Tritt Kramnik nach der Pleite bei seinem Lieblingsturnier in Dortmund bald zurück?
Von Hartmut Metz
Was ist los mit Wladimir Kramnik? Bis vor Kurzem galt der Russe als einziger Spieler, der dank seiner exzellenten Eröffnungsvorbereitung Magnus Carlsen vom WM-Thron stoßen kann. Doch zuletzt wirkte der 39-Jährige uninspiriert – und jetzt spielte er selbst in seinem „Wohnzimmer“ in Dortmund katastrophal. Der frühere Seriensieger beim Chess-Meeting sammelte in den sieben Runden nur 2,5 Punkte. Lediglich Schlusslicht David Baramidze (Hockenheim) war noch einen halben Zähler schlechter. Inzwischen fragen sich viele Weggefährten wie Ex-Weltmeister Viswanathan Anand, ob etwas an den via Twitter verbreiteten Gerüchten dran ist, dass Kramnik mit 40 zurücktreten wird. Seine Karriere vor sich hat dagegen noch Fabiano Caruana. Der Italiener deklassierte den Rest des Feldes und klettert in der nächsten Weltrangliste erstmals auf über 2800 Elo-Ratingpunkte, was Position drei bedeutet.
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DWZ-Plus: Fehler im Tempospiel

Die Beherrschung des Tempospiels ist eine wichtige Fähigkeit bei der Entwicklung eines hohen schachlichen Könnens. Gerade in Blitzpartien bleibt wenig Zeit auf starke Angriffszüge die beste Verteidigung zu suchen. Die Folge sind Fehler, vor denen selbst Weltmeister nicht gefeit sind, wie Sie in der folgenden ansonsten hochklassig geführten Partie sehen können. (Patrick Karcher)
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Held und Rübenkönig überzeugen

karlsruhe14
Der Rochade-Nachwuchs spielte sich in Karlsruhe warm für das Turnier

Krasniqi beweist Kampfgeist beim Jugendturnier in Karlsruhe
Die Jugend der Rochade Kuppenheim hat beim Nachwuchsturnier in Karlsruhe gute Ansätze gezeigt. „Vor allem Daniel Held und Malte Rübenkönig zeigten sich stark verbessert“, meint Jugendleiter Thomas Braun. In der U12 landeten beide auf den Plätzen 24 und 29 im Mittelfeld. Held verteidigte eine ausge- glichene Bilanz von 3,5:3,5. Rübenkönig schloss die sieben Runden mit drei Zählern ab. Mangelnde Erfahrung machte sich bei Fabio Ewald (2 Punkte/Rang 41), Max Graf und David Wagner (beide 1 Punkt/Plätze 44 und 46) bemerkbar. Während die Partieanlage von Wagner dem Coach gefiel, bemängelte Braun bei Graf gleich drei Partieverluste durch unmögliche Züge. Allerdings sei das Reglement bei dem Turnier der Karlsruher SF etwas unglücklich, weil die Kinder unmögliche Züge nicht zurücknehmen durften, sondern sofort verloren. In den verschiedenen Alterskategorien gingen 158 Jugendliche an den Start. In der U10 vertrat Dren Krasniqi die Farben der Rot-Weißen. Der junge Kuppenheimer gefiel besonders mit Kampfgeist in oft aussichtslosen Positionen und holte so noch drei Punkte. Dies bescherte ihm Platz 20 in der U10. (Hartmut Metz)

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Rochade-Vertreter kommt nicht zur Rochade

Aus dem Hintergrund müsste Tammert schießen (Günther links, sitzend auf dem Mäuerchen) – doch Tammert schießt nicht, weshalb vorne Francsico Vallejo Pons leichtes Spiel gegen Fritz Kolb hat

Fritz Kolb unterliegt beim Mannschaftssimultan in Baden-Baden
„Spaß hat es trotzdem gemacht!“ Fritz Kolb hat als einziger Spieler die Rochade beim Mannschafts- simultan der OSG Baden-Baden vertreten. In der Trinkhalle schritten neben Rochade-Trainer Roland Schmaltz noch die Großmeister Philipp Schlosser, Etienne Bacrot, Jan Gustafsson sowie der Spanier Francisco Vallejo Pons die langen Reihen ab und bewegten abwechselnd eine Figur. Dazu gesellten sich die einheimischen Bundesligaspielerinnen Iamze Tammert, Ketino Kachiani-Gersinska und Katja Borulya sowie ihr Ehemann Yaroslav Srokovski, IM und bekannter Trainer. Der zehnte Gast beim zehnten Mannschaftssimultan der OSG war ein besonderer: Ex-Weltmeister Viswanathan Anand. „Die haben meine Dame nicht ins Spiel kommen lassen, und ich konnte nicht groß rochieren“, berichtete Kolb. Die Folge: Nach 27 Zügen musste der Rochade-Recke aufgeben. (Hartmut Metz)

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Geniale Kombination aus dem Nichts

Caruana – Ponomarjow: Weiß setzt matt – aus dem “Nichts”

Caruana und Meier starten in Dortmund fulminant
Von Hartmut Metz
Das traditionsreichste deutsche Schachturnier hat gleich mit Paukenschlägen begonnen: Nationalspieler Georg Meier bezwang zum Auftakt in Dortmund Wladimir Kramnik. Ein Kunststück vor allem auch deswegen, weil der immer exzellent vorbereitete Ex-Weltmeister aus Russland kaum eine Partie mit dem weißen Anzugsvorteil verliert und Rekordsieger bei dem Wettbewerb ist. Auch für den früheren Dortmunder Arkadij Naiditsch begann das Heimspiel beim Spar- kassen Chess-Meeting verheißungsvoll mit einem Sieg und zwei Remis. Nur der Italiener Fabiano Caruana lag bei Redaktionsschluss der Schachspalte mit 2,5:0,5 Punkten vor den beiden Baden-Badener Bundesliga- spielern. Das Duo verpasst durch den Einsatz in Dortmund eine andere beliebte Veranstaltung ihres Klubs: Die OSG lädt heute (Anm.: Sa 19.7.) ab 15 Uhr zum Mannschafts-Simultan in der Trinkhalle ein. 150 Amateure messen sich beim Kurhaus mit mehreren Stars des deutschen Serienmeisters. Ex-Weltmeister Viswanathan Anand (Indien) schreitet abwechselnd mit den Großmeistern Etienne Bacrot (Frankreich), Francisco Vallejo Pons (Spanien), Jan Gustafsson, Roland Schmaltz und Philipp Schlosser die Reihen ab.
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In den Fußstapfen des „Wunders an der Murg“

Motor der Jugendarbeit: Jugendleiter Thomas Braun

Jahreshauptversammlung der Rochade Kuppenheim steht ganz im Zeichen der Jugendarbeit
Von Hartmut Metz
Ganz im Zeichen der Jugendarbeit hat die Jahreshaupt- versammlung der Rochade Kuppenheim gestanden. Die Schachgemeinschaft erlebt derzeit ihren zweiten Boom. In den 80er Jahren war der 1979 gegründete Verein von einer Meisterschaft zur nächsten geeilt, und die Medien kreierten die Schlagzeile vom „Wunder an der Murg“. So weit ist es jetzt noch lange nicht: Aber dank Jugendleiter Thomas Braun und Ralf Gantner, selbst ein Spross des einstigen „Wunders“, boomt die Nachwuchsarbeit seit 2013 wieder. Rochade-Schatzmeister Ralf Ehret stellte zufrieden fest, dass „wir dank unserer beiden Jugendtrainer wieder die magische Zahl von 100 Mitgliedern überschritten haben“. Braun zeigt sich damit aber noch lange nicht zufrieden, jeden Donnerstag ab 16.30 Uhr im Alten Kindergarten rund 20 Kinder anzulocken. Bei den Ferienspaß-Aktionen in Kuppenheim (4. und 8. August) und Bischweier (11. und 13. August) kommen an vier Terminen noch einmal rund 50 Anfänger mit dem königlichen Spiel in Berührung. Ende September steht der 6. Sparkassen-Cup für Jugendliche an. Zudem beschlossen die Mitglieder einstimmig, ein großes Jugendturnier mit einer dreistelligen Teilnehmerzahl auf die Beine zu stellen.
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Roos geteilter Dritter in Straßburg

5/7 nur optisch eine Augenweide
Beim Open in Straßburg hat der Kuppenheimer Jean-Luc Roos den geteilten dritten Platz belegt. Doch das Resultat von 5/7 ist nur optisch eine Augenweide: Mit drei Siegen pirschte sich der IM am Schluss in der A-Gruppe nach vorne. Die Performance von 2142 zeigt jedoch, dass es für Roos beim Heimspiel, das sein Bruder Daniel organisierte, nicht besonders lief. Die Buchholz verhalf dem Franzosen auch nur zum letzten Platz der Spieler mit fünf Punkten, Rang acht. Mit sechs Zählern siegte der russische Großmeister Alexander Karpatschew vor dem elsässischen Talent Bilel Bellahcene, das in der Schlussrunde gegen den drittplatzierten Ungarn Istvan Sipos den Platz an der Sonne einbüßte. (Hartmut Metz)

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Weltkrieg bremst den Kongress aus

Spielmann – Flamberg: Weiß – der “letzte Ritter des Königsgambits” – setzt den sofort entscheidenden Hieb

Schach-Historiker Stefan Haas arbeitet Turnier in Mannheim 1914 auf
Von Hartmut Metz
Der XIX. Kongress des Deutschen Schachbundes in Mannheim hat für keinen Teilnehmer gut geendet. Mitten ins Turnier vor 100 Jahren platzte der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Die plötzlich „feindlichen“ Spieler wurden in Rastatt interniert. Während der Völkerschlacht wurde es für die Russen um Jefim Bogoljubow und den späteren Weltmeister Alexander Aljechin sehr ruhig – aber man war glücklicherweise fern der Front: „Das Leben im Gefängnis war ziemlich eintönig. Es gab keine Bücher, keine Zeitungen und natürlich auch kein Schach. Deshalb haben Bogoljubow und ich stundenlang Blindpartien gespielt“, erinnerte sich Aljechin. Aufregender hatte sich zuvor der DSB-Kongress bis zur elften der geplanten 17 Runden entwickelt. Aljechin führte mit 9,5 Punkten, hatte aber noch das schwierigere Restprogramm als die Verfolger Milan Vidmar (8,5) und Rudolf Spielmann (8). Der Karlsruher Schach-Historiker Stefan Haas hat sich rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum des Turniers einmal mehr ums badische Schach verdient gemacht.
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Ferienspaß in Kuppenheim und Bischweier

Mit Feuerseifer kämpfen die Kinder im Ferien-Turnier 2013

Frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich für die beliebten Anfängerkurse
Die Rochade Kuppenheim beteiligt sich auch in den anstehenden Sommerferien wieder an den Ferienspaß-Programmen in Kuppenheim und Bischweier. Der umtriebige Jugendleiter Thomas Braun bietet am 4. und 6. August „Schach für Anfänger“ in Kuppenheim an. Am 11. und 13. August haben die Bischweierer Kinder Gelegenheit, die ersten Züge des königlichen Spiels zu erlernen. Die Anmeldung muss jeweils über die Gemeinden erfolgen. In jedem Kurs ist die Teilnehmerzahl auf zehn Kinder begrenzt. Es empfiehlt sich daher frühzeitige Anmeldung. Schach macht den Kindern nicht nur großen Spaß – das Denkspiel beschert dem Nachwuchs nebenbei auch zahlreiche Vorzüge: Es lehrt logisches, strukturiertes Denken. In zahlreichen Ländern wurde Schach deshalb inzwischen zum Schulfach erhoben. Eine Studie ermittelte zum Beispiel, dass Kinder in sämtlichen Fächern besser werden, wenn eine Stunde Mathematik für Schachunterricht geopfert wurde! Und geplantes Spielen beschert den Kindern mehr Freude als das Jonglieren mit nackten Zahlen … (Hartmut Metz)

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Eltern-Kind-Turnier der Rochade

Wettbewerb mit Verwandten am 24. Juli
Rochade-Jugendleiter Thomas Braun lädt vor den Sommerferien zu einem Eltern-Kind-Turnier ein. Am Donnerstag, 24. Juli, sollen die Nachwuchsspieler der Schachgemeinschaft mit einem Erwachsenen zusammen antreten. „Es dürfen aber auch Opa, Oma, Onkel, Tante oder ein anderer Verwandter sein, die mit dem Kind ein Team bilden“, erläutert Braun. Der Spaß stehe schließlich wie gewohnt im Alten Kindergarten (Viktoriastr. 2/direkt neben der katholischen Kirche) ab 16.30 Uhr im Jugendtraining im Vordergrund. Der Jugendleiter betont deshalb auch: „Keiner sollte die Anmeldung scheuen, weil er seine schachlichen Fähigkeiten nicht allzu hoch einschätzt.“

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Schmaltz knapp geschlagen

Blick in den Musiksaal des ‘Alten Rathauses’ in Lichtental – am Spitzenbrett (vorne) IM Oswald Gschnitzer (li) vs. GM Roland Schmaltz

Rochade-Trainer badischer Blitz-Vizemeister hinter Heimann
Von Hartmut Metz
Bei der badischen Blitzmeisterschaft in Lichtental hat Velimir Kresovic nur den 26. Platz belegt. Der Kuppenheimer holte in 33 Runden zwölf Punkte. Wie so oft geriet der Angriffsspieler bei der Suche nach einem Matt statt nach einem passablen Zug in Zeitnot – und verlor so durch Zeitüberschreitung noch manchen Punkt, etwa in haushoher Gewinnstellung gegen den drittplatzierten Christian Maier (Untergrombach/28). Eine Endplatzierung zwischen den beiden Iffezheimern Jörg Eiler (13) und Ramadan Raka (10) war die Folge. Hussain Chaltchi bekam einen Freiplatz bewilligt. Der Vizepräsident der Rochade hatte jedoch wenige Chancen auf Zählbares und wurde mit zwei Punkten 33. im 34er-Feld. Rochade-Trainer Roland Schmaltz lag genau auf der anderen Hälfte des Tableaus: Die frühere Bullet-Legende sammelte 29 Zähler. Auf die kam auch sein Baden-Badener Vereinskamerad Andreas Heimann. Weil „Hawkeye“ jedoch gegen alle aus den Top 4 verlor und zudem Max Scherer (Dreisamtal/Rang 9) gratulieren musste, wies Heimann die deutlich bessere Sonneborne-Berger-Wertung auf und wurde badischer Blitzmeister. Bei der deutschen Meisterschaft hat Schmaltz aber sicher die Chance zur Revanche.

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Metz gegen Schwing

he-schwing

Kuppenheimer führt im badischen Pokal-Finale weiße Steine
Hans-Elmar Schwing hat als zweiter Spieler das Endspiel im badischen Einzelpokal erreicht. Der Dreisamtäler remisierte im Oberliga-Duell gegen Veaceslav Cofman. Der Karlsruher Außenseiter unterlag danach jedoch im Blitz mit 0,5:1,5. Die Auslosung bescherte Hartmut Metz im Finale die weißen Steine. Dafür muss der Kuppenheimer am 27. Juli gen Freiburg reisen. Laut der Bilanz ist Schwing favorisiert. Er führt mit 2:1 – doch in den Duellen gewann bisher stets Weiß … 2005 gelang dem Kuppenheimer noch im selben Jahr die Revanche für die erste Niederlage – nun hätte Metz sicher nichts dagegen einzuwenden, diese erneut postwendend nach der Oberliga-Schlappe 2014 auszubügeln … (Hartmut Metz)

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Schach ohne „Herrschaftswissen“

bischoff-guenthner
Chess960-Startaufstellung mit der Nummer 342

Chess960-„Papst“ Schmitt mit seinem Team deutscher Meister
Von Hartmut Metz
Die rasante Entwicklung ist etwas ins Stocken geraten, seit es das weltweit größte Schnellschach-Festival in Mainz nicht mehr gibt. Bei diesem hatte Hans-Walter Schmitt die Weltklasse mit hohen Preisgeldern verführt, Chess960 zu spielen. Diese Abart des Denksports unterscheidet sich vom herkömmlichen Schach nur durch die unterschied- lichen Startaufstellungen der acht Figuren hinter den acht Bauern. Diese wird unter 960 Möglichkeiten ausgelost. Die Idee dahinter, die US-Legende Bobby Fischer als Erster promotete: Die ausufernde Schach-Eröffnungstheorie sollte umgangen werden. Vom ersten Zug an muss sich der Spieler selbst eine Strategie ausdenken, anstatt vorbereitete Eröffnungsvarianten herunterzuspulen – das kann er beim Chess960 nur noch, wenn die Position 518 aufs Brett kommt. Das ist die herkömmliche Startaufstellung. Vor allem Amateuren gefällt die Idee, bedarf es doch keines „Herrschaftswissens“.
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