Rochade sucht Verstärkung für Oberliga-Team

Die Rochade Kuppenheim möchte sein ambi- tioniertes Oberliga-Team für die nächste Saison verstärken. Wer gerne in einer intakten Mannschaft mit großem Teamgeist spielen möchte, meldet sich bitte bei Kapitän Joachim Kick, um Details zu besprechen. Honorare bezahlt die Schachge- meinschaft aber keine, um das hiermit gleich gegenüber Profis zu betonen. Nehmen Sie bitte Kontakt auf über die E-Mail: kapitaen@rochade-kuppenheim.de

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5. Sparkassen-Jugendcup am 1. Juni

Hussain Chaltchi (links) und Ralf Gantner (rechts) umrahmen ihre Schützlinge, die alle glücklich mit den gewonnenen Preisen sind

Viele Preise und Pokale locken / Donnerstags Nachwuchstraining

Die Rochade Kuppenheim lädt alle Schüler aus Bisch- weier, Kuppenheim, Oberweier, Rauental und Rotenfels zum 5. Sparkassen-Jugendcup ein. Das Schach-Turnier in Kuppenheim beginnt am Samstag, 1. Juni, um 14 Uhr im Alten Kindergarten (direkt neben der Kirche). Bitte meldet Euch bis 13.50 Uhr bei Turnierleiter Thomas Braun an. Da es verschiedene Altersgruppen und Spielstärke-Kategorien gibt, hat jeder eine Chance auf die zahlreichen Pokale, Urkunden und Preise. Startgeld wird dank der Unterstützung der Sparkasse Baden-Baden-Gaggenau keines erhoben. Die Siegerehrung dürfte gegen 17 Uhr stattfinden. Wer generell mal ins Schach reinschnuppern will, hat außerhalb der Ferien jeden Donnerstag von 18 bis 19.30 Uhr Gelegenheit dazu. Die Rochade-Jugendtrainer Ralf Gantner und Hussain Chaltchi führen Anfänger wie etwas Fortgeschrittenere im Alten Kindergarten in die Geheimnisse des Denkspiels ein. In der neuen Saison will die Schachgemeinschaft auch wieder ein Nachwuchsteam bei den Meisterschaftskämpfen mitspielen lassen.

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DWZ-Plus: Mattangriff im Endspiel

Mag die Lage im Endspiel auch noch so hoffnungslos erscheinen, bieten sich bei aktiven Figuren oft ungeahnte Chancen durch einen Mattangriff auf den gegnerischen König. Führt dieser – wie im vorliegenden Fall – nur bei einem groben Schnitzer des Gegners zum Matt, ergeben sich daraus oft andere Remischancen. Im Beispiel hat Weiß die unangenehme Wahl zwischen einem Dauerschach oder Remisendspiel mit Turm plus Springer gegen Turm! (Patrick Karcher)
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Gorges will nun den „Stier“ an den Hörnern packen

Der hiesige Webmaster auf vereinsexternen Abwegen

Sehenswerter Sieg im Weitenunger Pokal-Halbfinale
Von Hartmut Metz
Gerhard Gorges hat sich scherzhaft als erster Bewerber für den Oberliga-Kader „geoutet“. Dem Rochade-Webmaster gelang im Vereinspokal des SC Weitenung ein sehenswerter Sieg über Alfons Meier. Zuvor hatte Gorges im Viertelfinale Topfavorit Klaus Knopf (DWZ 1933) eliminiert. Im Endspiel wartet nun der „Stier von Weitenung“, wie Ives Monette einmal den vieljährigen Weitenunger Vorkämpfer Bruno Reck (1823) nannte. Angesichts der Form, die der Kuppenheimer Außenseiter (1524) im Vereinspokal zeigte, darf ihm zugetraut werden, dass er auch den „Stier“ an den Hörner packt! Nachstehend die hübsche Halbfinal-Partie.

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Kresovic Zehnter bei badischer Schnellschach-Meisterschaft

Velimir Kresovic

Jochen Klumpp auf Rang 26
Von Hartmut Metz
Die badische Schnellschach-Meisterschaft ist so stark wie selten besetzt gewesen: Der Spieler-Durchschnitt in Bohlsbach betrug 2119 DWZ. Velimir Kresovic belegte mit fünf Punkten nach neun Runde Platz zehn. Ein akzeptables Ergebnis unter 36 Teilnehmern, weil er nur an Position 17 gesetzt war. Jochen Klumpp musste als zweiter Kuppenheimer mit vier Punkten zufrieden sein, was Rang 26 bedeutete. Neuer badischer Meister wurde Srdjan Panzalovic (7/9), der den Stichkampf um den Titel gegen Hajo Vatter mit 2:1 gewann.

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Hans Wiechert wechselt in die Bereichsklasse

FM Hans Wiechert

Aufsteiger Lichtental verpflichtet Kuppen-heimer Oberliga-Spieler
Von Hartmut Metz
Die Rochade Kuppenheim verliert einen ihrer vier FM: Hans Wiechert wechselt zu den SF Lichtental. Obwohl der Oberliga-Spieler den Abschied mit einem weinenden Auge sieht, nahm Wiechert das lukrative Angebot des Aufsteigers in die Bereichsklasse an. „Es waren zwölf schöne Jahre in Kuppenheim, und ein bisschen Wehmut ist schon mit dabei“, bemerkt der Spieler mit einer DWZ von 2177 und einer Elo von 2248. Mit der Schachgemeinschaft gewann Wiechert 2005, 2006 und 2012 den badischen Mannschaftspokal. Im Vorjahr trug er mit einem überzeugenden Endspiel-Sieg über Bernhard Lutz zum Überraschungserfolg über die OSG Baden-Baden bei. Die Rochade bedankt sich für seinen vieljährigen Einsatz – und hofft natürlich auf ein Wiedersehen. Hierbei ist nicht das im Bereichsklassen-Duell der Lichtentaler gegen Kuppenheim II gemeint …

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„Gruselige“ Rochade unter Freunden

Karjakin – Carlsen: Schwarz nimmt – bei erstbester Gelegenheit – den gegnerischen Monarchen ins Visier

Peter Heine Nielsen sekundiert künftig Kronprinz Carlsen – dreht bei der WM gegen alten Chef Anand aber „keine krummen Dinger“
Von Hartmut Metz
Die Bibel der Schach-Eröffnungen, der „Informator“, hat Peter Heine Nielsen schon mehrfach den Preis für die beste neue Idee verliehen. Was der Däne aber aus den ersonnenen brillanten Eröffnungszügen am Turnierbrett dann selbst macht, frustriert den Weltranglisten-87. zuweilen ziemlich. Mit ein Grund, warum Nielsen dem Inder Viswanathan Anand als Sekundant diente und jetzt zum Norweger Magnus Carlsen wechselte! „Sie vollstrecken ganz anders als ich. Ihre Verwertung meiner Ideen macht Freude“, gesteht der 39-Jährige unumwunden. Die Rochade vom Weltmeister zum Weltranglistenersten hat in der Szene wie eine Bombe eingeschlagen – im Prinzip ist es, als wechselte Jupp Heynckes vor dem Champions-League-Finale von Bayern München zu Borussia Dortmund. Zwar gilt der 22-jährige Carlsen schon lange als Kronprinz von Anand. Der „Transfer“ des umworbenen Eröffnungsexperten wurde aber dadurch besonders pikant, dass sich Nielsens neuer Schützling für den WM-Zweikampf im November qualifizierte. Umgehend witterte mancher Ränke:
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Gerd Merkel führt Hörden zum Landesliga-Titel

IM Partos – Merkel: Schwarz entzaubert den weißen Angriffsplan mit einer faustdicken überraschung!

Murgtäler Schachspieler erinnern an alte Glanzzeiten
Von Hartmut Metz
Die Schachfreunde Hörden haben ein bisschen an glorreiche alte Zeiten angeknüpft: Die Murgtäler gewannen mit 16:2 Punkten den Titel in der Landesliga. Der frühere Oberligist ging mit einem Zähler Vorsprung auf die mit Talenten gespickten SF Sasbach über die Ziellinie. Die Überraschung verdankten die Hördener vor allem Gerd Merkel. Ihr vieljähriger Spitzenspieler blieb an vorderster Front ungeschlagen und sammelte stolze 6:1 Punkte. Diese bedeuteten eine Rating-Performance von 2347 Elo. „Es stimmt, ich war schon immer gut“, scherzt Merkel wie gewohnt mit trockenem Humor, als er auf seine früheren Erfolge angesprochen wurde. Der Kaufmann, der einst beim schon lange aufgelösten SK Forbach anfing, trumpfte vor allem immer wieder beim Chessorg-Turnier in Oberstdorf auf. Gleich fünfmal siegte der 63-Jährige dort – seinen größten Erfolg feierte Merkel jedoch 1985. Damals gewann er das stark besetzte internationale Open in Klausen (Südtirol) vor rund 200 Teilnehmern, darunter einigen Internationalen Meistern (IM). In der Zeit trumpfte er auch in der Verbandsliga groß auf und holte phänomenale 8,5:0,5 Punkte!
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DWZ Plus: “Blitzen bis DWZ 1600″

In dieser Blitzpartie werden typische Fehler von Spielern mit einer Wertungszahl von ca. 1300 – 1600 DWZ dargestellt und alternativ stärkere Züge aufgezeigt. Die Analyse enthält ergänzend die zentralen Ideen und Stellungsmerkmale, um in den Schlüsselstellungen die richtigen Pläne zu finden. Daraus sollten sich die richtigen Züge automatisch ergeben. (Patrick Karcher)

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Timothée Heinz bei neuer Bestmarke

Das Rochade-Oktett stürmte (vorübergehend) an die Tabellenspitze der Oberliga

Elo-Zugewinne durch die Oberliga-Saison
Von Hartmut Metz
Die Spieler der Rochade Kuppenheim haben in der abgelaufenen Oberliga-Saison ein leichtes Elo-Plus verzeichnet. Spitzenmann Timothée Heinz verbesserte sich in der neuen Mai-Liste der FIDE, die die Ergebnisse der abgelaufenen Saison enthält, auf einen neuen persönlichen Rekord: Der Franzose steht nach seinen 2,5/6 nun bei 2339 Elo. Bei ihm trugen zwei weitere Einzel-Ergebnisse ebenfalls zum Zuwachs um neun Elo bei wie bei Hartmut Metz. Die Nummer vier der Rochade legte dank seiner gewohnt guten Leistungen in der Schweiz um vier Elo auf 2324 zu. In der Oberliga hatte er sein Rating mit 5/9 nur minimal gesteigert. Am meisten legten Jean-Luc Roos (4/8 an Brett eins und zwei) und Hubert Schuh (5,5/9 an Brett zwei und drei) zu. IM Roos steigerte sich um 18 auf 2256 Elo. Der Topscorer Schuh kletterte um 17 Elo auf 2318. Er wies überdies mit 2345 nach der Oberliga die beste DWZ aller Rochadniks auf! 14 Elo stellte Velimir Kresovic ein nach seinem miserablen Finish.
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Der deutsche Experte für Eröffnungen

Schwarz – Marquardt: Theorie- experte Schwarz mit Weiß am Zug setzt praktisch Matt

Nachruf: Rolf Schwarz verfasste mehr als 30 beliebte Bücher
Von Hartmut Metz
Die neuesten Schachpartien und aktuellsten Eröffnungen verbreiten sich heutzutage in Windeseile rund um den Globus. Datenbanken werden oft sinnlos gefüttert mit Duellen von Patzern. Fünf Millionen Partien tragen so bei Amateuren oft zur Verwirrung bei – und stehlen manchem Profi die Zeit, weil er sie auch anschauen muss, um in dem „Mist“ manchmal vielleicht doch eine Eröffnungsperle zu finden. Die förderte Rolf Schwarz ab den 50er Jahren direkt ans Tageslicht. Der Berliner gründete nicht nur 1947 Lasker Steglitz und zählte mit dem späteren deutschen Meister Rudolf Teschner und Heinz Lehmann zu den namhaftesten Spielern des Hauptstadt-Traditionsklubs. Der 87-Jährige, der Ende März kurz nach seinem Geburtstag starb, wurde vor allem als Eröffnungsbuchautor und Lehrmeister vieler Amateure berühmt.
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Ein Hubert besser als zwei Huberts

Badischer Pokalsieger startet mit 3:1 über Wiesental
Von Joachim Kick
Die Rochade Kuppenheim ist mühelos ins Achtelfinale des badischen Schach-Pokals eingezogen. Der Titelverteidiger setzte sich mit 3:1 gegen die SF Wiesental durch. Hubert Schuh sorgte für die Führung. Gegen Namensvetter Hubert Amann verhinderte er den Einzug eines schwarzen Bauern zur Dame gewohnt sicher und präzise mit einem Zwischenmatt. Kurz darauf erhöhte Timothée Heinz am Spitzenbrett auf 2:0. Sein Kontrahent, Volker Widmann, spielte zur allgemeinen Überraschung keinen geschlossenen, sondern einen offenen Sizilianer. Zu einem weißen Königsangriff kam es im Scheveninger System jedoch nie. Zu stark war der überzeugende schwarze Gegenangriff am Damenflügel. Damit war der Kampf bereits entschieden. Angesichts der Siege an den vorderen Brettern hätte bereits ein 2:2 gereicht. Joachim Kick konnte jedoch seine überlegene Stellung ohne Risiko – trotz Auslassens von etlichen stärkeren Zügen – ungefährdet zum Sieg führen.
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