Badische Talente sorgen für Furore

Sasbacher räumen Medaillen bei deutschen Meisterschaften ab

Englert – Trifan: Schwarz gewinnt – mit Knalleffekt

Von Hartmut Metz
Die badischen Nachwuchskräfte haben bei den deutschen Meisterschaften in Willingen aufgetrumpft: Der Badische Schachverband (BSV) setzte sich an die Spitze des Länderspiegels. Zu einer Meisterschaft reichte es zwar nicht, aber dafür holten die Jugendlichen dreimal Silber und dreimal Bronze sowie mehrere Platzierungen knapp dahinter. Die Baden-Badenerin Olga Weiß wurde in der U18 deutsche Vizemeisterin. Zum sehr guten Abschneiden des BSV trugen ansonsten vor allem die Talente der SF Sasbach bei. Die Schützlinge von Erfolgscoach Nikolaus Sentef eroberten drei Medaillen: In der Klasse der bis zu zehnjährigen Mädchen landete Anna Schneider mit 8:3 Punkten auf Platz drei. Dasselbe Resultat verzeichnete der letztjährige deutsche Meister Andrei Ioan Trifan in der U12. Hauchdünn verpasste Raphael Zimmer den Titel. Mit 7,5:1,5 Zählern landete er nur knapp geschlagen auf Platz zwei. In der „Königsklasse“ in Willingen, in der U18, belegten Marco Riehle und sein Sasbacher Vereinskamerad Thilo Ehmann die Ränge sieben und acht – ein Resultat, das die beiden in den nächsten Jahren noch in der Altersklasse verbessern dürften. Dass Ehmann und Riehle auch schon bei den Erwachsenen sehr gut mithalten können, bewiesen sie am vergangenen Wochenende:
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Nur Kresovic schlägt Sieger Heimann

Kuppenheimer belegt Platz 16 bei badischer Blitzmeisterschaft / Schmaltz Dritter

Rasierte gleich zwei Groß- meister: Velimir Kresovic

Bei den badischen Blitzmeisterschaften in Sasbach hat sich Velimir Kresovic knapp in der oberen Hälfte platziert. Der Kuppenheimer belegte mit einer ausgeglichenen Bilanz von 15,5 Punkten Platz 16 im 32 Köpfe zählenden Feld. Kresovic spielte gewohnt wechselhaft: Er kann nahezu jeden schlagen – aber auch gegen jeden auf Zeit verlieren … „Ich hätte fünf Punkte mehr holen können“, befand er nach dem stark besetzten Turnier.
Immerhin schlug Kresovic als einziger Turniersieger Andreas Heimann! Und das mit Schwarz und in nur 21 Zügen! Der Großmeister mit 2583 Elo wurde dennoch seiner Favoritenrolle gerecht. Lediglich zwei Remis gab der Spieler der OSG Baden-Baden ansonsten ab. Mit 29 Punkten blieb er vor dem Untergrombacher IM Oleg Spirin (28). Titelverteidiger Roland Schmaltz musste mit 25,5 Zählern in den Stichkampf, berichtete Kresovic. Der Kuppenheimer Trainer setzte sich dabei gegen den Ettlinger Jonas Rosner 1,5:0,5 durch. Der Großmeister verlor im Turnierverlauf – auch gegen Kresovic …
Hier die Partie des Kuppenheimers gegen Sieger Heimann.

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Jahreshauptversammlung am 14. Juli

Die Rochade Kuppenheim lädt ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, den 14. Juli, um 20 Uhr ein. Es stehen Vorstandswahlen an. Die Vorstandschaft bittet um zahlreiches Erscheinen.
Die Tagesordnung gestaltet sich wie folgt:

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Beflügelte Pähtz rückt in Weltspitze auf

31-jährige Erfurterin verpasst in der Schlussrunde den EM-Titel

Pähtz – Gaponenko: Ein Kraftzug noch – und weiß ist am Ziel..

Von Hartmut Metz
Elisabeth Pähtz ist zwar erst 31 Jahre alt – aber bereits die Hälfte ihres Lebens die deutsche Führungsspielerin. Die Tochter von Großmeister Thomas Pähtz spielte schon mit 13 für die Nationalmannschaft und gewann mit 14 erstmals den nationalen Titel der Frauen. 1999 sorgte die gebürtige Erfurterin noch zweimal für Furore: Zum einen brachte sie die Republik zusammen mit Hape Kerkeling zum Lachen, weil sie ihn via Kopfhörer unterstützte, als er bei seinem Sketch für die Sat-1-Sendung „Darüber lacht die Welt“ mehrere Vereinsspieler mit starken Zügen und vor allem provokanten Sprüchen zur Weißglut trieb. Die Jugend- und Juniorenweltmeisterin war zum anderen als Beraterin im Boot, als der russische Ausnahmekönner Garri Kasparow im Internet gegen „die Welt“ antrat. Hernach wurde es ruhiger um „Miss Eli“, auch wenn sie stets die klare deutsche Nummer eins war. Die Hochzeit mit dem Italiener Luca Shytai, der wie seine Gattin den Titel eines Internationalen Meisters trägt, scheint Pähtz beflügelt zu haben. Erstmals knackte die 31-Jährige die Schallmauer von 2500 Elo-Ratingpunkten und verbesserte sich in der Weltrangliste auf Platz 15. Die Top Ten sind nur noch einen Hauch entfernt und könnten nach einer starken Leistung bei der Europameisterschaft sogar am 1. Juli erreicht werden. Bei der EM kämpfte Pähtz bis zum Schluss um den Titel.
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„Kortschnoi-Special“ mit drei Interviews

Zum Tod der Legende

Welche Eröffnung spiele ich gleich? Viktor Kortschnoi beklagt bei sich fehlende aktuelle Eröffnungskenntnis.

In seiner Schachspalte hat Hartmut Metz den verstorbenen Viktor Kortschnoi gewürdigt. Zudem verfasste er für sein Badisches Tagblatt und andere Zeitungen einen Nachruf auf die Legende. Weil der Wahl-Schweizer der Lieblings-Interview-Partner von Metz war – es genügte das Wort „Karpow“, um Kortschnoi in Fahrt zu bringen – machte dieser alle fünf Jahre eines mit ihm: Zum 70., zum 75. und zum 80. Geburtstag! Es gab zwar auch Überschneidungen – aber der mehrfache Vizeweltmeister glänzte stets durch lesenswerte Anekdoten und Aussagen. Unsere Webseite bietet deshalb heute ein „Kortschnoi-Special“ mit den drei Interviews und dem Nachruf.
Schwachen Geist matt gesetzt
Das Paradies: Auf ewig am Schachbrett
Kortschnoi „neidisch“ auf Urenkel Carlsen


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Hattrick mit den Chess Tigers

Metz zum dritten Mal deutscher Meister im Chess960 / Jussupow siegt im Einzel

GM Artur Jussupow führt sein Team zum Sieg, wenngleich – nach einzelner Meinung – zu „üppig“ Foto:Chesstigers

Hartmut Metz hat zum dritten Mal in Folge im Team die deutsche Meisterschaft im Chess960 gewonnen. Im Waldbronner Kurhaus verteidigte der Kuppenheimer mit den Bad Sodener Chess Tigers den Titel. Chess960 ist eine Schach-Art, bei der die Ausgangsstellung der Figuren hinter den Bauern unter 960 Möglichkeiten ausgelost wird. Damit soll die ausufernde Schach-Eröffnungstheorie umgangen werden. Vom ersten Zug an muss sich der Spieler selbst eine Strategie ausdenken, anstatt Eröffnungsvarianten herunterzuspulen. Der Hattrick der Chess Tigers kam erst nach einem Jahr Pause zustande, weil die Meisterschaft 2015 kurzfristig abgesagt worden war. Im Einzel sammelte Metz diesmal in den sieben Runden „nur“ 4,5 Punkte. Nach einem schnellen Remis gegen seinen Freund und Chess-Tigers-Vereinskameraden Hans-Walter Schmitt in Runde drei folgten weitere Punktverluste. Einmal vermied der Kuppenheimer krampfhaft ein Remis, einmal hatte er gegen Josef Gheng eine schlechte Ausgangsstellung für Schwarz. Nach einer unpräzisen Verteidigungsidee wurde zwar bis zum Schluss nicht einmal ein Bauer geschlagen – aber Metz stand nach mehr als 25 Zügen völlig hoffnungslos
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8:0 in der Schweiz

Metz-Team gelingt makelloser Erfolg / Karcher remisiert für Aufstiegsfavoriten

 

Für die Kuppenheimer „Eidgenossen“ lief das Wochenende gut: Patrick Karcher setzte sich mit SW Bern II gegen den Lokalrivalen SK Bern mit 5:3 durch. Karcher remisierte an Brett fünf gegen Jean-Marc Horber (2066). Mit 5:3 Punkten liegt die Mannschaft, die in der Nationalliga B West eigentlich stärker aufgestellt ist als SW Bern I in der Ost-Liga, nur auf Platz vier. Eigentlich wollten die Hauptstädter zurück in die Nationalliga A. Als Tabellenzweiter (6:2 Punkte) hat Hartmut Metz mit seinem Team bessere Titelchancen – seine SG Riehen II darf aber nicht aufsteigen, weil die „Erste“ des Basler Vorzeigeklubs im Oberhaus spielt. Mit der Reserve gewann Metz gegen Grand Echiquier Lausanne 8:0! Ein starkes Resultat, auch wenn das bisher punktlose Schlusslicht nur zu fünft antrat. Für die Gastgeber gewannen auch Clemens Werner (Karlsruher SF) und der Sasbacher Marco Riehle. Metz hatte gegen Alexandre Dimitriadis (2133) am ersten Brett stets nur etwas Vorteil – kurz vor der Zeitkontrolle änderte sich dies. Nach einem unnötigen Remis in der Runde davor, war der Kuppenheimer diesmal für „Mattangriff im Doppel-Turm-Endspiel“ sensibilisiert.
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Senioren scheitern im Viertelfinale

SG Hörden/Kuppenheim unterliegt Emmendingen/Engen 1:3

Für die Senioren der Spielgemeinschaft aus Hörden und Kuppenheim ist der Traum vom badischen Titel jäh geplatzt: Der mittelbadische Meister zog gegen die leicht favorisierte SG Emmendingen/Engen mit 1:3 den Kürzeren. Die beiden Schwarz-Bretter hatten deutlich das Nachsehen und wurden überrannt: Der nominell weit überlegene Velimir Kresovic (2177) unterlag Hermann Schrems (2042). „Ich hatte keine Chance, meine Stellung wurde immer schlechter“, berichtete Kresovic. Der frühere Kuppenheimer und Theoriespezialist Christof Herbrechtsmeier hatte Schrems, mit dem Kresovic nicht rechnete, sehr gut auf die Tarrasch-Verteidigung vorbereitet. Gerd Merkel (2038) zog gegen den ehemaligen Bundesligaspieler Gerhard Kiefer (2158) den Kürzeren. Der einstige Zähringer warf alle Bauern am Königsflügel nach vorne und kam sicher zum Punkt. Am Spitzenbrett trennten sich Herbrechtsmeier und Jean-Luc Roos – auch zwei Kameraden aus Zähringer Bundesliga-Tagen – friedlich. An Position vier remisierten außerdem Wolfgang Schmidt und der Hördener Fritz Rahner.

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Fidlin siegt vor Meier und Lokalmatador Held

„Tolles Turnier“ / Untergrombacher Achtjährige halten beim Sparkassen-Cup sehr gut mit

So sehen Sieger aus…

„Ein tolles Turnier! Das spricht sich herum. Alle, die da waren, kommen nächstes Jahr wieder“, meint ein Betreuer beim Jugend-Schachturnier vor der letzten Runde. Die 43 Kinder, die teilnahmen, sahen es ähnlich, gewannen sie doch beim Sparkassen-Cup der Rochade Kuppenheim zahlreiche Pokale, Medaillen und Preise. Gesamtsieger wurde in der spielstärksten Gruppe, in der die U14 und U16 antrat, Simon Fidlin. Der Karlsruher sammelte wie der Gernsbacher Marlon Meier sechs Punkte in sieben Runden. Lokalmatador Daniel Held schaffte mit 5,5 Zählern als Dritter ebenso den Sprung aufs Treppchen. In der letzten Runde verdarb er ein haushoch gewonnenes Turmendspiel ins Remis. Ansonsten wäre es an der Spitze zum dreifachen Schulterschluss gekommen.
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„Es gibt kein Leben nach dem Schach“

Fanatische Legende: Viktor Kortschnoi stirbt mit 85 Jahren

Averbach – Kortschnoi: Schwarz droht mit Durchmarsch nach h1, nur haperts noch an einem Detail…

Von Hartmut Metz
Fanatische Schachspieler gibt es einige – der fanatischste unter ihnen dürfte Viktor Kortschnoi gewesen sein. Tigran Petrosjan hat angeblich einmal befunden: „Mit dem Ehrgeiz von Kortschnoi würde ich ewig Weltmeister bleiben!“, wie der Wahl-Schweizer anlässlich seines 80. Geburtstags stolz im Interview erzählte. Der beste Spieler, der mehrfach im WM-Finale stand, aber nie Weltmeister wurde, starb am vergangenen Montag mit 85 Jahren. Obwohl Kortschnoi nach einem Schlaganfall an den Rollstuhl gefesselt war und erheblich an Stärke einbüßte, ließ der gebürtige Leningrader nicht ab von seinem geliebten königlichen Spiel: „Es gibt kein Leben nach dem Schach“, begründete „Viktor der Schreckliche“ seine Passion. Auf dem Zenit aufzuhören, „weil man Weltmeister war, das klingt nach Bobby Fischer, nicht nach Viktor Kortschnoi“, betonte der Dissident, der 1976 aus der Sowjetunion flüchtete. Der dreifache Vizeweltmeister, der stets am 20 Jahre jüngeren Anatoli Karpow scheiterte, zeigte Unverständnis: „Bei mir hören nur die Schüler immer auf: die drei Großmeister Joël Lautier, Ronen Har-Zvi und Jeroen Piket. Das verstehe ich nicht“, sagte er und schüttelte den Kopf.
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Gute Voranmeldezahlen

Sparkassen-Cup startet am Samstag um 10 Uhr

Das Jugendturnier der Rochade Kuppenheim wächst 2016 auf jeden Fall: Bereits zwei Tage vor dem ersten Zug am Samstag, 11. Juni, in der Kuppenheimer Wörtelhalle liegen bereits 35 Voranmeldungen vor! „So viele Teilnehmer hatten wir vergangenes Jahr nur insgesamt“, freut sich Turnierleiter Michael Lorenz. Er und Jugendleiter Thomas Braun als Hauptorganisatoren hoffen aber natürlich auf eine noch deutlich größere Resonanz beim Sparkassen-Cup. Geht es nach Braun, messen sich 100 Jugendliche in den verschiedenen Altersklassen bei den sieben Schnellschach-Wettbewerb mit 15 Minuten Bedenkzeit. Dank des Sponsorings der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau bekommen die Erstplatzierten, die besten Mädchen und Mannschaften Medaillen und zahlreiche Sachpreise.

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DWZ-Plus: Sinnvolle Züge erkennen

Gerade auf der letzten Meile einer Schachpartie sind die Kräfte oft aufgezehrt und manch` ansonsten so kühner Schachrecken begnügt sich mit einem schnellen Remis. Doch kann mit etwas Kampfgeist und einer Schulung des Sehens mit wenig Aufwand noch die eine oder andere Hürde gestellt werden. Anstelle tief zu rechnen sollten besser die sinnvollen Züge schnell erkannt werden. Die Beispielstellung stammt aus einer Partie des FM Hartmut Metz (Riehen) gegen die schwarzspielende Karen Zapata (Genf) in der Schweizer Nationalliga B. In der Partie begnügt sich Metz mit nur noch zwei Minuten auf der Uhr gehandicapt mit einem Dauerschach. (Patrick Karcher)
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Gerhard Gorges wird erst 60!

„Master of the Websites“ im badischen Schach-Universum

Die Honoratioren Reinhard Kühl und Michael Waschek – links und rechts – servieren Gorges „eiskalt“ die Ehrenurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft im Badischen Schachverband

So viele Webseiten wie Gerhard Gorges bisher betreut hat, ist schier unglaublich! Der „Master of the Web- sites“ – zumindest wenn man das badische Schach-Universum nimmt – wird heute erst 60 Jahre alt! Der beflissene Webmaster der Rochade Kuppenheim feiert zunächst natürlich mit seiner Frau und der Familie und tags darauf im Spiellokal der Schachge- meinschaft, in das der Jubilar seine Vereins- kameraden einlädt. Der starke Fernschachspieler aus Bühl machte sich vor allem einen Namen durch den Aufbau zahlreicher Internetseiten, darunter ein halbes Dutzend Vereinsseiten des hiesigen Schachbezirks, nicht vergessen die des Tischtennisclub Muggensturm. Insbesondere die Mibase ist den Mittelbadenern ein Begriff. Zudem fungiert Gorges in Mittelbaden schon seit mehr als 20 Jahren als DWZ-Referent. Außerdem verfügt er über eine Lizenz als Oberliga-Schiedsrichter und Regionaler Turnierleiter. Der damalige Weitenunger war von 2003 bis 2005 Pressereferent des Badischen Schach- verbandes. Als „Highlights meiner ,Schachkarriere’“ nennt der Multi-Funktionär die Live-Übertragungen der Partien eines Bundesligawochenendes 2006 in Landau mit Magnus Carlsen und des Bodenseecups 2007 in Steißlingen sowie diverse verbale Liveticker – zusammen mit Ferdinand Bäuerle – von Events auf badischer Ebene. Für all die Aktivitäten erhielt Gerhard Gorges bereits 2006 verdientermaßen die „Silberne Ehrennadel“ des Badischen Schachverbandes.
Ein Projekt betreibt der Jubilar seit seinem Wechsel 2012 nach Kuppenheim besonders akribisch:
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Überraschend starker Held

Kuppenheimer Talent schlägt Raka bei Schnellschach-Meisterschaft

Daniel Held (li.) rückt den „Großen“ immer enger auf die Pelle (im Bild mit Mitfavorit Kolja Kühn) Foto: SC Ötigheim

Selbst der Tabellen-14. hatte noch mehr als 1960 DWZ – doch mitten unter den Favoriten platzierte sich Daniel Held bei den mittelbadischen Schnellschach-Meisterschaften! Das Kuppenheimer Talent, das noch vor wenigen Monaten kaum 1200 DWZ hatte und nun bei 1511 steht, trumpfte in Ötigheim mit 4/7 auf. Besonders beachtlich und eigentlich für unmöglich gehalten: Held schlug sogar Topfavorit Ramadan Raka. Der Spieler des SC Bühlertal hatte sich zuletzt durch eine extrem starke 2400er-Performance beim Grenke-Open in Karlsruhe auf 2176 DWZ gehievt – gegen Held hatte er nun das Nachsehen! Zudem bezwang er den Weitenunger Klaus Knopf (1967). Mit insgesamt 4/7 landete die Rochade-Nachwuchshoffnung auf Platz neun – gemäß Setzliste war der Kuppenheimer die Nummer 17 unter den 22 Teilnehmern. Das Turnier gewann Vladimir Schulz (OSG Baden-Baden) souverän mit 6,5 Punkten vor dem Iffezheimer Jonathan Clancy (5,5).

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