Jubelorgien bleiben trotz eines 7:1 aus

Anton Klöster (li.) – Florian von der Ahé

Kantersieg über Kehl ändert nichts an der Vizemeisterschaft
Von Ralf Gantner
Zum Abschluss der Saison 2013/2014 traten wir in Kehl, der ehemaligen Heimat von Jürgen Biskup an. Jürgen kam durch den Ausfall von Alexander Hatz und Reinald Kloska zu seinem ersten Einsatz in der zweiten Mannschaft. Zu Beginn erreichte uns die unerquickliche Nachricht, dass Brett 7 und 8 der Kehler unbesetzt blieb – das bescherte Ralf Gantner den vierten kampflosen Saisonsieg! Nach dieser schnellen 2:0-Führung erhöhte Topscorer Jannik Lorenz mit einem am Ende doch souveränen Sieg auf 3:0, nachdem er im Übergang zum Mittelspiel etwas unkonzentriert einen zweifelhaften Zug eingestreut hatte.
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Rochade III: Mission accomplished

Spitze am Brett: Kai Götzmann

Dritte Mannschaft verabschiedet sich mit 3-5- Niederlage von der Saison 2013/14
Von Gerhard Gorges
Wenn es um “nichts” mehr geht, hängt die Messlatte des Erfolgs nicht mehr allzu hoch. Ein halber Brett- punkt im gesamten Vergleich des Mannschafts- kampfes würde genügen, den einzigen Wettbewerber um Platz 5 der Bezirksklasse Mittelbaden, die Reserve des “Neuankömmlings” aus der Bereichsliga, Rastatt II, im direkten Duell auf Abstand zu halten. Nur eine 0-8- Niederlage sowie ein Nichtantreten, hatte Kapitän Gerhard Gorges den Mitstreitern “verboten”. Nach Feststellen der Vollzähligkeit der Teams auf beiden Seiten, konnte – mit branchen- üblicher Verspätung – jedenfalls die zweitgenannte Variante ausgeschlossen werden. Die Höchststrafe für die Rochadnix war ebenfalls schnell vom Tisch durch einen ganzen Zähler von Thomas Braun, der kampflos – noch vor dem Anpfiff – zum Matchwinner der Saison avancierte. An sieben weiteren Brettern ging es nunmehr zur Sache.
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„Tiger“ wie ein Phönix aus der Asche

Anand – Andreikin (Variante): Ein “Knackzug” hebt Schwarz rasch aus den Angeln

Anand feiert beim WM-Kandidatenturnier grandi- oses Comeback
Von Hartmut Metz
Viswanathan Anand hat ein glanzvolles Comeback gefeiert. Nachdem er den WM-Kampf gegen Magnus Carlsen sang- und klanglos Ende 2013 verloren hatte, schrieb ihn nicht nur die ganze Schachwelt ab. Auch der Inder haderte mit sich und erwog gar, das Kandidatenturnier in Sibirien abzusagen. Doch ein Gespräch mit seinem alten Rivalen Wladimir Kramnik bestärkte ihn, doch in Chanty-Mansijk mitzuspielen. Der „Tiger von Madras“ stieg dabei wie Phönix aus der Asche empor! Als einziger blieb Anand in den 14 Runden ungeschlagen und deklassierte die Konkurrenz um einen vollen Punkt (das BT berichtete). „Ich leugne nicht, dass dieses Ergebnis zu den angenehmsten Überraschungen meiner Karriere zählt“, gestand der Ex-Weltmeister nach langer Durststrecke. Dank der 8,5:5,5 Zähler kletterte der Baden-Badener Bundes- ligaspieler auch in der Weltrangliste wieder auf Platz drei hinter Carlsen und Lewon Aronjan, nachdem der 44-Jährige zuletzt fast aus den Top Ten gefallen war. Favorit Kramnik, der mit sieben Punkten hinter seinem russischen Landsmann Sergej Karjakin (7,5:6,5) nur Dritter wurde, glaubt nun, dass Anand in dieser Form sogar Chancen bei der WM-Revanche gegen Carlsen besitzt.
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Rochade steigt aus Oberliga ab

Sein Traumtor war leider – O-Ton des Maître – “nutzlos”: IM Jean-Luc Roos

Markus Hirn wähnt sich einmal mehr „im Reich der Blinden“
Von Hartmut Metz
Die Rochade Kuppenheim hat es nach drei Jahren wieder erwischt: Die Schachgemeinschaft steigt mit 5:13 Punkten aus der Oberliga Baden ab. Der künftige Verbandsligist zeigte auch gegen OSG Baden-Baden III (16:2) eine klägliche Leistung, obwohl der Vize- meister in schwacher Aufstellung antrat. Allerdings hätte den Kuppenheimern selbst ein illusorischer 6,5:1,5-Sieg nicht mehr geholfen, weil der bisherige Tabellenneunte und Vorletzte, Dreisamtal (7:11), bei Angstgegner Heidelberg-Kirchheim (9:9) sensationell mit 7,5:0,5 siegte. Neben Schlusslicht Hockenheim II (3:15) muss auch Freiburg-Zähringen (7:11) wieder eine Klasse tiefer. Dem Aufsteiger genügte ein 4:4 gegen Waldshut-Tiengen nicht. Ettlingen (8:10) rettete sich durch ein 5:3 über Hockenheim. Anderssen Bad Mergentheim (16:2) kehrt nach dem 6:2 über die Karlsruher SF souverän in die zweite Liga zurück – die OSG III darf wegen der eigenen Reserve nicht aufsteigen. An den vorderen Brettern lief es zunächst optimal für die Rochade:
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Eloquenter Mathematiker

Reefi gegen den Rest der Welt (Das Foto zeigt den Meister mit der Kuppenheimer Delegation beim OSG-Mannschaftssimultan 2009, v.l.: Ralf Gantner, Hussain Chaltschi, Fritz Kolb sowie stehend (2.v.l.) Velimir Kresovic)

Ex-Nationalspieler Helmut Reefschläger feiert 70. Geburtstag
Von Hartmut Metz

Dr. Helmut Reefschläger ist sicher einer der unterhaltsamsten Schachspieler. Davon wissen die Mitglieder der Rochade Kuppenheim ein Lied zu singen. Schließlich spielte der 25-fache Nationalspieler einige Jahre für den Oberligisten, war Jugendtrainer und besucht heute noch gelegentlich den Spielabend am Donnerstag. Am Dienstag wird der IM 70 Jahre alt. Hartmut Metz würdigt das Rochade-Mitglied in der aktuellen Meko.

Ein kleines Geschenk hat sich Helmut Reefschläger schon vorab selbst gemacht. Mit seinem alten Weg- gefährten Michael Dombrowsky veröffentlichte der Baden-Badener Ende 2013 das Buch „Berliner Schachlegenden“ (Edition Marco, 240 Seiten, 29,80 Euro). Reefschläger trug zu dem Werk die Partie- analysen bei. Am Dienstag feiert der 25-fache Nationalspieler nun seinen 70. Geburtstag.
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Schach-Curling wohl 2018 olympisch

Weltverbandspräsident Hussain Chaltchi putzt beim Schach-Curling mit seinem Spezialwischtuch alle weg!

Neue Trendsportart brandgefährlich, aber beliebt
Von Hartmut Metz

Der beliebte „Schach-Kalender“ von Edition Marco (Berlin) berichtet in seinem auch 2014 äußerst unterhaltsamen Band über eine Innovation, die von Kuppenheim aus die Sportwelt eroberte!

Um das olympische Programm stets attraktiv zu halten, scheut das Internationale Olympische Komitee (IOC) nie davor zurück, Trendsportarten aufzunehmen. Das in die Kritik geratene Ringen hat bei den Sommerspielen nach einigen Reformen knapp überlebt – Schach-Curling war deshalb in Sotschi bei den Winterspielen noch nicht olympisch. Aber 2018 soll sich das ändern! „Wir gehen fest davon aus, dass der Duathlon bei den nächsten Spielen ins Programm findet”, zeigt sich Erfinder Hussain Chaltchi überzeugt. Schließlich sei damit beim IOC endlich eindeutig geklärt, zu welchen Olympischen Spielen der neue Trendsport besser passe. „Bei Schach gab es ja dauernd die leidigen Diskussionen, ob das Winter- oder Sommersport ist“, zeigt sich der Vizepräsident der Rochade Kuppenheim und der Chef des Schach-Curling Weltverbandes (SCW) gut informiert.
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Fünf Handys vor Ostern zu verschenken

MS Rochade Kuppenheim – OSG Baden-Baden III: Jetzt kommt – Schwarz am Zug – Frau Eiermann

„Jetzt kommt der Eiermann“: Spektakulärer Rettungsplan von Kapitän Kick
Von Hartmut Metz
Die Rochade Kuppenheim geht zuversichtlich in das letzte Oberliga-Match am Sonntag! Als guter Kapitän hat Joachim Kick natürlich einen gewitzten Rettungs- plan für das sinkende Oberliga-Schiff der „MS Rochade“ (MS steht hierbei für „meistens schwach“) entworfen. Gegen den übermächtigen Tabellenzweiten OSG Baden-Baden III hilft höchstens noch ein Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Damit dieser auch sicher gelingt, wird Kick Billig-Handys samt Rufnummer bei Aldi-Talk günstig erwerben. Diese werden am Samstag unter falschen französischen Namen wie „Riff“, „Genzling“ oder „Bellahcene“ freigeschaltet. Damit es nicht ganz so auffällt, sollen auch deutsche Namen wie „Drabke“ oder „Lutz“ darunter gemischt werden. Am Sonntag, kurz nach elf Uhr, wandern die Billig-Handys in offene Taschen im Spiellokal der Rochade. Wenig später erklingt auf jedem der Klingelton „Jetzt kommt der Eiermann“ – der hellhörige Schiri bekommt das hoffentlich mit und verteilt entsprechend die „Eier“ an die Baden-Badener. Ursprünglich wollte Kick nur Geld für drei Handys ausgeben – aber nachdem nur drei kampflose Siege in Dreisamtal die „MS Rochade“ noch vom Kurs abbrachten, will der umsichtige Kapitän diesmal jegliches Risiko (nicht die Handys!) ausschalten …

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Selbst besoffen stärker als ein Meister

Leitao – Carlsen: Schwarz am Drücker schwingt die Keule…

Lockerer Carlsen spielt mit seinen Kumpels in der zweiten Liga
Von Hartmut Metz
Eine exakte Antwort kann Magnus Carlsen ausnahmsweise nicht geben. Aber auf die Frage eines Fans, wie viele Bier er trinken müsste, um gegen einen Meisterspieler zu verlieren, reagiert der 23-jährige Norweger gewohnt lässig: „Selbst stark besoffen steckt meine Schachstärke und mein Wissen in meinen Knochen“, behauptete der Weltmeister bei der Internet-Fragerunde seiner Anhänger auf dem Social News Aggregator Reddit.com. Zudem verriet Carlsen dort, dass er manchmal unter Konten von Freunden online Schach spielt. „Einige Partien habe ich gewonnen … oder viele“, berichtete der Superstar, um nachzu- schieben, „Ihr wärt erstaunt, wenn Ihr wüsstet, gegen wen ich im Internet schon verloren habe!“ Dass es Carlsen im Vergleich zu den meisten seiner Vorgänger auf dem Thron locker sieht, war auch vergangenes Wochenende zu sehen: Da trat der Weltranglistenerste kurzerhand in der zweiten norwegischen Liga zum Aufstiegsspiel mit seinen Kumpels von Stavanger an. Großmeister Wladimir Georgiew staunte nicht schlecht, als er plötzlich Carlsen gegenübersaß!
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Rochade hat 100 Mitglieder

Suchen Sie sich das 100. Mitglied selbst aus: Die Jugend boomt wieder bei der Rochade

Schwung an Neuanmeldungen dank Jugend- Motor Thomas Braun
Wer das Jubiläumsmitglied ist, weiß Kassierer Ralf Ehret gar nicht so genau – durch einen Schwung an Neuanmeldungen hat die Rochade jedenfalls eine Schallmauer für Schachvereine durchbrochen: Die Schachgemeinschaft zählt jetzt mehr als 100 Mitglieder! Wer die „Schuldigen“ sind, ist jedoch bekannt: Jugendleiter und -trainer Thomas Braun und Jugendtrainer Ralf Gantner. Motor Braun hat binnen Jahresfrist aus einer tristen Jugendgruppe eine prosperierende gemacht. Mittlerweile kann die Rochade sogar wieder daran denken, eine vierte Mannschaft im Herrenbereich zu bilden – mit den Nachwuchskräften, die erste Erfahrungen sammeln sollen. (Hartmut Metz)

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Bittere Niederlage im Spitzenspiel

Gutes Comeback nach längerer Auszeit: Axel Aschenberg

Rochade-Reserve unterliegt Verfolger Vimbuch mit 3,5:4,5
Von Ralf Gantner
Mit einer schwachen Leistung gegen Vimbuch verabschiedete sich die Reserve der Rochade vom Ziel des Aufstiegs. Nach dem schnellen Remis von Hussain Chaltchi gegen Anton Haunß in bequemer Stellung ließ ein Blick in die weite Runde schon mutmaßen, dass es heute ein harter Kampf werden wird. Die nervliche Belastung scheint wohl unser größter Gegner in entscheidenden Begegnungen zu sein. Die einzige Führung in diesem Mannschaftskampf erzielte Ralf Gantner gegen Lukas Kloska, nachdem dieser mit einem Blackout, in allerdings schlechterer Stellung, die Partie wegwarf.
Anschließend sah sich Topscorer Florian von der Ahé gegen Heinrich Herrmann, nach einem ebensolchen Blackout, mit einer Figur weniger. Die Partie zog sich noch hin, das Ergebnis aber war unausweichlich. In der Partie von Reinald Kloska gegen Hans- Joachim Jordan war immer unser Mann am Drücker, ohne allerdings den berüchtigten Dosenöffner zu finden, daher Remis. In der Partie von Jannik Lorenz gegen Günter-Paul Schröter wollte der Vimbucher nie mehr als ein Unentschieden – trotz anfänglich besserer Stellung. Als die Position nach dem Generalabtausch geöffnet wurde, blieben ungleichfarbige Läufer auf dem Brett, weshalb es auch hier zum Friedensschluss kam. Nach dem weiteren am Spitzenbrett zwischen Markus Merklinger und Daniel Schneider stand es 3:3.
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Dritte verliert “Showdown der Unaufsteigbaren”

Kick it like Bumm-Bumm: Waldemar Schlangen

Gegen amtierenden Bezirksmeister Iffezheim II war “mehr drin”
Von Gerhard Gorges
Am vorletzten Spieltag der Saison in der Bezirksklasse Mittelbaden gastierte der “gefühlte Serienmeister” auf bezirklicher Ebene, der stets auf den Aufstieg verzichtet, Iffezheim II, im Kuppenheimer “Alten Kindergarten” zum Showdown der Verfolger um den virtuellen Aufstieg auf die regionale Ebene des badischen Landesverbandes. Ambitionen auf die nächsthöhere Liga sind auch am “Tor zum Murgtal” nicht sonderlich populär. Also lautete die Devise des Abends: alles ist möglich, auch das Gegenteil. Recht bald einigten sich Konstantin Scheuermann und Lennart Manz auf eine Punkteteilung, bevor Jonathan Clancy, der aktuelle badische Vizemeister U20, den befreundeten Erzrivalen am Spitzenbrett in Führung brachte. Das Remisglöcklein läutete erneut am anderen Ende des Tableaus zwischen Jakiv Probka und John Schott. Nicht anknüpfen an die bisherige Saisonleistung konnte der Kapitän der Hausherren an 6. Position, Gerhard Gorges, im Wettstreit mit Dirk Baumstark, der geschickt mit Dame und Läufer die weißen Felderschwächen ausnutzte, die ein – theoretisch korrekter – Springereinschlag des Anziehenden hinterließ. Einem soliden Remis an Brett 7 von Sascha Schmidt und Christian Wetzel, folgte erneut eine “unglückliche” Niederlage,
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Der „Tiger von Madras“ überrascht alle

Anand – Aronian: Springer am Rand bringt Kummer und Schand – Weiß am Zug

Abgeschriebener Anand führt beim WM-Kandi- datenturnier
Von Hartmut Metz
Die Fans hatten ihn alle abgeschrieben. Schlappe zwei Prozent trauten dem „Tiger von Madras“ bei einer Umfrage zu, dass er beim WM-Kandidatenturnier noch etwas reißt. Ja, mancher plädierte gar dafür, Viswanathan Anand solle Platz machen für den kaum halb so alten Italiener Fabiano Caruana, der ihn auch in der Weltrangliste überflügelt hatte. Doch der 44-jährige Inder startete furios mit zwei Siegen und einem Remis in das Turnier, bei dem acht Großmeister den nächsten Herausforderer des neuen Weltmeisters Magnus Carlsen ermitteln. Nach sechs von 14 Runden ist Anand als einziger Teilnehmer noch immer ungeschlagen und führt mit einem halben Zähler Vorsprung. Der Weltranglistenachte weist (zum Redaktionsschluss) kurz vor Halbzeit des Wettbewerbs im russischen Chanty-Mansijsk 4:2 Punkte auf. Favorit Lewon Aronjan folgt mit 3,5:2,5 Zählern. Der Weltranglistenzweite kassierte zum Auftakt des Kandidatenturniers gegen seinen Baden-Badener Vereinskameraden die bisher einzige Niederlage.
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DWZ-Plus: Tempo, Tempo…

Schwarz übernimmt in dieser Blitzpartie mit mehreren aktiven Zügen (7…. Lf5, 10… e5) die Initiative und trägt ein überzeugendes Angriffsspiel vor. Weiß findet kein Mittel seinen Gegner aufzuhalten. Schließlich entscheidet ein taktischer Schlag das Spiel bereits nach 27 Zügen zugunsten des Nachziehenden. (Patrick Karcher)
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Heinz remisiert gegen WM-Kandidat Sokolow

Timothée Heinz – Andrej Sokolow

Metz mit Riehen Meister in der Schweizer Zweiten Liga
Von Hartmut Metz
Timothée Heinz und Hartmut Metz haben in der Schweiz die Meisterschaft in der Zweiten Liga gewonnen. Mit Riehen, für das der Franzose in der Schweizer Gruppenmeisterschaft erstmals in dieser Saison ans Brett ging, schlugen sie den Tabellenführer Bruntrutain 4,5:3,5. Mit 13:1 Punkten überflügelte Riehen den bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter auf der Zielgeraden. Im Mai steht nun das Aufstiegsspiel gegen Gonzen, den Sieger der Ost-Gruppe an. Die Schweizer Gruppenmeisterschaft ist das zweite große Mannschaftsturnier der Eidgenossen, die aus der Tradition des Arbeiterschachs herrührt. Nachdem der Verband mit dem Schweizerischen Schachverband fusionierte, blieb zumindest die Meisterschaft erhalten. In Porrentruy trugen die beiden Kuppenheimer wesentlich zum Erfolg bei. Heinz bremste den früheren WM-Kandidaten Andrej Sokolow aus. Der ehemalige Russe holte mit Weiß nichts heraus und fügte sich ins Remis, da er bereits etwas schlechter stand. Metz spielte gegen Nachwuchstalent Vincent Veys ein schönes Königsgambit. Vor dem Matt im 34. Zug gab Schwarz auf.
Partien online

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