Kein Sieg, nirgends…

In Unterzahl mit 5:3 verloren / 6 Remis waren zu wenig

(Remis-)Held des Tages: Daniel Held

Von Sascha Schmidt
Gegen den Tabellenletzten der mittelbadischen Bezirksklasse musste die dritte Mannschaft der Rochade eine schmerzliche Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft aus Iffezheim verlor die letzten 4 Pflichtspiele und trat mit 8 Spielern in guter Besetzung an, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Dementsprechend würde es für den Rochade-Achter an diesem Abend kein Spaziergang werden. Gerhard Gorges und Konstantin Scheuermann verstärkten erneut die 2. Mannschaft und eine kurzfristige Absage eines weiteren Spielers, sorgte plötzlich für personelle Engpässe, zumal 2 Tage vorher kein Reservespieler mehr gefunden werden konnte, da alle an diesem Wochenende bereits verplant waren. Mit 7 Spielern am Start fuhr man dennoch zuversichtlich zum Tabellen-Schlusslicht. Am Spitzenbrett einigte sich Kai Götzmann und Markus Ehrlacher recht früh in ausgeglichener Stellung auf eine friedliche Punkteteilung. Daniel Held kam erneut in der 3. Mannschaft zum Einsatz und spielte gegen den 500 DWZ-stärkeren Jens Stabenau umsichtig und mit der für neue Spieler erforderlichen Geduld. In ebenfalls ausgeglichener Stellung ging er kein Risiko ein und bot seinem Gegner ein Remis, was dieser annahm. An den anderen Brettern sah es nach zirka 1 Stunde noch recht ausgeglichen aus. Mannschaftskapitän Schmidt kam mit schwarz gut ins Spiel und hatte leichten Vorteil.
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Mühevolles 5,5:2,5 gegen fünf Konstanzer

Rochade nicht gerade oberligatauglich vor Spitzenspiel

Der Alleinunterhalter: Hartmut Metz

Von Hartmut Metz
Durch ein 5,5:2,5 über Konstanz hat das Verbandsliga-Team der Rochade seine Punktebilanz auf 7:3 ausgebaut. Am 8. Februar muss der Tabellenvierte nun Spitzenreiter SC Dreiländereck (9:1) schlagen, will Kuppenheim zurück in die Oberliga. Gegen Konstanz zeigte der Tabellenvierte allerdings keine oberliga- taugliche Leistung. Der Aufsteiger vom Bodensee rechnete sich gar nichts aus und gab die letzten drei Bretter kampflos an Joachim Kick, Jochen Klumpp und Markus Merklinger ab. Trotzdem musste sich der Hausherr strecken, ehe die 4,5 Punkte unter Dach und Fach waren. Günther Tammert brachte das erste Remis in die Scheuer mit einem schnellen Friedensschluss mit Joachim Schmid. Dass ein bisschen Spannung aufkam, lag an Velimir Kresovic. Er schien den Konstanzer Altmeister Wolfgang Kalix positionell nach wenigen Zügen überspielt zu haben – doch anstatt sich natürlich zu entwickeln mit Lf4 zog Kresovic erst seinen Läufer nach g5, um ihn nach h6 auf h4 statt f4 zurückziehen. Die Folge: Kalix griff einen Springer auf e4 mit dem Bauernzug von f7 nach f5 an – und wäre dieser gewichen, hätte g5 nebst f4 den Läufer gefangen. So büßte Weiß eine Figur ein und bekam dafür nie besonderen Angriff.
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Sensationeller 7,5:0,5-Kantersieg über Vimbuch!

Kuppenheimer Reserve macht großen Schritt zum Klassenerhalt

Mann des Tages: Florian von der Ahé

Von Ralf Gantner
Mit dem Spiel gegen den Lokalrivalen Vimbuch kam es heuer zu einem vielleicht richtungsweisenden Spiel im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Süd. Fast ausgeglichen schienen die Formationen – wobei das Endergebnis unglaublich erscheint: 7,5:0,5 hieß es für Kuppenheim II! Doch beginnen wir von vorn: An Brett 3 hatte es Jannik Lorenz mit dem kampferprobten Andreas Schmid zu tun. Was sich hier abspielte, muss wie eine Gewitter in den Ohren von Schmid geklungen haben. Nach 11 Zügen streckte er die Waffen. Jannik Lorenz hatte wieder mal furchtlos zugeschlagen. Anschließend erhöhte Gerhard Gorges gegen Rochade-Sohn Lukas Kloska auf 2:0. Nachdem der Kuppen- heimer Webmaster in wenigen Zügen einen Bauern und nach etwa 15 Zügen einen weiteren einkassierte, war das ungleiche Duell entschieden. Eine gute Leistung von Gorges.
Das 3:0 war mit etwas Glück verbunden:
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Iwantschuk nicht „verrückt“ genug

Sonst so risikofreudiger Ukrainer bremst Carlsen lieber aus

Carlsen – Radjabow: Der Weltmeister „wacht auf“

Von Hartmut Metz
Der „verrückte“ Wassili Iwantschuk sollte Magnus Carlsen aufhalten! Der Ukrainer in Höchstform und in mental guter Verfassung kann jeden schlagen – doch so „verrückt“ war selbst Iwantschuk in der zehnten Runde beim Tata-Steel-Turnier in Wijk aan Zee nicht: Der 45-Jährige fackelte trotz des Aufschlags mit Weiß nicht lange, holzte jede Figur vom Brett, die sich ihm in den Weg stellte – und nach 18 Zügen war angesichts der nur noch verbliebenen Schwerfiguren und Bauern das Remis gegen Carlsen perfekt. Schließlich hatte der 24-Jährige die sechs Partien zuvor durchweg gewonnen! Dennoch war der Schach-Weltmeister selbst wie viele Fans „erstaunt“, hatte er doch eher eine Harakiri-Aktion von Iwantschuk erwartet, um ihn zu schlagen und im Kampf um Platz eins aufzuschließen. So ging jedoch der Norweger mit 7,5:2,5 Punkten und einem Zähler Vorsprung in die Schlussrunden an der niederländischen Küste. Vor den letzten drei Begegnungen waren Wesley So (Philippinen) und Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich/beide 6,5:3,5) die schärfsten Verfolger vor Iwantschuk (6:4) – das Trio dürfte jedoch Carlsens vierten Sieg in Wijk aan Zee nach 2008, 2010 und 2013 kaum mehr verhindern können. Danach sah es bei einem der wichtigsten Turnierfestivals des Jahres anfangs nicht aus.
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Auslosung Pokal-Halbfinale

Im mittelbadischen Pokal-Halbfinale trifft die Rochade Kuppenheim auf den Landesligisten SC Iffezheim. Spieltermin ist der 20. Februar. Im zweiten Vorschlussrunden-Duell kommt es zum vereinsinternen Duell zwischen Sasbach I und II.

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Karcher unterliegt Ex-WM-Kandidat Sokolov

Metz remisiert gegen IM Moor in der Schweiz

Cool Man: Patrick Karcher

Mutig hat Patrick Karcher nach vorne gespielt in der Schweizer Gruppenmeisterschaft (SGM). Doch das 0:8 seines Teams SW Bern II beim Zweitliga-Spitzenteam Bruntrutain lässt es erahnen: Der Kuppenheimer in eidgenössischen Diensten unterlag auch … Das jedoch gegen keinen Geringeren als Andrej Sokolov! Der einstige WM-Kandidat, der in den 80ern zu den besten Spielern der Welt zählte, tauchte an Brett drei auf. Trotz der schwarzen Steine erstarrte Karcher nicht in Ehrfurcht und trieb scharf seinen g-Bauern nach vorne. Letztlich sammelte der Großmeister aber routiniert das Material an und ließ alle Angriffsversuche abprallen (siehe Partie). Hartmut Metz unterlag in der 1. Liga mit der SG Riehen ebenfalls.
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Pokal-Team im Halbfinale

Souveräner 3,5:0,5-Sieg über Hörden / Spielgemeinschaft bei Senioren

Die Rochade Kuppenheim steht einmal mehr im mittelbadischen Pokal-Halbfinale . Der Seriensieger bezwang in der Runde der letzten acht Teams den Landesligisten Hörden mit 3,5:0,5. Lediglich Velimir Kresovic teilte gegen Michael Zunker den Punkt. Der frühere Kuppenheimer stand zunächst etwas schlechter mit Weiß, hätte aber am Schluss mit dem Läuferpaar im Endspiel eher weiterspielen sollen. Danach brachte Joachim Kick die Gäste mit seinem Erfolg über Harald Immer in Front. Aus der Eröffnung heraus kam der Rochade-Kapitän in Vorteil. Hartmut Metz hatte gegen den stets originell spielenden Jörg Eisele mit Schwarz mehr Mühe. Nach und nach übernahm er jedoch die Regie und wickelte in ein gewonnenes Turmendspiel ab. Das gelang auch Hubert Schuh. Der Kuppenheimer Spitzenspieler stand gegen den herausragenden Hördener, Gerd Merkel, positionell stets deutlich besser. Doch erst im Turmendspiel kristallisierte sich der klare Gewinn für den Kuppenheimer FM heraus. Im Halbfinale stehen neben der Rochade zwei Teams des Verbandsliga-Konkurrenten Sasbach und Iffezheim.

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Gelungene Premiere der Senioren-SG

Hörden/Kuppenheim bezwingt Gernsbach

Wenige Stunden nach dem Pokal-Viertelfinale zwischen Hörden und Kuppenheim spielten Velimir Kresovic und Gerd Merkel in einer Mannschaft (siehe weiteren Bericht)! Die Rochade ging mit den Hördenern eine Spielgemeinschaft bei den Senioren (ab 60 Jahre) ein. Zum Auftakt der Bezirks- meisterschaften schlug die SG den SK Gernsbach mit 3:1. Kresovic und Merkel hatten als herausragende Spitzenspieler im Seniorenbereich keine Mühe, für das 2:0 zu sorgen. Harro Häfele und Volkmar Scheu waren überfordert. Den dritten Zähler steuerte Yakiv Probka bei. Er bezwang Joachim Heiermann. Dieser war in den 90er Jahren in Schachkreisen bekannt geworden, weil er unter anderem Garri Kasparow nach Baden-Baden holte, wo der Weltmeister gegen die deutsche Nationalmannschaft um einen BMW spielte – und das Quartett damals im Uhren-Simultan mit 3:1 schlug. Lediglich Hördens Klaus Lösch unterlag Manfred Adam und gönnte so den Gernsbachern im Murgtal-Derby den Ehrentreffer.

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Fränkli-Regen für Naiditsch

Deutscher Spitzenspieler gewinnt Open in Zürich und Basel

Kurmann – Naiditsch: Schwarz setzt – fast zu einfach – Matt in drei

Von Hartmut Metz
Für Arkadij Naiditsch hat das alte Jahr in der Schweiz glanzvoll geendet – und begann bei den Eidgenossen erfolgversprechend. Durch seine Turniersiege beim Weih- nachtsopen in Zürich und beim Schachfestival in Basel sicherte sich der deutsche Spitzenspieler einen Fränkli-Regen: Die 6,5:0,5 Punkte in Zürich und 5,5:1,5 Zähler in Basel spülten dem Großmeister der OSG Baden-Baden nach dem Kurssprung des Franken am Donnerstag mehr als 5 000 Euro in die Kasse. Besonders in Zürich trumpfte Naiditsch auf. Der Weltranglisten-49. gab lediglich in der vorletzten der sieben Runden gegen den Franzosen Christian Bauer ein Remis ab. Mit sechs Punkten kam ihm nur der Ungar Laszlo Gonda nahe. Die Plätze dahinter in der Banken-Metropole sicherten sich der Norweger Torbjörn Ringdal Hansen, Naiditschs Bundesligakamerad Georg Meier und Topfavorit Richard Rapport (alle 5,5), Junioren-Weltranglistenerster aus Ungarn. In Basel ging es knapper zu:
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1,62 Millionen besuchen Rochade-Homepage!

Neue Rekorde im vergangenen Jahr: Mehr als 10000 Klicks pro Tag

Checkmaster Gerhard Gorges

Die Homepage der Rochade Kuppenheim hat im vergangenen Jahr neue Bestmarken erzielt. 2014 kletterte die Zahl der Besucher auf insgesamt 1,62 Millionen! Das Jahr 2013 hatte die www.rochade-kuppenheim.de mit damals schon beeindruckenden 1,3 Millionen Besuchern abgeschlossen. Der Tages- rekord lag im Vorjahr bei 29000 Visits. Doch Webmaster Gerhard Gorges wertet diese als „Ausreißer“. Als „normalen Höchstwert“ sieht der Internet-Experte die 6700 an, die seine Analysetools am 23. November 2014 ermittelten. Den Tages- durchschnitt gibt Gorges mit 4600 Besuchern an. Die klickten im Durchschnitt auf fast 2,5 Seiten, geht man von den mehr als 10000 Klicks pro Tag aus. Diese summierten sich im Jahresverlauf zu 3,8 Millionen! Was zieht so viele Schach-Fans auf eine „simple“ Vereins-Homepage?
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Kresovic gewinnt Blitzcup-Jahresauftakt

Klumpp und Kick vor Favoriten auf dem Podest

In alter Frische: Velimir Kresovic

Velimir Kresovic hat den ersten Blitzcup des Jahres 2015 gewonnen. Beim Auftakt der zwölf Monats- turniere der Rochade Kuppenheim blieb er unge- schlagen: Lediglich zwei Remis gab Kresovic in den sechs Runden ab und sicherte sich souverän mit fünf Punkten den Platz an der Sonne. Jochen Klumpp (4,5) und Joachim Kick (3,5) überzeugten ebenfalls. Hartmut Metz musste sich als Topfavorit mit drei Punkten bescheiden. Noch schlechter schnitt Damir Caleta ab – der starke Blitzer gewann keine einzige Partie. Wie Hussain Chaltchi endete er so bei zwei Zählern. Nachwuchsspieler Daniel Held durfte sich über ein Remis freuen, das ihm Caleta gönnte. Endstand

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Kresovic verschenkt Sieg über Großmeister

Kuppenheimer mit Abschneiden in Schwäbisch Gmünd und Untergrombach unzufrieden

Florian von der Ahé (links) im Duell mit dem 81-jährigen Helmut Kaufmann, dem früheren Jugendtrainer von Kuppenheims Ass Hubert Schuh.

Gleich zum Jahresauftakt hat ein Trio der Rochade Kuppenheim die Figuren tanzen lassen – wobei diese Tänze eher bescheiden anzusehen waren. Zwar holten Velimir Kresovic, Florian von der Ahé und Michael Lorenz alle mindestens 50 Prozent der Punkte, zufrieden war aber keiner damit. „Wir mussten bei der DWZ Federn lassen“, bewertete Michael Lorenz seine 4/7 in Untergrombach kritisch. Florian von der Ahé kam im A-Turnier sogar auf nur 3,5 Punkte und büßte 40 DWZ ein. Beide Landesliga-Recken bissen sich in den beiden letzten Runden am Emmendinger Altmeister Helmut Kaufmann die Zähne aus. Der mittlerweile 81-Jährige, der früher ein starker badischer Meister-Spieler war, verteidigte gegen die „Jungspunde“ jeweils ein Remis. Kaufmann war, wie er gerne erzählte, der erste Jugendtrainer von Kuppenheims Topspieler Hubert Schuh in Emmendingen! Beim stark besetzten Staufer-Open in Schwäbisch Gmünd war Kresovic nur von der Atmosphäre im Spielsaal angetan – weniger von seinem Spiel …
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US-Wunderkind auf Fischers Spuren

Samuel Sevian erringt mit 13 Jahren die Großmeister-Würde

Sevian – Finegold: Nur ein weißer Zug gewinnt

Von Hartmut Metz
Samuel Sevian ist das nächste Talent aus den USA, das mit immer nur einem verglichen wird: Bobby Fischer! Der Weltmeister von 1972 stellte mit knapp fünfzehneinhalb Jahren einen vermeintlichen „Rekord für die Ewigkeit“ auf: Fischer erspielte sich 1958 den Großmeister-Titel, die höchste Würde des Schach-Weltverbands FIDE. Die Bestleistung unterbot zuerst 1991 die Ungarin Judit Polgar knapp – inzwischen ist der Rekord pulverisiert. 23 Großmeister listet die Web-Enzyklopädie Wikipedia auf, die vor dem 15. Geburtstag den Titel errangen. Bisher blieb ein halbes Dutzend Wunderkinder gar unter der Marke von 14 Jahren, darunter der aktuelle Weltmeister Magnus Carlsen. Er wurde mit 13 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen Großmeister. Der fünf Tage schnellere Inder Parimarjan Negi und Sergej Karjakin liegen vor ihm. Der Russe hatte noch zu Zeiten seines ukrainischen Passes mit zwölf Jahren und sieben Monaten den Rekord als jüngster Großmeister aufgestellt – und dieser hält nun immerhin seit 2002! Samuel Sevian ist aktuell mit 13 Jahren, zehn Monaten und 27 Tagen die Nummer sechs der Bestenliste.
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Dritter deutscher Titel für Daniel Fridman

Zehnjähriger und Amateur Kollars fallen in Verden an der Aller auf

Fridmann – Schild: Weiß gewinnt – Partie mit Schönheitspreis

Von Hartmut Metz
Daniel Fridman hat zum dritten Mal den deutschen Einzeltitel erobert. Der Schach-Großmeister des SV Mülheim Nord beherrschte bei der 85. deutschen Meisterschaft das 44-köpfige Feld. Mit 7,5 Punkten lag der 38-Jährige nach neun Runden einen halben Zähler vor Nachwuchshoffnung Dennis Wagner (SV Hockenheim). Bronze sicherte sich Witali Kunin. Der Großmeister von Freibauer Mörlenbach-Birkenau kam als einziger Spieler auf 6,5 Zähler, obwohl er gegen die beiden Erstplatzierten verlor. Der Hesse Kunin entschied ansonsten aber sechs von sieben Partien für sich. Hinter den Mitfavoriten Matthias Blübaum (Werder Bremen), Igor Khenkin (SG Porz) und Rainer Buhmann (SV Hockenheim) sowie René Stern (König Tegel/alle 6) sorgte Dimitrij Kollars für Aufsehen: Der Amateur des Delmenhorster SK erspielte mit 5,5 Zählern eine Performance von 2 500 Elo und steigerte seine Ratingzahl um unglaubliche 104 Elo auf künftig 2 387! Eine starke deutsche Meisterschaft gelang auch dem Präsidenten des Deutschen Schachbundes (DSB): Herbert Bastian wurde mit ebenfalls 5,5 Punkten Elfter. Eine der überzeugendsten Leistungen des Dauergasts, der das Saarland bereits an die 25 Mal bei nationalen Titelkämpfen vertrat!
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