Metz weiter auf Platz zwei

Erste Niederlage für Kresovic bei badischer Meisterschaft

Die Kuppenheimer überzeugen weiter bei den badischen Meisterschaften in Sasbach. Hartmut Metz schlug in Runde fünf den Pforzheimer Stefan Bücker. Der Guru für unkonventionelle Eröffnungen, der schon zahlreiche Bücher wie „Der Geier“ und das Heft „Kaissiber“ herausbrachte, geriet gegen Metz etwas in Nachteil. Doch erst im Endspiel konnte Schwarz dank seines b-Freibauern die Oberhand behalten. Am Nachmittag spielte Metz gegen Amadeus Eisenbeiser eine scharfe Partie. Dabei versäumte er eine Abwicklung in ein klar besseres Endspiel und gewann lieber die Qualität. Hernach hatte der IM von der BG Buchen gefährliches Gegenspiel – bot aber ein Remis, was Metz bei aufkommender Zeitnot und für ihn deutlich schwieriger zu spielender Stellung annahm nach 21 Zügen. Mit 4,5/6 bleibt Metz schärfster Verfolger von Schmaltz.
weiterlesen »

gepostet unter: Badische Ebene von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Roos schlägt ungarische Omi

Wahrer Simultan-Weltrekordler spielt in Straßburg mehr als 30000 Partien

Roos – Wohlfahrt: Weiß gewinnt im „Schweinsgalopp“

Von Hartmut Metz
Schach-Omi stellt neuen Weltrekord auf“, titelte die „Bild“-Zeitung unlängst und beschäftigte sich aus- nahmsweise mit Denksport. Die 87-jährige Brigitta Sinka sorgte weltweit für Aufsehen, weil sie 13600 Partien im Simultanschach gespielt hat. Die Ungarin gelangt damit wohl ins „Guinness-Buch der Rekorde“, weil sie akribisch jeden Gegner und jedes Resultat notierte. In einem vollbesetzten Partyzelt in einem Budapester Park hievte die Ungarin die Zahl ihrer Partien auf über 13545. Eigentlich wollte Sinka beim Erreichen der neuen Bestmarke eine kurze Gedenkminute abhalten für den bisherigen Rekord- halter. „Aber da waren so viele Leute, die darauf warteten, dass ich meinen nächsten Zug tue, also spielte ich einfach weiter“, erzählte die 87-Jährige, bevor sie bei über 13600 Partien Feierabend machte. Bis zu diesem Tag hatte der 1942 verstorbene José Raùl Capablanca die Bestmarke gehalten. Der dritte Weltmeister ist heute noch für viele der beste Spieler der Schach-Historie. Der Kubaner verlor in seiner Karriere nur 36 Turnierpartien und wurde wegen seiner Präzision auch die „Schach-Maschine“ genannt. Jean-Luc Roos hält Capablanca noch immer für den Größten.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Trainer Schmaltz stürzt Schützling Metz

Kuppenheimer verdaut erste Niederlage gut mit Sieg über Noe / Starker Kresovic bei 2,5/4

Die Kuppenheimer können weiter zufrieden sein mit ihrem Abschneiden bei der badischen Meisterschaft: Zwar büßte Hartmut Metz seine Führung ein, steht aber immer noch mit 3/4 auf Platz zwei und eine Performance von fast 2500 Elo. Velimir Kresovic ist bisher ungeschlagen und kommt auf ebenfalls beachtliche 2,5/4 gegen starke Gegner. An der Spitze liegt nach vier der sieben Runden Roland Schmaltz alleine mit 3,5 Zählern. Im Spitzenspiel stoppte der Rochade-Trainer seinen „Schützling“ Metz. Wie gewohnt hatte der auch im vierten Versuch keine Chance gegen den Großmeister.
weiterlesen »

gepostet unter: Badische Ebene von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

DWZ-Plus: „Springer sind keine Läufer“

(Zielgruppe 1200 - 1600 DWZ)

Angesprochen auf die Aussage „Springer sind keine Läufer“ mögen Sie einwenden „Welch´ Erkenntnis!“. Selbstverständlich sind Springer und Läufer von ihrer Gangart, ihrem Spielverhalten und Aufgabenspektrum völlig unterschiedliche Spielfiguren. Doch die gleichen Schachspieler, die mit einer Selbstverständlichkeit die Ungleichartigkeit der beiden Figuren (er)kennen, sind nicht selten bereit bei der erstbesten Gelegenheit ohne großes Zögern eben diese beiden ungleichen Kontrahenten gegeneinander einzutauschen. Wie kann das sein? Lassen Sie uns zur Ergründung dieses Widersinns einen Schritt zurück machen. Hat man nicht vielen in ihrer schachlichen Jugend- und Frühlingszeit beigebracht: „Die Spielstärke eines Springers entspricht drei Bauerneinheiten, die Stärke eines Läufers ebenfalls drei Bauerneinheiten!“. Diese Vereinfachung sitzt so tief in vielen Spielern verankert,
weiterlesen »

gepostet unter: Training von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Metz führt nach zwei Runden

Kresovic trotzt nächsten IM

Für die Kuppenheimer läuft es gut bei der badischen Meisterschaft: Velimir Kresovic nahm auch IM Henryk Dobosz ein Remis ab. Mit Schwarz opferte der Außenseiter einen Bauern und bekam genügend Gegenspiel. Daher bot der Pole von der BG Buchen den Friedensschluss an. Zwei Remis – zuvor gegen Günther Beikert – lassen sich sehen für Kresovic.
Auf Grund der zahlreichen Remis der Favoriten war Hartmut Metz bereits an Brett zwei vorgerückt – und konnte sich in Runde zwei mit einem Sieg über den amtierenden badischen Meister, Max Scherer, vom Feld absetzen! Der Dreisamtäler opferte in interessanter Stellung verfehlt eine Qualität, danach hatte Metz leichtes Spiel im Endspiel. Nun geht es am ersten Brett gegen den eigenen Trainer: Großmeister Roland Schmaltz. Zu später Stunde waren die Ergebnisse noch nicht online, weshalb unklar ist, ob er mit 1,5/2 oder als zweiter Teilnehmer auch 2/2 hat.
Ergebnisse/Auslosung

gepostet unter: Badische Ebene von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Kresovic verpasst Sieg über Beikert

Kuppenheimer remisiert bei badischer Meisterschaft gegen IM

Die Kuppenheimer sind sehr gut in die badischen Meisterschaften in Sasbach gestartet: Velimir Kresovic remisierte gegen Günther Beikert. Der IM vom Zweitligisten Viernheim hatte dabei noch Glück. Mehrfach ließ Weiß den Gewinn aus. Am Schluss rettete sich der an Position zwei gesetzte Beikert im Turmendspiel in die Punkteteilung. Ohnehin taten sich die Favoriten durchweg schwer! Nur Roland Schmaltz fuhr an den vorderen sieben Brettern den vollen Punkt gegen Jörg Schlenker (Donaueschingen) ein. An Brett acht schlug der zweite Kuppenheimer Vertreter Alisa Frey: Hartmut Metz kam in seiner Caro-Kann-Spezial-Variante relativ leicht zum Erfolg. In kritischer Stellung opferte Frey zwei Figuren für vier Bauern. Doch trotz Damentauschs drohte Schwarz entscheidend Matt.
In der zweiten Runde bekommt es Kresovic mit dem nächsten IM zu tun: Henryk Dobosz führt die weißen Steine. Metz trifft in der Neuauflage zahlreicher Pokal-Schlachten auf das Dreisamtaler Urgestein Max Scherer. Das Feld ist nach der Reform der badischen Meisterschaften – es dürfen nur noch Akteure antreten, die in einem badischen Verein gemeldet sind und sich für die deutschen Meisterschaften qualifizieren können – deutlich größer mit 29 Teilnehmern und stärker als in den Vorjahren. Ergebnisse/Auslosung

gepostet unter: Badische Ebene von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Porträt von Hartmut Metz im „Karl“

Kulturelles Schachmagazin stellt Kuppenheimer Kolumnisten vor

Hartmut Metz am Grab von Bobby Fischer in Selfoss bei Reykjavik

Die Liste der Publikationen, in denen Hartmut Metz über Schach berichtet hat, ist ellenlang: Sie reicht von zig Tageszeitungen im In- und Ausland, von Magazinen wie „Stern“ bis „Sport-Bild“, mehreren Büchern bis hin zu zahlreichen Schachzeitschriften in einem halben Dutzend Ländern. Nun ist selbst ein Artikel über den Zeitungsredakteur des Badischen Tagblatts in Baden-Baden verfasst worden: Das kulturelle Schachmagazin „Karl“ widmete dem Kuppenheimer gleich sechs seiner 68 Seiten. Der „Karl“ besticht vierteljährlich mit seinen Themen-Schwerpunkten, die stets Interessantes zutage fördern. Das können monothematische Hefte sein, die sich mit einzelnen Spielern beschäftigen wie Rubinstein, Nimzowitsch, Fischer, Uhlmann oder Unzicker. Stets präsentiert das Blatt von Harry Schaack dabei auch neue Blickwinkel oder Vergessenes.
weiterlesen »

gepostet unter: News von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Naiditsch bekommt „keine Ölquelle“

Deutscher Spitzenspieler wechselt schweren Herzens nach Aserbaidschan / Ausführliches Interview im Schach-Magazin 64 zu den Hintergründen

Naiditsch – Meister: Weiß stößt alsbald auf eine „Ölquelle“

Von Hartmut Metz
Arkadij Naiditsch hat sich den Wechsel alles andere als leicht gemacht – seit Monaten liefen die Ver- handlungen. Der aserische Schachverband unter- breitete der deutschen Nummer eins ein lukratives Angebot für einen Wechsel. Schließlich will der Gastgeber bei der Schach-Olympiade 2016 in Baku ganz vorne mitmischen. Naiditsch zögerte dennoch seit Wochen – vor ein paar Tagen fällte der 29-Jährige dann im Urlaub in der Toskana die Entscheidung, zu neuen Ufern aufzubrechen. Dem Badischen Tagblatt in Baden-Baden bestätigte er als erstem Medium den Wechsel. Im „Schach-Magazin 64“ (Ausgabe August) nimmt der Großmeister ausführlich Stellung zu dem Schritt, erzählt, wie es dazu kommen konnte und was er sich unter aserischer Flagge erhofft. Die Gründe für die Rochade sind dabei nicht rein monetärer Natur. Die kolportierten 50 000 Dollar Handgeld bestätigte der Baden-Badener, der nun nach Baku umzieht, nicht: „Die finanzielle Seite ist aber definitiv besser als in Deutschland.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Metz Vierter beim Weiler Open

Sascha Schmidt landet im Mittelfeld

weilopen
Hartmut Metz (Platz vier im gelben Trikot), rechts Sieger Rudolf Bräuning, links der Zweitplatzierte, David Ortmann

Zwei Kuppenheimer pilgerten zum Weiler Open, das der SF Pfalzgrafenweiler bereits zum 27. Mal ausrichtete. Bei dem neunrundigen Schnellschach-Turnier mit 15 Minuten Bedenkzeit in der Nähe von Freudenstadt spielte Sascha Schmidt ein gutes Turnier. Der Kapitän der dritten Mannschaft landete mit vier Zählern auf Platz 24 unter 42 Teilnehmern. „Damit bin ich zufrieden“, betonte Schmidt, weil er auf einen FM und mehrere Spieler mit über 1900 DWZ getroffen war. Hartmut Metz verpasste knapp Rang zwei: Die Nummer drei der Setzliste schlug zwar David Ortmann (Böblingen) in einer spannenden Partie – doch gegen die zwei anderen Hauptkonkurrenten verschenkte der Kuppenheimer jeweils einen halben Punkt:
weiterlesen »

gepostet unter: Turniere von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Wei Yi gibt Preisgeld brav bei Mama ab

16-jährigem Chinesen gelingt gegen Bruzon fantastische Glanzpartie

Wei- Bruzon: Der schwarze Wanderkönig streckt zurecht die Waffen

Von Hartmut Metz
Schach-Legende Garri Kasparow hat sich kurz gefasst, als er um einen Kommentar zu einer Partie von Wei Yi gebeten wurde: „Beeindruckend!“, schrieb er nur. Der 16-jährige Chinese hatte beim „6. Hainan Danzhou“- Turnier den Kubaner Lazaro Bruzon nicht nur ge- schlagen, sondern mit einer Opferkaskade dessen König über das ganze Brett gehetzt und die Glanzpartie mit einem Mattangriff beendet. Nach neun Runden landete der Wunderknabe zwar mit fünf Punkten nicht auf dem Platz an der Sonne und musste sich mit Rang vier hinter seinen National- mannschaftskollegen Wang Yue (7), Ni Hua (6) und Ding Liren (5,5) bescheiden. Aber trotzdem bewies der Youngster mit der einen Partie, die in die Schach-Geschichte eingeht, erneut sein riesiges Potenzial. Der Tischtennis-Fan hatte zuvor Ende Mai auch bei den chinesischen Landesmeisterschaften auf sich aufmerksam gemacht: Bei diesen landete Wei mit 7,5 Zählern aus elf Runden vor Ding (7), Wang Hao und Yu Yangyi (je 6,5) ganz vorne und wurde mit 15 Jahren der bisher jüngste Champion seines Landes. Nach einem Bericht in der Zeitschrift „Schach“ ist der Weltranglisten-29. offensichtlich ein Scherzbold.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Rochade knackt Schallmauer

Jugendarbeit hievt Schachgemeinschaft erstmals auf über 100 Mitglieder

Trainer Ralf Gantner (hintere Reihe, rechts) und Jugendleiter Thomas Braun (Mitte) haben die Nachwuchsarbeit bei der Rochade forciert und nehmen mit ihren Schützlingen nicht nur am eigenen Jugendturnier teil.

Die Rochade Kuppenheim hat zum ersten Mal mehr als 100 Mitglieder. Die Schachgemeinschaft durch- brach dank des Engagements von Jugendleiter Thomas Braun und Trainer Ralf Gantner erstmals diese Schallmauer. „Weil die Jugendarbeit floriert und zuletzt nur drei Austritte verzeichneten, knackten wir erstmals diese Marke“, freute sich Schatzmeister Ralf Ehret bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des erfolgreichsten Amateur-Schachklubs der Region. „Wir haben stabile Teilnehmerzahlen in zwei Gruppen“, berichtete Braun „von einem Dutzend, die eifrig dabei sind“. Gantner betreut die stärkere Gruppe mit einem halben Dutzend Akteure, die Talent Daniel Held anführt. Ungeachtet leichter Anlaufschwierigkeiten verlief das erste große Jugendturnier der Rochade gut.
weiterlesen »

gepostet unter: Verein von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Metz Vereinsmeister

Kick und Lorenz auf den Medaillenrängen

Meister der Scherzen: Hartmut Metz

Bei den Vereinsmeisterschaften der Rochade hat es den erwarteten Sieger gegeben: Topfavorit Hartmut Metz setzte sich trotz einer Niederlage gegen Markus Merklinger deutlich durch. Der FM gewann ansonsten den Rest der sechs Partien und weist im Endklassement einen vollen Zähler Vorsprung auf. Die Medaillenplätze gingen an Joachim Kick und Michael Lorenz. Bei jeweils 4/6 gab die bessere Buchholz-Wertung (22 gegenüber 20) den Ausschlag für Kick. Den zweiten Rang verschenkte der einzige ungeschlagene Akteur im Feld: Merklinger (3,5) trug seine Letztrunden-Partie gegen Sascha Schmidt (2) nicht aus. Turnierleiter Gerhard Gorges bereitete es überdies Verdruss, dass auch die Partie Thomas Braun (1) – Hussain Chaltchi (2) genullt werden musste. Gorges stellte sein Amt zudem wegen der häufig mangelnden Partien-Zusendung und Ergebnismeldung zur Verfügung. Im Mittelfeld landeten Mitfavorit Jochen Klumpp (3,5), Ralf Gantner (3) und Jürgen Biskup (2,5). Hussain Chaltchi, Rolf Hoppenworth und Schmidt (alle 2) folgten auf den Plätzen acht bis zehn. Rochade-Webmaster Gorges (1,5) wurde Elfter vor Schlusslicht Braun (1).

gepostet unter: Clubturniere von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Caruana lockt in eine tiefe Falle

US-Großmeister gewinnt traditionsreiches Turnier in Dortmund

Nisipeanu – Caruana: Die schwarze Falle schnappt – ganz langsam – zu

Von Hartmut Metz
Dank eines phänomenalen Schlussspurts hat Fabiano Caruana das traditionsreiche Schach-Turnier in Dort- mund gewonnen. Der Italiener kassierte zwar gegen den Filipino Wesley So – beide wechselten vor kurzem unter die Flagge des US-Verbandes – in der zweiten Runde eine Null, danach war der Topfavorit allerdings nicht mehr zu stoppen. Caruana feierte fünf Siege in Folge. Eine umso erstaunlichere Leistung des 22- Jährigen, reiste er doch direkt vom Turnier in Norwegen an und spielte munter weiter, als sei er nicht ausgelaugt. „Caruana ist wie eine Maschine“, hatte die deutsche Nummer eins Arkadij Naiditsch schon Be- wunderung kundgetan. Der Sandweierer in Diensten der OSG Baden-Baden konnte nicht an seine Glanz- leistungen bei Weltklasse-Turnieren anknüpfen. In seiner alten Heimatstadt Dortmund musste sich Naiditsch im Achterfeld mit dem sechsten Platz be- gnügen. Mit 3:4 Punkten vermochte er nur Ex-Welt- meisterin Hou Yifan und Nationalmannschaftskamerad Georg Meier (beide 2,5:4,5) hinter sich zu lassen. Ex-Weltmeister Wladimir Kramnik ging es kaum besser.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Zeitnot-Drama wirft Carlsen aus der Bahn

Bulgare „Unstopalov“ triumphiert dank eines grandiosen Starts

Carlsen – Topalow: Weiß am Zug verliert – in Gewinnstellung – auf Zeit

Von Hartmut Metz
Jede Serie reißt einmal. Kaum hatte das deutsche Fachblatt „Schach“ die Konstanz des Weltmeisters ge- würdigt, der in den vergangenen sieben, acht Jahren bei jedem Turnier im Vorderfeld landete und stets mit einem positiven Score abschloss – schon patzte Magnus Carlsen. Ausgerechnet beim Heimspiel, dem 3. Norway-Chess-Turnier, landete der 24-Jährige abge- schlagen auf dem achten von zehn Plätzen. Selbst sein Landsmann Jon Ludvig Hammer bezwang ihn in der letzten Runde. Das Schlusslicht hätte Carlsen damit fast überflügelt. Auch wenn der Weltrang- listenerste mit 3,5 Zählern den Absturz auf den letzten Platz vermied, sind vier Niederlagen und nur zwei Siege alles andere als befriedigend für den norwegischen Nationalhelden. In der Juli-Weltrangliste rückten so Wesselin Topalow und Viswanathan Anand fast wieder auf Schlagweite heran.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 40 41 42 Nächste »