Michael Lorenz trumpft auf

Jannik Lorenz holt ebenfalls 4/7 beim Deizisauer Herbst-Open

Jannik und Michael Lorenz

Eine starke Leistung beim Deizisauer Herbst-Open hat Michael Lorenz ein dickes DWZ-Plus beschert: Der Kuppenheimer belegte nicht nur Platz 26 unter 104 Teilnehmern. Die 4/7 bedeuteten für Michael Lorenz überdies eine Performance von 2122 DWZ. So verbesserte er sich um 34 Zähler auf 1964 DWZ. Schmaler fiel der Zugewinn bei seinem Sohnemann aus: Jannik Lorenz kam ebenfalls auf 4/7, spielte jedoch gegen deutlich schlechtere Kontrahenten. Das wirkte sich auf die Platzierung (Rang 38) ebenso aus wie auf das DWZ-Plus: Es betrug beim größten Kuppenheimer Talent „nur“ 4 Ratingpunkte auf 1918. Die Performance lag bei 1931. Das Turnier gewann der starke Chinese Li Chao b (b, weil es zwei mit diesem Namen gibt). Der Großmeister zerpflückte alle Gegner und schloss das Turnier mit 7/7 ab.

gepostet unter: Turniere von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

„Komodo“ zerstört Mär der Großmeister

Kreativer Ansatz hievt US-Programm an die Computer-Spitze

Giri – Schirow: Weiß entpackt den „Ausbeiner“

Von Hartmut Metz
„,Komodo‘ bringt Kreativität zurück ins Schach“, behaupten die Werbestrategen der Hamburger Software-Schmiede Chessbase. Das mag für das menschliche Schach nicht gelten, denn die Eröff- nungsvorbereitung verlangt im Spitzensport immer mehr Heimanalyse mit den Rechnern. Doch bei den Schach-Programmen hat sich „Komodo 8“ mit einem kreativeren Ansatz vor die bisherigen Top-Engines „Houdini“ und „Rybka“ geschoben. Der Amerikaner Mark Lefler, der „Komodo“ von dem 2013 an Leukämie verstorbenen Don Dailey übernahm, vertraut bei seinem Programm auch auf menschliche Stellungsbe- wertungen. Mit Larry Kaufman hat er einen Groß- meister und Computer-Experten zur Hand, der auto- matisierte Bewertungen der Rechner verringert und subtilere Einschätzungen von Materialverteilungen vornimmt. Vor allem Damen werden überschätzt, glaubt Kaufman dabei an besondere „Fehlurteile“. Zudem stimmte der US-Großmeister die gängige Eröffnungs- theorie mit den humanoiden Partien ab – wobei sich die Frage stellt, ob überhaupt noch menschliche Eröffnungszüge im Spitzenschach gemacht werden angesichts der weit größeren Spielstärke der Engines (siehe Partie).
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Kick startet mit 3/4

Nur Niederlage gegen IM Meins in Bad Wiessee

Joachim Kick ist sehr gut ins Turnier in Bad Wiessee gestartet. Zu den bisherigen großen Überraschungen – vor allem in der dritten Runde – konnte der Kuppenheimer allerdings nicht viel beitragen: Zwei vorprogrammierten Siegen gegen nominell schlechtere Gegner stand zunächst eine Niederlage gegenüber. Mit Schwarz darf man allerdings gegen den erfahrenen Bremer Bundesligaspieler Gerlef Meins verlieren. Der IM zählte zu den 37 Spielern unter den 480 Startern, die nach drei Runden noch ein perfektes Resultat aufwiesen. Danach reduzierte sich die Zahl jedoch deutlich auf neun – und Kick rückte wieder heran: In der vierten Begegnung schlug der Kuppenheimer Verbandsliga-Kapitän Karsten Schulz (Gröbenzell). Mit Schwarz eine besonders gute Leistung, denn Schulz liegt exakt 100 Plätze in der Setzliste höher dank einer Rating von 2257. Nun bekommt es Kick mit dem eine Position besser, auf Rang 61, liegenden Thore Perika zu tun. Auch wieder machbar, zumal mit Weiß?

gepostet unter: Turniere von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

12-Stunden-Blitz wiederbelebt

SK Ettlingen nimmt sich legendäres Kuppenheimer Turnier als Vorbild

Die Rochade Kuppenheim hat mehr als ein Jahrzehnt lang in Schach-Deutschland für 12-Stunden-Blitzturniere gestanden. Der Verein überlegte zwar immer wieder einmal die Wiederbelebung (auch in diesem Jahr bei der Vereinsversammlung) – doch bis dato kam es nicht zu einer Neuauflage. Der Schachklub Ettlingen nimmt sich nun im Badischen der Reanimation an. Lennard Löwe erkundigte sich in Kuppenheim über die Erfahrungen. Am 29. November will der rührige Oberligist in der Sportgaststätte zur Südstadt sein 12-Std.-Blitz ausrichten. Das Preisgeld beträgt für den Sieger 250 Euro. Im Gegensatz zum Kuppenheimer Turnier spielen die Ettlinger nicht die Nacht hindurch, was zwar gewissen Reiz besaß – aber auch anstrengend war für die Spieler wie die Organisatoren. Die Rochade beobachtet das Comeback in Ettlingen. Vielleicht gibt es ja am Schluss einen 12-Stunden-Grand-Prix …

Infos zu dem Wettbewerb finden sich unter:
www.schachklub-ettlingen.de/blitzmarathon.html

gepostet unter: Ankündigung von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

„Informator“ schlägt „Schacharchiv“

Theoriegott bei der Arbeit: „Garris Choice“

„Da spielt das Schacharchiv gegen den Informator“, kommentierte Günther Tammert das Duell in der Vereinsmeisterschaft der beiden Theoriehaie Ralf Gantner und Joachim Kick. Erwartungsgemäß siegte der „Informator“ (Kick) trotz der schwarzen Steine – die Theoriebibel gibt es schließlich noch, während das „Schacharchiv“ (Gantner) noch zu besten Zeiten von Günther Tammert (also vor 30 Jahren) eine wichtige Quelle war und längst verblich …

gepostet unter: No Sports von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Pokal-Pleite für Metz

Iffezheimer Clancy schaltet Rekordsieger hübsch aus / Klumpp im Viertelfinale

Einer kam durch: Pokaltitelver- teidiger Jochen Klumpp

Der mittelbadische Einzelpokal in Ötigheim hat eine Überraschung gebracht – eine unangenehme aus Kuppen- heimer Sicht: Rekordsieger Hartmut Metz scheiterte in der ersten Runde an Jonathan Clancy. Der Iffezheimer mit knapp 400 DWZ weniger spielte sehr stark und gewann dank eines Läuferopfers, das Metz überhaupt nicht auf dem Radar hatte, einen Bauer und Qualität. Diesen Vorteil ließ sich Clancy nicht mehr nehmen und vollstreckte zum hochverdienten Sieg in einer gelungenen Angriffspartie. Besser löste Jochen Klumpp seine erste Aufgabe: Der Titelverteidiger hatte gegen Joachim Kühn von Gastgeber SK Ötigheim wenig Mühe. Mit Schwarz gewann er die Begegnung relativ leicht. In der Zwischenrunde genießt Klumpp ein Freilos. Im Viertelfinale kann er dann Revanche für Metz nehmen: Es wartet Clancy – sofern der in der Zwischenrunde den Gaggenauer Pantelis Peponis schlagen kann. (Hartmut Metz)
Ergebnisteil

gepostet unter: Pokal von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

„Genug des Stumpfsinns, remis!“

„Richard der Fünfte“ der Inbegriff des friedfertigen Gesellen / Das Magazin „Karl“ und die Liebe zum Unentschieden

Topalov – Kramnik: Weiß schaukelt die Partie zum Remis

Von Hartmut Metz
Er war der gutmütigste Gegner, den man sich denken konnte, fast jederzeit und gegenüber jedem Gegner mit Remis einverstanden. Aber wehe, wenn man offensichtlich auf Gewinn gegen ihn spielte, dann wurde er wild!“, berichtete Friedrich Sämisch über seinen Wettkampf 1922 gegen Richard Teichmann. Der Einäugige war ein großer Schachspieler – doch „denkbar gering war sein Ehrgeiz. Denkbar groß dagegen sein Bedürfnis nach friedlichem Behagen“, ergänzt Rudolf Spielmann, der selbst kein Opfer im Kampf um den Sieg scheute. So wurde Teichmann zum Inbegriff des Remis-Spielers. Nimmt man seinen Sieg beim legendären Turnier 1911 in Karlsbad aus, erhielt der Thüringer aus gutem Grund den Spitznamen „Richard der Fünfte“ – weil er häufig in Turnieren auf dem fünften Platz landete … In dem Zweikampf mit Sämisch schob Teichmann abrupt alle Figuren zusammen und beendete eine Partie mit dem noch heute im Schach geläufigen Bonmot: „Genug des Stumpfsinns, remis!“
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Zehnjährige Langeweile ein Meilenstein

OSG Baden-Baden steht in der Bundesliga vor Jubiläums-Titel

Meinhardt – Firmian: Weiß gewinnt mit „Knalleffekt“

Von Hartmut Metz
Hat die Langeweile ein Ende? In der Schach-Bundesliga zieht die OSG Baden-Baden seit 2006 einsam ihre Kreise. Seit Sven Noppes das Amt als Kapitän und Organisator übernommen hat, eilen die Kurstädter von einem Titel zum nächsten. Die zehnte deutsche Meisterschaft in Folge wäre ein Meilenstein. Rivalen wie die SG Köln-Porz, SG Solingen oder Werder Bremen haben mittlerweile die Herausforderung um Platz eins aufgegeben. Porz zog sich gar in die Zweite Bundesliga zurück, weil Mäzen Wilfried Hilgert keinen Sinn mehr darin sah, der OSG Paroli zu bieten – Baden-Badens Sponsor Wolfgang Grenke verpflichtete doch immer die besseren Spieler bis hin zu den Weltmeistern Viswanathan Anand und Magnus Carlsen. Doch nun könnte dem Abonnementmeister ein ernsthafter Rivale erwachsen: In Schwäbisch Hall, das bisher eher durch die gleichnamige Bausparkasse bekannt ist, marschierte ein Team aus der Landesliga durch bis ins deutsche Oberhaus. Dort wird der Aufsteiger nun mit dem ehemaligen Vizeweltmeister Boris Gelfand&Co. zum ersten OSG-Jäger. „Die haben durchaus Chancen“, bestätigt Arkadij Naiditsch.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Jannik Lorenz rettet Arbeitssieg

Rochade müht sich zu 4,5:3,5-Sieg über Baden-Baden IV

Verbandsligadebut mit Bravour: Jannik Lorenz

Von Hartmut Metz
Erhebliche Personalprobleme haben der Rochade Kuppenheim den Saisonstart vermiest. Drei Mann- schaften kamen geschwächt unter die Räder – lediglich die Erste in der Verbandsliga Süd trotzte dem negativen Trend. Die Schachgemeinschaft schlug auch ohne die beiden Topleute Jean-Luc Roos und Hubert Schuh die OSG Baden-Baden IV mit 4,5:3,5. Ein Erfolg, denn das Verbandsliga-Team des deutschen Meisters hatte IM Rolf Schlindwein am ersten Brett sitzen und war im Durchschnitt an jedem Brett 50 DWZ besser besetzt. Nicht weh taten sich aber zunächst Markus Merklinger und der ehemalige Kuppenheimer Jürgen Gersinska. Nach ihrem Eröffnungsvarianten-Duell untersuchten sie die Folgen der Stellung ausgiebig auf dem Analysebrett. Aufregender ging es an verschiedenen Brettern zu: J+J verzeichneten auf Kuppenheimer Seite schöne Vorteile: Joachim Kick bestätigte auch gegen Dirk Becker seine Eröffnungsdominanz und stand nach frühem Damentausch deutlich überlegen.
weiterlesen »

gepostet unter: Verbandsliga von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Rochade-Reserve: Aufstieg mit Hindernissen

Landesliga-Aufsteiger unterliegt in Ebringen 2:6

Little Bigpoint am Spitzenbrett: Axel Aschenberg

Von Ralf Gantner
Die in die Landesliga Süd aufgestiegene Reserve hatte in Ebringen ohne den halben Stamm-Achter keine Chance. Lediglich Axel Aschenberg konnte an Position eins einen schönen Erfolg feiern. Mit zwei Remis hielten Ralf Gantner und Konstantin Scheuermann das Endresultat von 2:6 in Grenzen. Kampflos mussten wir Brett 7 und 8 den Gastgebern überlassen. Zudem rückten Konstantin Scheuermann und Rolf Hoppenworth von der dritten in die zweite Mannschaft. Die Atmosphäre und Umgebung des Vereinsheims von Ebringen versprühte einen gewissen Charme. Die spielerische Komponente ließ Florian von der Ahé an diesem Tag vermissen. Einem Morra-Gambit wich er nicht aus und fiel alsbald den Komplikationen, die sein Gegner Holger Kaspereit schuf, zum Opfer. Hiernach bot der Autor seinem nominell deutlich überlegenen Kontrahenten ein Remis an. In Abwägung der Stellung empfand Libor Valevsky keine Sympathie für diese und schlug ein. Freudige Kunde an Brett 1: Axel Aschenberg fuhr gegen Dirk Bösch den ganzen Punkt ein. Der Ebringer fiel einer vermeintlich gelungenen Kombination zum Opfer, weil er übersah, dass die anvisierte zurückgewonnene Figur sich unvermittelt durch Blockade eines Damenschachs retten konnte. Danach entbrannte ein heißer Kampf.
weiterlesen »

gepostet unter: Verbandsspiele von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Dritte kommt gewaltig unter die Räder

Große Personalsorgen plagte die dritte Formation der Rochade Kuppenheim vor dem Heimspiel gegen Baden-Baden 7

Kann die Pleite nicht verhindern: Schatzmeister Ralf Ehret

Von Sascha Schmidt
In der Bezirksklasse Mittelbaden war Kuppenheim III gegen die Siebte des deutschen Meisters OSG Baden-Baden völlig überfordert. Die Personalsorgen in den Mannschaften darüber zogen sich – wie üblich – bis nach unten durch. Auf gleich fünf Stammspieler musste die Dritte verzichten, da einige Spieler aus privaten Gründen verhindert waren. Zwei Spieler wurde zur Unterstützung der ebenfalls personell sehr geschwächten zweiten Mannschaft abgegeben. Kompensiert wurden die Ausfälle durch die erfahrenen Edelreservisten Ralf Ehret und Fritz Kolb. Alexander Zlodi, der nach langer Zeit wieder die Schachbühne betrat, verstärkte die Mannschaft an Brett sieben. Das achte Brett konnte leider nicht besetzt werden, da sich kein weiterer Ersatzspieler mehr fand. Die Gäste waren auch ansonsten an jedem Brett zirka 100 DWZ stärker.
weiterlesen »

gepostet unter: Verbandsspiele von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Held sorgt für Ehrentreffer

Nachwuchs-Team resigniert nicht trotz eines 1:5

Sammelt nicht nur Erfahrung, sondern siegt bei seinem erstem Ligaeinsatz: Daniel Held

Von Thomas Braun
Die neu gegründete vierte Mannschaft der Rochade war mit all den jungen Debütanten gegen Vimbuch III in der 2. Kreisklasse Mittelbaden noch überfordert und unterlag mit 1:5. Leider mussten wir mit zwei kampflos verlorenen Partien starten, da ein Spieler nicht erschienen war und ein zweiter sowieso schon fehlte. Malte Rübenkönig, Daniel Held und Nicolas Velten starteten beherzt in ihre ersten „echten“ Partien mit Notation. Sie hielten gegen die ebenfalls jungen Vimbucher gut mit. Velten hatte zeitweise gar eine Figur mehr, und Rübenkönig verteidigte seine Stellung passabel. Held war zeitweilig eine Qualität im Hintertreffen. Er konnte aber bald ausgleichen und sogar selbst eine Qualität einheimsen. Seine beiden Kameraden verloren leider doch noch ihre Partie nach zähem Spiel. Immerhin sah sich Helds Rivalin gezwungen, das entstandene Endspiel mit Minusqualität aufzugeben. Bleibt noch die Leistung des Mannschaftsführers: Nachdem ich in der Eröffnung einen Gewínnzug übersehen hatte und schwach fortsetzte, unterlief mir dies leider noch einmal. Folge: Ich musste mit zwei Minusbauern die Partie verloren geben. 1:5 also der Endstand dieses Auftaktspieles für unser Nachwuchs-Team. Kein Grund allerdings, den Kopf in den Sand zu stecken! Die nächste Runde werden wir sicher nicht dezimiert antreten, da noch weitere Jugendliche auf der Rangliste nachgemeldet wurden.
Einzelergebnisse

gepostet unter: Verbandsspiele von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Schreck der Weltmeister und Séancen

Psychoanalytiker Reuben Fine vor 100 Jahren geboren

Fine – Flohr: Weiß beendet rasch die „Séance“, beginnend mit einem „Donnerschlag“

Von Hartmut Metz
Als Psychoanalytiker ist Reuben Fine zumindest einmal nicht sonderlich geschickt vorgegangen: Der Amerikaner, der heute vor 100 Jahren in New York zur Welt kam, beteiligte sich an einer spiritistischen Sitzung. Als der Schach-Großmeister gefragt wurde, ob er mit einem Geist Kontakt aufnehmen wolle, nannte Fine seinen legendären Landsmann Paul Morphy. Dieser erschien angeblich auch, woraufhin Fine über das Medium das Wort an ihn richten durfte: „Bitte fragen sie ihn, ob Schwarz im Evans-Gambit im sechsten Zug mit dem Läufer den Bauern auf b4 schlagen oder lieber nach b6 ausweichen soll.“ Dem Vernehmen nach sei Fine froh gewesen, die Séance mit heiler Haut verlassen zu können … Mit Morphy hat der Jubilar eines gemein wie mit Bobby Fischer: Ihre ersten Auftritte in Europa sorgten für Aufsehen, weil das Trio durchweg grandiose Ergebnisse erzielte.
weiterlesen »

gepostet unter: Kolumne von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  

Karcher trumpft in Bern auf

Kuppenheimer gewinnt bei Schweizer Bundesturnier 61 Elo

Der Berg ruft den Kuppenheimer Schachbuchautor Patrick Karcher

Von Hartmut Metz
Patrick Karcher hat an neuer Heimstätte aufgetrumpft: Der Kuppenheimer, den es beruflich nach Bern verschlug, hat beim Bundesturnier zum 125-jährigen Bestehen des Schweizer Schachbundes teilweise sensationell gespielt. Im Kulturcasino holte er in neun Runden fünf Punkte, Nach drei Partien lag er sogar mit an der Spitze des Feldes – ehe ihn Großmeister Christian Bauer stoppte. „Der Weltranglisten-124. ist in ganz anderen Sphären unterwegs“, bemerkte Karcher nach seiner klaren Niederlage. Gegen die drei anderen Titelträger überzeugte er mehr: Jeweils ein Remis gelang gegen einen IM und einen FM, gegen den zweiten IM setzte es die zweite und letzte Niederlage des Turniers. Trotzdem verzeichnete er ein Elo-Plus von 2015 auf 2076! Der Sprung um 61 Zähler resultiert aus einer Performance von 2229. Im Hauptturnier I belegte Karcher im Schlussklassement Platz 24 unter 90 Teilnehmern. „Ich bin hochzufrieden und nun auch zuversichtlich, dass mein – vermutlich im November erscheinendes – Schachbuch eine sehr gute Substanz hat“, bemerkt der Kuppenheimer nach dem erfolgreichen Bundesturnier. Für die Rochade-Homepage kommentierte Karcher zwei interessante Endspiele.
weiterlesen »

gepostet unter: News von Gerhard Gorges | 0 Kommentare | nach oben

Diesen Beitrag ausdrucken  
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 30 31 32 Nächste »