Dortmunder benennen „Wohnzimmer“ nach Kramnik

Russe muss aber Vachier-Lagrave den Turniersieg überlassen

Vachier-Lagrave – Ponomarjow: Weiß setzt – dank schwarzem Humor – einzügig matt

Von Hartmut Metz
Boris Becker nennt Wimbledon bis heute sein „Wohnzimmer“. Hier spielte das Tennis-Ass am liebsten, hier feierte Becker seine größten Erfolge, hier begeisterte er die Fans. Was für „Bobbele“ Wimbledon war, ist für Wladimir Kramnik Dortmund. Der Ex-Weltmeister verpasste zwar vergangene Woche seinen elften Turniersieg beim Sparkassen Chess-Meeting, doch eine besondere Auszeichnung erfuhr Kramnik dennoch: „Der Wettbewerb 2017 wird ,Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting – Wladimir Kramnik-Turnier’ heißen!“, überraschte Bürgermeisterin Birgit Jörder den Russen. Die Dortmunder wollen damit die außerordentliche Treue des 41-Jährigen ehren, dessen kometenhafter Aufstieg 1992 mit dem Open-Sieg in Dortmund begann. Seitdem trat der Russe stets in der westfälischen Metropole an, nächstes Jahr zum 25. Mal! Ganz so rund wie sonst lief es für den Weltranglistenzweiten diesmal nicht. Kramnik spielte zwar eine brillante Angriffspartie gegen Rainer Buhmann – doch der Hockenheimer rettete sich am Schluss ins Remis. So musste der Dortmunder Dominator bis zur siebten und letzten Runde warten, ehe ihm ein Erfolg über seinen Landsmann Jewgeni Najer gelang.
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Radler spielt blind zwölf Partien

US-Großmeister Timur Garejew plant beeindruckenden Weltrekord

Aljechin – Feldt: Weiß landet den entscheidenden Volltreffer

Von Hartmut Metz
Blindspiel beeindruckt Laien besonders: Sie können sich nicht vorstellen, wie sich jemand eine Brett- stellung mit allen 32 Schachfiguren merken kann – oder gar eine ganze Partie! So feierten die französischen Aufklärer Diderot und Alambert 1757 ihren Landsmann Philidor besonders. Sie würdigten in ihrer „Enzyklopädie“ die Sensation, dass es der Komponist ohne Ansicht der Bretter gleichzeitig mit drei Gegnern aufnahm. Die amerikanische Legende Paul Morphy wagte sich 100 Jahre später gegen acht Rivalen. Die Zahl erhöhte sein Landsmann Harry Pillsbury auf 22. Der Gedächtnisakrobat gewann in Moskau 17 Begegnungen, verlor nur eine und remisierte vier. Pillsbury gab an die 150 Blindsimultan-Vorstellungen. Der zehnjährige Alexander Aljechin war so beeindruckt davon, dass er das bald auch selbst probierte. Der spätere Weltmeister steigerte den Rekord 1924 auf 26 Bretter. Der Argentinier Miguel Najdorf schaffte gar 1947 unglaubliche 41:4 Punkte gegen 45 Kontrahenten. Weniger beindruckend war dagegen das 40:12 des Ungarn Janos Flesch 1960 in Budapest, den viele nicht als offizielle Bestmarke anerkennen. Aktueller Rekordhalter ist demnach Marc Lang.
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Held gewinnt Jugendwertung

Rochade-Talent überzeugt bei Schnellschach-Turnier in Mommenheim

Glänzt mit dem Rücken zur (rissigen) Wand: Daniel Held

Daniel Held befindet sich weiter auf der Überholspur: Das größte Rochade-Talent gewann beim mit mehreren IM gut besetzten Schnellschach-Turnier in Mommenheim den Jugendpreis. Mit 6/9 und einer Performance von 1960 Elo übertraf der Kuppenheimer seine Ratingzahl um fast 500 Punkte. Mit dem für seine Verhältnisse exzellenten Ergebnis wurde Held Zwölfter unter 140 Teilnehmern. Beim Jugendturnier in Karlsruhe belegte er zudem am vergangenen Wochenende Platz fünf in der U14 mit 5/7. Dort war Held an Position acht gesetzt.

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Selbst Carlsen völlig chancenlos

Komodo entthront Jonny als Computerschach-Weltmeister

Komodo – Jonny: Weiß wählt – mit Computerhilfe – den stärksten Gewinnzug

Von Hartmut Metz
Für Menschen ist es inzwischen nahezu irrelevant, welches Schach-Programm sie auf dem Rechner haben. „Die haben mittlerweile eine Elo-Zahl von 3400. Da hat keiner mehr eine Chance“, befindet der Baden-Badener Großmeister Roland Schmaltz. Zum Vergleich: Selbst Weltmeister Magnus Carlsen liegt mit 2855 Elo meilenweit entfernt – in der Praxis bedeutet das, dass der Norweger gemäß der Rating-Statistik in 100 Partien nur vier Punkte gegen die Engines erzielen würde! Daher sind die Programme auch die besten Hilfsmittel für die Profis, die damit ihre neuen Eröffnungsideen kreieren und überprüfen. Im Vergleich der Top-Programme geben inzwischen Marginalien den Ausschlag. Aber es gibt noch Unterschiede! Das zeigte die 22. Computerschach-WM vergangene Woche an der Universität Leiden. Komodo 10 und Jonny dominierten das doppelrundige Turnier. Nach zehn Partien lagen die beiden mit 7,5 Punkten einen halben Zähler vor Shredder, dem Kind des deutschen Starprogrammierers Stefan Meyer-Kahlen. Abgeschlagen folgten Grid-Gingko (4), das frühere britische Spitzenprogramm Hiarcs (2,5) und Raptor (1,5). Das amerikanische Komodo, von dem Don Dailey, Larry Kaufman und Mark Lefler vor ein paar Wochen die zehnte Version ihres Bestsellers veröffentlichten, blieb ungeschlagen.
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Jahreshauptversammlung am 14. Juli

Die Rochade Kuppenheim lädt ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag, den 14. Juli, um 20 Uhr ein. Es stehen Vorstandswahlen an. Die Vorstandschaft bittet um zahlreiches Erscheinen.
Die Tagesordnung gestaltet sich wie folgt:

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Hochsensibler „Schachverrückter“

Wassili Iwantschuk triumphiert zum siebten Mal auf Kuba

Iwantschuk – Almasi: Weiß zieht blank und gewinnt rasch

Von Hartmut Metz
Spätestens seit Legende Viktor Kortschnoi vor wenigen Wochen mit 85 Jahren starb, dürfte Wassili Iwantschuk der „Schachverrückteste“ unter der Sonne sein. Der Ukrainer wirkt wie der Schweizer im normalen Leben etwas versponnen – ist aber immer liebenswert und leise. Die Fans mögen ihn deswegen und wegen seiner Hingabe zu den 64 Feldern. Im Vergleich zu Kortschnoi ist „Chuky“ sicher der genialere Spieler – aber besitzt nicht dessen unerbittliche Kämpfernatur. Das führt zu stetigem Auf und Ab. Iwantschuk war schon Weltranglistenzweiter, Europameister und Vizeweltmeister. Vor allem gewann er von 1989 bis 1995 trotz Garri Kasparow und Anatoli Karpow dreimal das Superturnier im spanischen Linares, das als „Wimbledon des Schachsports“ galt. Derzeit dümpelt der 47-Jährige jedoch auf Platz 39 der Weltrangliste dahin. Die Tendenz geht jedoch wieder nach oben – jetzt wurde schließlich das 51. Capablanca Memorial auf Kuba ausgespielt. Auf der Zuckerrohrinsel fühlt sich Iwantschuk wohl – und dann trumpft der empfindsame Großmeister mit dem schwachen Nervenkostüm groß auf. Mit sechs Erfolgen war der Lemberger schon Rekordsieger.
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Karcher-Team siegt 7:1

Metz mit Riehen II Spitzenreiter der Nationalliga B / „Besser am Karlsruher Bahnhof gespielt“

Bei den Kuppenheimern in der Schweiz läuft es weiterhin gut: SW Bern mit Patrick Karcher fegte in der Nationalliga B West Grand Echiquier Lausanne mit 7:1 von den Tischen. Wie schon beim 0:8 gegen Riehen II in der Runde davor trat das Schlusslicht nur zu fünft an. Karcher schlug Blaise Ruchat (Rating: 1870) – allerdings wenig überzeugend, wie er fand. Mit 6:4 Punkten liegt SW Bern in Lauerstellung. Die Spitze in der zweiten Liga hat vor der Sommerpause Riehen II mit 8:2 Punkten übernommen. Das Team von Metz bezwang den Basler Lokalrivalen Therwil souverän mit 6:2. Am Spitzenbrett remisierte der Kuppenheimer gegen den Karlsruher Christoph Pfrommer. Zum fünften Mal hatte Metz in dem Duell Schwarz – nach einem weiteren Remis sagte er zu seinem Kumpel, der eine Stunde früher mit dem Zug angereist war: „Da hätten wir auch gleich am Bahnhof in Karlsruhe spielen können …“ So sahen beide, die bei Riehen in der ersten Liga der Schweizer Gruppenmeisterschaft auf derselben Seite sitzen, noch am Badischen Bahnhof in Basel den Auftakt zum deutschen 3:0 über die Slowakei.

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Badische Talente sorgen für Furore

Sasbacher räumen Medaillen bei deutschen Meisterschaften ab

Englert – Trifan: Schwarz gewinnt – mit Knalleffekt

Von Hartmut Metz
Die badischen Nachwuchskräfte haben bei den deutschen Meisterschaften in Willingen aufgetrumpft: Der Badische Schachverband (BSV) setzte sich an die Spitze des Länderspiegels. Zu einer Meisterschaft reichte es zwar nicht, aber dafür holten die Jugendlichen dreimal Silber und dreimal Bronze sowie mehrere Platzierungen knapp dahinter. Die Baden-Badenerin Olga Weiß wurde in der U18 deutsche Vizemeisterin. Zum sehr guten Abschneiden des BSV trugen ansonsten vor allem die Talente der SF Sasbach bei. Die Schützlinge von Erfolgscoach Nikolaus Sentef eroberten drei Medaillen: In der Klasse der bis zu zehnjährigen Mädchen landete Anna Schneider mit 8:3 Punkten auf Platz drei. Dasselbe Resultat verzeichnete der letztjährige deutsche Meister Andrei Ioan Trifan in der U12. Hauchdünn verpasste Raphael Zimmer den Titel. Mit 7,5:1,5 Zählern landete er nur knapp geschlagen auf Platz zwei. In der „Königsklasse“ in Willingen, in der U18, belegten Marco Riehle und sein Sasbacher Vereinskamerad Thilo Ehmann die Ränge sieben und acht – ein Resultat, das die beiden in den nächsten Jahren noch in der Altersklasse verbessern dürften. Dass Ehmann und Riehle auch schon bei den Erwachsenen sehr gut mithalten können, bewiesen sie am vergangenen Wochenende:
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Nur Kresovic schlägt Sieger Heimann

Kuppenheimer belegt Platz 16 bei badischer Blitzmeisterschaft / Schmaltz Dritter

Rasierte gleich zwei Groß- meister: Velimir Kresovic

Bei den badischen Blitzmeisterschaften in Sasbach hat sich Velimir Kresovic knapp in der oberen Hälfte platziert. Der Kuppenheimer belegte mit einer ausgeglichenen Bilanz von 15,5 Punkten Platz 16 im 32 Köpfe zählenden Feld. Kresovic spielte gewohnt wechselhaft: Er kann nahezu jeden schlagen – aber auch gegen jeden auf Zeit verlieren … „Ich hätte fünf Punkte mehr holen können“, befand er nach dem stark besetzten Turnier.
Immerhin schlug Kresovic als einziger Turniersieger Andreas Heimann! Und das mit Schwarz und in nur 21 Zügen! Der Großmeister mit 2583 Elo wurde dennoch seiner Favoritenrolle gerecht. Lediglich zwei Remis gab der Spieler der OSG Baden-Baden ansonsten ab. Mit 29 Punkten blieb er vor dem Untergrombacher IM Oleg Spirin (28). Titelverteidiger Roland Schmaltz musste mit 25,5 Zählern in den Stichkampf, berichtete Kresovic. Der Kuppenheimer Trainer setzte sich dabei gegen den Ettlinger Jonas Rosner 1,5:0,5 durch. Der Großmeister verlor im Turnierverlauf – auch gegen Kresovic …
Hier die Partie des Kuppenheimers gegen Sieger Heimann.

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Beflügelte Pähtz rückt in Weltspitze auf

31-jährige Erfurterin verpasst in der Schlussrunde den EM-Titel

Pähtz – Gaponenko: Ein Kraftzug noch – und weiß ist am Ziel..

Von Hartmut Metz
Elisabeth Pähtz ist zwar erst 31 Jahre alt – aber bereits die Hälfte ihres Lebens die deutsche Führungsspielerin. Die Tochter von Großmeister Thomas Pähtz spielte schon mit 13 für die Nationalmannschaft und gewann mit 14 erstmals den nationalen Titel der Frauen. 1999 sorgte die gebürtige Erfurterin noch zweimal für Furore: Zum einen brachte sie die Republik zusammen mit Hape Kerkeling zum Lachen, weil sie ihn via Kopfhörer unterstützte, als er bei seinem Sketch für die Sat-1-Sendung „Darüber lacht die Welt“ mehrere Vereinsspieler mit starken Zügen und vor allem provokanten Sprüchen zur Weißglut trieb. Die Jugend- und Juniorenweltmeisterin war zum anderen als Beraterin im Boot, als der russische Ausnahmekönner Garri Kasparow im Internet gegen „die Welt“ antrat. Hernach wurde es ruhiger um „Miss Eli“, auch wenn sie stets die klare deutsche Nummer eins war. Die Hochzeit mit dem Italiener Luca Shytai, der wie seine Gattin den Titel eines Internationalen Meisters trägt, scheint Pähtz beflügelt zu haben. Erstmals knackte die 31-Jährige die Schallmauer von 2500 Elo-Ratingpunkten und verbesserte sich in der Weltrangliste auf Platz 15. Die Top Ten sind nur noch einen Hauch entfernt und könnten nach einer starken Leistung bei der Europameisterschaft sogar am 1. Juli erreicht werden. Bei der EM kämpfte Pähtz bis zum Schluss um den Titel.
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„Kortschnoi-Special“ mit drei Interviews

Zum Tod der Legende

Welche Eröffnung spiele ich gleich? Viktor Kortschnoi beklagt bei sich fehlende aktuelle Eröffnungskenntnis.

In seiner Schachspalte hat Hartmut Metz den verstorbenen Viktor Kortschnoi gewürdigt. Zudem verfasste er für sein Badisches Tagblatt und andere Zeitungen einen Nachruf auf die Legende. Weil der Wahl-Schweizer der Lieblings-Interview-Partner von Metz war – es genügte das Wort „Karpow“, um Kortschnoi in Fahrt zu bringen – machte dieser alle fünf Jahre eines mit ihm: Zum 70., zum 75. und zum 80. Geburtstag! Es gab zwar auch Überschneidungen – aber der mehrfache Vizeweltmeister glänzte stets durch lesenswerte Anekdoten und Aussagen. Unsere Webseite bietet deshalb heute ein „Kortschnoi-Special“ mit den drei Interviews und dem Nachruf.
Schwachen Geist matt gesetzt
Das Paradies: Auf ewig am Schachbrett
Kortschnoi „neidisch“ auf Urenkel Carlsen


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Hattrick mit den Chess Tigers

Metz zum dritten Mal deutscher Meister im Chess960 / Jussupow siegt im Einzel

GM Artur Jussupow führt sein Team zum Sieg, wenngleich – nach einzelner Meinung – zu „üppig“ Foto:Chesstigers

Hartmut Metz hat zum dritten Mal in Folge im Team die deutsche Meisterschaft im Chess960 gewonnen. Im Waldbronner Kurhaus verteidigte der Kuppenheimer mit den Bad Sodener Chess Tigers den Titel. Chess960 ist eine Schach-Art, bei der die Ausgangsstellung der Figuren hinter den Bauern unter 960 Möglichkeiten ausgelost wird. Damit soll die ausufernde Schach-Eröffnungstheorie umgangen werden. Vom ersten Zug an muss sich der Spieler selbst eine Strategie ausdenken, anstatt Eröffnungsvarianten herunterzuspulen. Der Hattrick der Chess Tigers kam erst nach einem Jahr Pause zustande, weil die Meisterschaft 2015 kurzfristig abgesagt worden war. Im Einzel sammelte Metz diesmal in den sieben Runden „nur“ 4,5 Punkte. Nach einem schnellen Remis gegen seinen Freund und Chess-Tigers-Vereinskameraden Hans-Walter Schmitt in Runde drei folgten weitere Punktverluste. Einmal vermied der Kuppenheimer krampfhaft ein Remis, einmal hatte er gegen Josef Gheng eine schlechte Ausgangsstellung für Schwarz. Nach einer unpräzisen Verteidigungsidee wurde zwar bis zum Schluss nicht einmal ein Bauer geschlagen – aber Metz stand nach mehr als 25 Zügen völlig hoffnungslos
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8:0 in der Schweiz

Metz-Team gelingt makelloser Erfolg / Karcher remisiert für Aufstiegsfavoriten

 

Für die Kuppenheimer „Eidgenossen“ lief das Wochenende gut: Patrick Karcher setzte sich mit SW Bern II gegen den Lokalrivalen SK Bern mit 5:3 durch. Karcher remisierte an Brett fünf gegen Jean-Marc Horber (2066). Mit 5:3 Punkten liegt die Mannschaft, die in der Nationalliga B West eigentlich stärker aufgestellt ist als SW Bern I in der Ost-Liga, nur auf Platz vier. Eigentlich wollten die Hauptstädter zurück in die Nationalliga A. Als Tabellenzweiter (6:2 Punkte) hat Hartmut Metz mit seinem Team bessere Titelchancen – seine SG Riehen II darf aber nicht aufsteigen, weil die „Erste“ des Basler Vorzeigeklubs im Oberhaus spielt. Mit der Reserve gewann Metz gegen Grand Echiquier Lausanne 8:0! Ein starkes Resultat, auch wenn das bisher punktlose Schlusslicht nur zu fünft antrat. Für die Gastgeber gewannen auch Clemens Werner (Karlsruher SF) und der Sasbacher Marco Riehle. Metz hatte gegen Alexandre Dimitriadis (2133) am ersten Brett stets nur etwas Vorteil – kurz vor der Zeitkontrolle änderte sich dies. Nach einem unnötigen Remis in der Runde davor, war der Kuppenheimer diesmal für „Mattangriff im Doppel-Turm-Endspiel“ sensibilisiert.
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Senioren scheitern im Viertelfinale

SG Hörden/Kuppenheim unterliegt Emmendingen/Engen 1:3

Für die Senioren der Spielgemeinschaft aus Hörden und Kuppenheim ist der Traum vom badischen Titel jäh geplatzt: Der mittelbadische Meister zog gegen die leicht favorisierte SG Emmendingen/Engen mit 1:3 den Kürzeren. Die beiden Schwarz-Bretter hatten deutlich das Nachsehen und wurden überrannt: Der nominell weit überlegene Velimir Kresovic (2177) unterlag Hermann Schrems (2042). „Ich hatte keine Chance, meine Stellung wurde immer schlechter“, berichtete Kresovic. Der frühere Kuppenheimer und Theoriespezialist Christof Herbrechtsmeier hatte Schrems, mit dem Kresovic nicht rechnete, sehr gut auf die Tarrasch-Verteidigung vorbereitet. Gerd Merkel (2038) zog gegen den ehemaligen Bundesligaspieler Gerhard Kiefer (2158) den Kürzeren. Der einstige Zähringer warf alle Bauern am Königsflügel nach vorne und kam sicher zum Punkt. Am Spitzenbrett trennten sich Herbrechtsmeier und Jean-Luc Roos – auch zwei Kameraden aus Zähringer Bundesliga-Tagen – friedlich. An Position vier remisierten außerdem Wolfgang Schmidt und der Hördener Fritz Rahner.

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