„Wir hoffen auf 100 Jugendliche“

Sparkassen-Cup am 11. Juni in Kuppenheimer Wörtelhalle

Rochade-Jugendturnier 2015

Die Rochade Kuppenheim baut sein Jugendturnier aus: Am 11. Juni wird der Schach-Nachwuchs aus ganz Baden-Württemberg und dem Elsass ab 10 Uhr (Anmeldeschluss: 9.30 Uhr) an die Bretter gebeten. Spielort ist in der Adlerstr. 8 ein quasi „historischer“: In der Wörtelhalle wurden schon zahllose Schlachten auf den 64 Feldern geschlagen. Das legendäre 12-Stunden-Blitz der Rochade war eineinhalb Jahrzehnte eine Besonderheit, die Schach-Meister aus ganz Deutschland und dem Ausland anlockte. Beim Sparkassen-Cup 2016 geht es aber etwas gemächlicher zu als bei den Blitzpartien mit fünf Minuten Bedenkzeit. Die Jugendlichen bekommen immerhin 15 Minuten je Partie. Zudem werden nur sieben Runden nach Schweizer System gespielt statt der mehr als 50 beim 12-Stunden-Blitz. „Wir hoffen auf bis zu 100 Teilnehmer“, sagt Thomas Braun.
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Erster Heimsieg für Carlsen

Norwegischer Weltmeister gewinnt Turnier im vierten Anlauf

Carlsen – Grandelius: Weiß schaltet um in den (Opfer-)Angriffsmodus

Von Hartmut Metz
Heimvorteil? Während dieser im Fußball von enormer Bedeutung ist – außer man ist der SV Darmstadt 98 in der Bundesliga –, hat bisher noch keiner einen im Schach festgestellt. Das mag an den fehlenden Zuschauern liegen, die ihre Heroen lautstark nach vorne treiben. Auf den 64 Feldern geht es eben ruhiger zu. Das gilt indes nicht für Magnus Carlsen. Um den Weltmeister schwirren in Norwegen zahlreiche Reporter und begehren Auskünfte über die letzten Läufer- und Springerzüge. Das führte dazu, dass der 25-Jährige beim „Heimspiel“ in Stavanger bisher nie seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Erst jetzt bei der vierten Auflage von „Norway Chess“ konnte der stark beanspruchte Carlsen den Wettbewerb gewinnen. Er unterlag zwar dem zweitplatzierten Armenier Lewon Aronjan, überzeugte jedoch in den weiteren acht Begegnungen. Vier Siege und vier Remis summierten sich zu sechs Punkten. Knapp dahinter folgte Aronjan mit 5,5 Zählern. Ebenso wie der Weltranglistensiebte blieben der Franzose Maxime Vachier-Lagrave und Ex-Weltmeister Wesselin Topalow (Bulgarien), der sonst häufig die meisten entschiedenen Partien aufweist, ungeschlagen.
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Metz Siebter in Haßloch

Nur Niederlage gegen Vincent Keymer / Held im B-Open im Mittelfeld

Zwei Helden auf einmal: Die große Kuppenheimer und die große deutsche Nachwuchs-Hoffnung unterhalten sich während der Siegerehrung angeregt. Daniel Held (links) und Vincent Keymer kickten auch zusammen in den Pausen

Bei den 31. Internationalen Haßlocher Schachtagen hat Hartmut Metz stark gespielt. Im mit 120 Spielern besetzten A-Open holte der Kuppenheimer in den sieben Runden fünf Zähler. Dank der zweitbesten Buchholz-Wertung im Feld reichte das zu Rang sieben. Zum zweiten Platz und 1000 Euro Preisgeld fehlte dem FM der halbe Zähler aus der sechsten Runde, als Metz gegen die große deutsche Nachwuchs-Hoffnung Vincent Keymer in völliger Remisstellung zu arglos war und einen feinen Trick des Elfjährigen übersah. Ansonsten hätte Weiß die Zugwiederholung eingestreut, die dauernd über dem Brett schwebte (siehe Partie). Keymer belegte so nach einer insgesamt überzeugenden Leistung und einer Performance von 2566 Elo Platz drei mit 5,5/7. Vor ihm landete der überragende Turniersieger Toms Kantans (Lettland), der alle sieben Partien gewann, und Alexander Dgebuadze (Belgien). Gegen den Großmeister (2511) remisierte Metz in Runde vier mit Schwarz, nachdem er in den ersten drei Runden Amateure geschlagen hatte. Ein Remis gegen den Viernheimer Michael Müller und ein filigraner Schlussrunden-Erfolg im Endspiel über FM Filip Boe Olsen – eine der dänischen Nachwuchshoffnungen – schlossen das Turnier ab. Immerhin verbesserte der Kuppenheimer Topmann seine Elo um sechs Zähler auf 2336.
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Kasparow ganz der Alte

Schach-Legende spielt immer noch stark – und betrügt absichtlich

So – Kasparow: Weiß spielt eine fesselnde Partie – und setzt zum Schluss noch einen drauf

Von Hartmut Metz
Die Fans hat das Comeback elektrisiert: Garri Kasparow spielt wieder! Die 53-jährige Schach-Legende knüpfte sich dabei diesmal keine anderen Altstars wie seine ehemaligen WM-Kontrahenten Anatoli Karpow oder 2015 Nigel Short vor. In St. Louis traf das „Ungeheuer von Baku“ auf die drei Sieger der US-Meisterschaft, die nun alle in den Top Ten der Weltrangliste stehen: US-Champion Fabiano Caruana, Hikaru Nakamura und Wesley So. Gleich in Runde eins bewies der vor elf Jahren zurückgetretene Kasparow, dass er noch nicht zum alten Eisen zählt: Er zertrümmerte in der ersten Blitzpartie mit fünf Minuten Bedenkzeit (plus drei Sekunden Bonus pro Zug, ehe die Uhr zu laufen anfing) den Weltranglistenzehnten So. Nach den zwei Tagen und 18 Partien hatte der einst als Weltranglistenerster abgetretene Wahl-Kroate stolze 9,5 Punkte auf dem Konto. Und das, obwohl Kasparow mehrere Figuren einstellte! Die zeigte der extrovertierte Ex-Weltmeister auch aufgeregt mit den Fingern an, als er Bilanz zog: „Drei Springer stellte ich heute ein! Und trotzdem habe ich nur einen halben Punkt weniger als der Führende!“ Doch was selbstgefällige Regelauslegungen und Betrügereien anlangt, war die Legende damit auch ganz der Alte:
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Die Mutter aller georgischen Erfolge

Gaprindaschwili feiert 75. Geburtstag / Dufter Zug: Parfüm „Nona“ mit Schachfigur-Flakon

Gaprindaschwili – Servaty: Weiß hat sich – zwei Türme weniger – weit aus dem Fenster gelehnt, was nun?

Von Hartmut Metz
Erfolge eines einzelnen Sportlers können ganze Nationen prägen. Kinder wollen plötzlich wie ihr Vorbild sein und eifern ihrem Helden nach. Weitere Erfolge sind die Folge. Im Schach hat niemand ein Land so geprägt wie Nona Gaprindaschwili. Die am 3. Mai vor 75 Jahren in Sugdidi geborene Georgierin begeisterte ihre Landsleute so, dass Horden von Großmeisterinnen in ihre Fußstapfen traten und noch lange nach ihrem Abgang als Weltmeisterin die Szene beherrschten. Deshalb wurden mehrere WM-Titelkämpfe zwischen zwei Georgierinnen ausgefochten. Selbst Gaprindaschwili traf mehrfach auf ihre Landsleute und wurde erst nach 16 Jahren auf dem Thron von Maja Tschiburdanidse abgelöst. Die damals 17-Jährige streckte die georgische WM-Vorherrschaft danach auf fast drei Jahrzehnte (1962 bis 1991). Die Jubilarin war zu Hochzeiten in ihrer Heimat so populär, dass sogar ein Parfüm nach ihr benannt wurde! Zudem gab es neben „Nona“ auch noch „Nana“ zu kaufen. Der Duft trug den Vornamen ihrer WM-Rivalin von 1975, Nana Alexandria. Beide Flakons wurden als Schachfiguren vertrieben.
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Senioren-Team im Viertelfinale

SG Hörden/Kuppenheim bezwingt starke Lahrer 3:1

„Spielt wie ein Professor“, lobt Velimir über den Hördener Mannschafts- kameraden Gerd Merkel und hat bei dessen 4 Punkten aus 4 Partien Wahrscheinlich recht…

Das Senioren-Team der Spielgemeinschaft aus Hörden und Kuppenheim steht im badischen Viertelfinale. Der mittelbadische Meister bezwang den SK Lahr mit 3:1. Die Ortenauer waren sogar minimal stärker aufgestellt als der Gastgeber – allerdings hatte Hörden/Kuppenheim an den ersten Brettern jeweils deutliche DWZ-Vorteile. Dafür fiel Jan Prok (1520) an Brett vier gegen Joachim Stulz (1871) weit ab. Der Kuppenheimer verlor auch. Die drei anderen Bretter gingen aber durchweg an Hörden/Kuppenheim: Jean-Luc Roos bezwang an vorderster Front Peter Hurst. Velimir Kresovic inszenierte gegen Berthold Kopp einen entscheidenden Angriff. Zudem überzeugte Gerd Merkel an Brett drei gegen Klaus Schuler. „Er hat gespielt wie ein Professor“, lobte Kresovic seinen Mannschaftskameraden. Nach den bisherigen Ergebnissen und Aufstellungen zu schließen, sind Eppingen und Heidelberg-Handschuhsheim die Favoriten. In Bestbesetzung kann Hörden/Kuppenheim jedoch auch diese hohen Hürden nehmen.
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„Bunter Hund auch in Bayern“

Kombination aus Partie Metz -Lorenz bei Spvgg Höhenkirchen

Metz – Lorenz: Weiß zieht schneller als sein Mundwerk, kommt der schwarzen Mattdrohung auf g2 um ein Tempo zuvor Quelle: Spielvereinigung Höhenkirchen

Die Spvgg Höhenkirchen stellt regelmäßig Schach-Kombinationen auf ihre Webseite. Die jüngste stammt aus einem vereinsinternen Duell zwischen Hartmut Metz und Michael Lorenz. „Du bist auch in Bayern bekannt wie ein bunter Hund“, kommentierte Ralf Großhans, der die Kombi auf der Webseite entdeckt hatte und den Kuppenheimern zuleitete.
O-Ton: Hartmut Metz ist in seiner badischen Heimat Journalist und nebenbei als Schachspieler Fidemeister. Wir schauen ins Herz Badens und zwar nach Kuppenheim, wo jedes Jahr (Anm.: lang ist’s her) ein nächtliches zwölfstündiges Blitzschach-Marathon ( 5 Min. pro Spieler und Partie ) ausgetragen wird. Mit seinem letzten Zug D c6 setzte M. Lorenz als Schwarzer dem Weißen H. Metz die Pistole auf die Brust: Matt auf g2 oder Damentausch! Doch Metz hatte stattdessen blitzschnell selber ein wunderschönes Matt erspäht, wie kam`s?
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Klumpp im deutschen Pokal dabei

Kuppenheimer rückt als badischer Halbfinalist nach

Startet als „Lucky Loser“: Jochen Klumpp

Jochen Klumpp ist im deutschen Einzelpokal dabei! Dieser findet vom 26. bis 28. Mai in Halle/Saale statt. Der Kuppenheimer rückt nach, obwohl er 2015 im Halbfinale des badischen Pokal-Wettbewerbs knapp gescheitert war. Der Tauberbischofsheimer Elmar Kaiser setzte sich damals nach einem Remis in der Turnierpartie im Blitz durch. Kaiser verzichtet nun, so dass Klumpp neben Hans-Elmar Schwing (Dreisamtal) doch auf nationaler Ebene mitspielen darf. Favorit im Dähne-Pokal ist Bundesligaspieler Alexander Belezky (Bayern München). Der IM steht aktuell mit 2448 Elo zu Buche. Schärfste Rivalen dürften seine IM-Kollegen Sven Telljohann (Schöneck) und Michael Kopylov (SK Norderstedt) sein, die beide 2407 Elo auf die Waage bringen. Mit einer DWZ von 2353 ist laut nationaler Wertung Marcel Harff (Hochneukirch) allerdings mininmal stärker. Klumpp liegt nach Elo (2113) auf Platz 19, nach DWZ (2102) sogar als 15. im oberen Tableau. Bei einer günstigen Auslosung kann der Kuppenheimer Pokal-Spezialist also durchaus das Viertelfinale erreichen.

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Großhans-Team steigt auf

Rochade-Mitglied knackt als bester Spitzenspieler die 2200-DWZ-Marke

Rochade-Botschafter Ralf Großhans

Eine aufregende Saison hat Ralf Großhans in Franken erlebt: Sein Team steigt glücklich auf, und er selbst trug viel dazu bei. Am ersten Brett blieb das Rochade-Mitglied mit sechs Siegen und drei Remis ungeschlagen. Dank der 7,5/9 für den SK Weidhausen gewann Großhans 30 DWZ hinzu und steht nun bei 2221 DWZ! Zur Saison in der Bezirksoberliga ist im Web folgende Schilderung zu lesen, die die Dramatik aufbereitet: So verrückt wie die Saison der Bezirksoberliga verlief, so kurios und dramatisch ging sie zu Ende: Die zweite Mannschaft der SG Michelau/Seubelsdorf ist nach einem klaren Sieg im Finale oberfränkischer Meister. Allerdings lässt der BSB keine Spielgemeinschaften zu. Daher ist Vizemeister Nordhalben der erste Anwärter auf den Sprung in die Regionalliga Nord-West. Doch noch am Sonntagabend erklärten die Frankenwäldler den Verzicht auf den Aufstieg. Das wiederum eröffnet dem SK Weidhausen die Chance, in die fünfthöchste Liga aufzusteigen. Die Weidhäuser hatten nur einen halben Brettpunkt mehr als die mannschaftspunktgleichen Kirchenlamitzer und zwei Brettpunkte mehr als die Erste von Michelau/Seubelsdorf (alle 11:7 Mannschaftszähler).
Anbei zwei der gelungenen Großhans-Partien, die der Kuppenheimer selbst kommentierte für die Leser der Rochade-Webseite.
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Auftakt gegen Lahr

Senioren-Team steht am Freitag vor Bewährungsprobe

Zum Auftakt auf badischer Ebene empfängt die Senioren-SG aus Hörden und Kuppenheim einen starken Gegner: Lahr. Dennoch sollte die Spielgemeinschaft favorisiert sein. Das Spiel findet am Freitag schon um 14.15 Uhr im Schachraum der Grundschule Hörden (Hördener Str. 43) statt.

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Pokal-Abenteuer gleich beendet

Rochade scheidet in Ladenburg nach 1,5:2,5 aus / „Angstgegner“ Kresovic lässt Chernov entwischen

Das Kuppenheimer Pokal-Abenteuer hat in dieser Saison nur kurz gewährt: Gleich zum Auftakt des badischen Wettbewerbs schied der vierfache Pokalsieger in Ladenburg aus. „Wir haben bisher immer gegen Euch verloren“, zeigte sich Kapitän Martin Schrepp erstaunt über den ersten Sieg. Nominell war der Oberliga-Aufsteiger leichter Außenseiter. Doch der Kuppenheimer Poker ging nicht auf: Am ersten Brett sollte Velimir Kresovic Vadim Chernov ausbremsen. „Ich habe unlängst eine Mail erhalten, in der mich jemand aufzog, ich würde nun ja gegen Dich 0:4 zurückliegen“, berichtete der fröhliche IM vor der Partie und und schob nach, „ich korrigierte denjenigen natürlich umgehend, dass er schlecht informiert sei und es mittlerweile 0:5 stehe …“ Nachdem die Eröffnung nicht im Sinne von Kresovic lief, patzte Chernov aber einmal mehr gegen seinen Angstgegner. Der Kuppenheimer stand danach klar besser – doch als der Ladenburger einen Läufer von a2 nach d5 zurückzog (Diagramm) …
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„Wollen Baden-Baden erneut ärgern“

Meister SG Solingen beendet zehnjährige Erfolgsserie der Kurstädter

Nikolic – Heinemann: Schwarz (in Verluststellung) erlaubt – mit Absicht – ein hübsches Matt in Zwei

Von Hartmut Metz
Das darf doch nicht wahr sein, dass mir die Jungs heute so einen Stress machen“, plagten Herbert Scheidt im letzten Spiel der Bundesliga-Saison arge Zweifel. Seine Mannen der SG Solingen mühten sich ausgerechnet gegen den Absteiger SV Griesheim wie gegen kaum einen anderen Gegner. Doch wie erklärte Großmeister Alexander Naumann gegenüber dem „Solinger Tageblatt“: „Gegen schwache Mannschaften flippen wir manchmal aus.“ Doch diesmal flippte der deutsche Rekordmeister nicht komplett aus und rettete sich mit einem 5:3-Sieg und 28:2 Punkten über die Ziellinie. Der zwölfte Titel ist der erste seit 1997! Vor allem die OSG Baden-Baden ließ die Klingenstädter nach der Jahrtausendwende dauernd über die Klinge springen. Zuvor hatte Solingen zusammen mit der SG Köln-Porz und Bayern München die Szene jahrzehntelang beherrscht. Diesmal kam die OSG jedoch gegen das Gründungsmitglied der Bundesliga nicht über ein 4:4 hinaus und patzte vor allen Dingen gegen Werder Bremen. Die erst zehnte Niederlage in 13 Bundesliga-Jahren erwies sich als eine zu viel!
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Schweiz gewinnt Bodensee-Cup

„Überraschter“ Metz erhält nach Damen-Einsteller kurioserweise Brettpreis

Schweiz Bodenseecup-Sieger 2016

„Die Schweiz hat den Bodensee-Cup verdient gewonnen. Wir gönnen den Eidgenossen nach langer Durststrecke den Sieg. Sie waren so oft nah dran, nun hat es endlich geklappt“, befindet Uwe Pfenning, Präsident des Badischen Schachverbandes (BSV). Martin Ballmann wirft zwar ein, dass sein Team nur „glücklich gegen Baden ein 5:5 schaffte“, aber im entscheidenden Match am Schlusstag waren die zehn Akteure in Bregenz auf der Höhe: Die Schweizer bezwangen die bis dahin führenden Württemberger mit 5,5:4,5 und überflügelten so den Titelverteidiger. Der hatte zuvor zwei glatte 7:3-Erfolge über Gastgeber Vorarlberg und den Erzrivalen Baden gefeiert. Mit 4:2 Punkten hatten die Schwaben nun jedoch das Nachsehen gegenüber der Schweiz (5:1 Zähler). Das Spiel um Platz drei ging an Baden (3:3), das Vorarlberg (0:6) äußerst glücklich mit 5,5:4,5 schlug. „Für den Sieg müssen wir uns schämen“, ordnet Tomislav Bodrozic ein.
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Ungleiches Ehepaar: „Krake“ und „Hexer von Balg“ zaubern

Iamze und Günther Tammert beste Punktesammler in ihren Ligen

Markgraf – Tammert: Schwarz entblößt – wenig zimperlich – den gegnerischen Monarchen

Von Hartmut Metz
Schach-Familien gibt es zahllose. Väter „vererben“ ihr Hobby an die Kinder. Gute Spielerinnen heiraten gerne noch bessere Spieler – schließlich verbindet solch eine zeitintensive Passion auch. In Mittelbaden gibt es ebenso mehrere Paare, die glänzend mit König und Dame umgehen können. Zu diesen zählen Iamze und Günther Tammert, der die Georgierin vor 18 Jahren vor den Traualtar führte. Wer der bessere Schachspieler ist, mag vielleicht einen kleinen neckischen Disput im Hause der beiden Balger auslösen. Erfolgreicher ist aber zweifellos die Mutter von Töchterchen Anna-Lena. Seit ihrem Wechsel von der Rochade Kuppenheim zur OSG Baden-Baden gewann Iamze Tammert zehnmal die deutsche Meisterschaft. Das OSG-Jubiläum Mitte März in der Damen-Bundesliga krönte die 45-Jährige mit einer eigenen Bestleistung: Mit 7,5:0,5 Punkten kürte sich die Leistungsträgerin der Kurstädter zur besten Spielerin der Bundesliga-Saison. Da konnte der Herr des Hauses natürlich nicht nachstehen,
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