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Die Springer blicken bevorzugt nach vorne

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Umfrage mit 340 Teilnehmern: Elf von zwölf Spielern achten auf die Platzierung ihrer Springer!
Von Hartmut Metz
Die Umfrage, wie die Spieler ihre Springer setzen, hat beachtliche 340 Teilnehmer angezogen: 39 Prozent (133 Spieler) halten sich gemäß der Abhandlung im „Schachkalender 2013“ [2] für „Angriffsspieler“ und lassen ihre Springer beide nach vorne schauen. 22 Prozent (76 Teilnehmer) achten darauf, dass ihre seitlich postierten Pferdchen stets ein wachsames Auge auf ihren „Kollegen“ im eigenen Lager werfen. Weitere 16 Prozent (54 Stimmen) stellen die Rappen oder Schimmel auch seitlich auf, lassen sie jedoch in eine Richtung schauen. In unterschiedliche Richtungen lassen nur fünf „Seitensteller“ (rund 1,4 Prozent) ihre Springer schauen!
Als 45-Grad-Winkler, die ihre tückischsten Figuren diagonal auf die Felder setzen, gaben sich lediglich 27 Spieler (8 Prozent) zu erkennen. 19 Teilnehmer (6 Prozent) klickten bei der Umfrage „sonstige“ an, sprich sie würden die Springer ganz anders justieren. Wichtigstes Ergebnis der Untersuchung samt Umfrage ist schließlich: Lediglich acht Prozent (26 Teilnehmer) gaben an, nie auf ihre Springerstellung zu achten! Das heißt im Umkehrschluss: 92 Prozent oder mehr als elf von zwölf Schachspielern beachten sehr wohl, wie sie ihre Springer platzieren! Ein interessantes wie aufschlussreiches Ergebnis.

Hier der Endstand der Umfrage, die von der Rochade Kuppenheim mit der Unterstützung von Chess-International [3], Karl Online [4], Edition Marco [5] und Chess Today [6] durchgeführt wurde:

Wie setzen Sie Ihre Springer?
How do you put your knights?
Summe abgegebener Stimmen: 340