„Neuzugang“ Axel Aschenberg

Axel Aschenberg kehrt zurück / Rolf Hoppenworth kommt von Lichtental
Von Hartmut Metz
Die Rochade Kuppenheim hat zwei Tage vor Meldeschluss noch unerwartet Verstärkung erhalten! Mit Axel Aschenberg kehrt ein alter Bekannter zurück. Zudem schließt sich Rolf Hoppenworth der Schachgemeinschaft an.
Aschenberg galt in den goldigen 80ern der Rochade und Anfang der 90er als vielleicht größtes Talent des Vereins! Seine INGO-Zahl lag schon in jungen Jahren im zweistelligen Bereich. Doch bei beruflichen Veränderungen verlor er Schach aus den Augen, kehrte aber vor Jahren im Saarland wieder ans Brett zurück. Zuletzt war Aschenberg vereinslos und wohnt jetzt wieder in seiner Heimatstadt Kuppenheim. Als er am Donnerstag bei seinen alten Freunden auftauchte, gab es ein großes Hallo beim Klubabend. Sogleich wurden Nägel mit Köpfen gemacht und kurz vor Toreschluss Aschenberg nachgemeldet und in die Aufstellung der Rochade-Reserve integriert. Sie sollte mit ihm an einem mittleren Brett noch kompakter sein und wieder in den Kampf um den Titel eingreifen können. Aktuell ist der 43-Jährige mit einer Elo-Zahl von 2074 notiert. Eine Verstärkung für die dritte Mannschaft ist Rolf Hoppenworth. Der bisherige Lichtentaler wollte gerne am Samstagabend in der Bezirksklasse spielen – doch weil die SFL in die Bereichsliga aufstiegen, konnte dies der Baden-Badener Stadtteil-Klub nicht mehr bieten. Die Rochade bot ihm gerne einen Platz in der Dritten an. Mit 6/8 und einer Performance von 1800 DWZ in der abgelaufenen Saison ist Hoppenworth eine enorme Verstärkung für das Bezirksklassen-Team von Gerhard Gorges. Aktuell weist der Neuzugang 1685 DWZ auf. Im Übrigen ist er kein Unbekannter im Klub: Früher spielte Hoppenworth für die mit der Rochade fusionierte Caissa Rastatt. Und wie es der Zufall so will: Axel Aschenberg ist freundschaftlich mit Hoppenworth verbunden – ulkig, dass beide innerhalb von einer Stunde bei der Schachgemeinschaft anheuerten!