"Wie verbessere ich meine Stellungsqualität? Durch FI-TA-BA (Figurenzug, Tausch, Bauernzug)! Die eigenen Figuren auf ihr Idealfeld stellen, schlecht stehende Figuren gegen gut stehende gegnerische Figuren tauschen oder Bauernzüge, die den eigenen Figuren mehr Spielraum geben bzw. die gegnerischen stärker einschränken." (Patrick Karcher)
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Nf3 Nf6 4. e3 e6 5. b3 Nbd7 6. Bb2 Ne4 7. Bd3 f5 8. O-O
Bd6 9. Ba3 $1 {FI - stellt ... weiterlesen
"Wie verbessere ich meine Stellungsqualität? Durch FI-TA-BA (Figurenzug, Tausch, Bauernzug)! Die eigenen Figuren auf ihr Idealfeld stellen, schlecht stehende Figuren gegen gut stehende gegnerische Figuren tauschen oder Bauernzüge, die den eigenen Figuren mehr Spielraum geben bzw. die gegnerischen stärker einschränken." (Patrick Karcher)
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Nf3 Nf6 4. e3 e6 5. b3 Nbd7 6. Bb2 Ne4 7. Bd3 f5 8. O-O
Bd6 9. Ba3 $1 {FI - stellt ... weiterlesen
(Patrick Karcher) Die Titelfrage des letzten DWZ-Plus war, ob Material alles ist. Die Antwort lautet "Nein", denn neben der rein materiellen Ebene, ist auch die Bauern- und Figurenkonstellation entscheidend. Eine starke Aufstellung der Figuren bei der die gegnerischen Figuren stark eingeschränkt werden, egalisiert je nach Situation den Wert eines Bauern oder gar einer Figur. Die Stellungsqualität in Zahlen zu fassen, fällt jedoch wesentlich schwerer, als dies beim Abzählen der Materialwerte ... weiterlesen
(Patrick Karcher) Dieses DWZ-Plus dient der Vertiefung einer der Dimensionen des Schachspiels: Dem Material. Das materielle Verhältnis ist einfach zu beschreiben und sehr konkret im Vergleich zu den positionellen Stellungsmerkmalen. Um einen Rundumblick auf das Schachspiel zu erreichen, werden die gleichen Partien im nächsten DWZ-Plus erneut analysiert - und zwar unter der Dimension Stellungsqualität. Dabei soll deutlich werden, dass das Spiel auf die Kategorie "Material" Einfluss auf die Kategorie "Stellungsqualität" ... weiterlesen
Beim heutigen DWZ-Plus geht es nicht um die punktuelle Schärfung einer bestimmten Wahrnehmung (Doppelangriff, Transformation, Einschränkung, etc.), sondern um eine übergreifende Sichtweise auf das Schachspiel. Ziel ist es, das schachliche Denken von Meisterspielern im Verlaufe einer Partie verständlich zu machen. Zugrunde liegt eine tiefsinnige, anspruchsvolle Partie aus der Schweizer Schachliga, mit einer Vielzahl von Ideen. Die drei Gewinnmethoden kommen genauso zur Sprache wie die Analyse eines komplizierten Turmendspiels. Insofern ist ... weiterlesen
(Patrick Karcher) Durch Studium des kombinierten Angriffs, lässt sich vielleicht am einfachsten die Entwicklung einer Schachpartie erklären. Jeder Zug lässt sich letztlich auf seine Sinnhaftigkeit überprüfen. Und Sinn macht ein Zug dann, wenn er den Zielen des Angriffs oder der Einschränkung des Gegners dient. Taktische Spieler bevorzugen Angriffszüge, strategische Spieler Züge, die die Wirkung der gegnerischen Streitkräfte einschränken. Im Mittelspiel ist es häufig eine Geschmacksfrage, für welches Vorgehen sich ein ... weiterlesen
Neben dem Doppelangriff und dem kombinierten Angriff (Angriff und Einschränkung) gibt es noch eine dritte Gewinnmethode im Schach: Die Verwandlung eines Freibauern in eine Dame (oder beliebige andere Figur)! Um dieses Ziel zu erreichen ist es notwendig die Kontrolle über die Felder vor dem Freibauern zu gewinnen (durch Einschränkung der gegnerischen Figuren). Zudem spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle und damit Tempozüge (Königsangriff, Damenangriff, etc.). Die folgende Übungsaufgabe schult ... weiterlesen
Bei der Blitz-WM im Jahr 2010 lieferten sich Nakamura und Aronian eine instruktive Ideenschlacht. Durch die verhältnismäßig einfache Struktur nach dem Damentausch sind viele der Hauptideen auch für "normalsterbliche" Schachspieler zugänglich. (Patrick Karcher)
1. d4 d5 2. Bg5 {Fesselung von e7} c6 3. e3 h6 4. Bf4 Bf5 5. c4 e6 6. Nc3 Nd7
7. Nf3 Ngf6 8. Qb3 Qb6 9. h3 $1 {ein nützlicher Zug, der mit Weitsicht
gespielt wurde. Er schränkt ... weiterlesen
(Patrick Karcher) In den ersten Zügen geht es im Wesentlichen um die Einschränkung der gegnerischen Armee (Positionsspiel). Sobald sich die Streiteinheiten dann jedoch gegenüberstehen, kommt man um taktische Analysen nicht mehr herum. Das Hilfsmittel Züge in diesem taktischen Spiel zu finden ist dabei die Variantenberechnung. Doch was gehört alles in die Berechnung von Varianten? Auf jeden Fall gehören dazu: Das Schlagen einer Figur (oder eines Bauern), der Angriff einer Figur ... weiterlesen
(Patrick Karcher) Im letzten DWZ-Plus war die Rede von den verschiedenen Dimensionen im Schach: Material, Stellungsqualität und Zeit. Im Endeffekt lassen auch diese Dimensionen sich wieder in der einen Dimension Stellungsqualität zusammenfassen. Die Stellungsqualität ist in diesem Sinne das Maß an Einschränkung der gegnerischen Figuren durch die eigenen Figuren. Insofern ist der Materialvorteil eines Turms gegenüber einem Läufer auch, dass der Turm in der Regel mehr Felder unter Kontrolle nehmen ... weiterlesen
(Patrick Karcher) Im heutigen DWZ-Plus wird die Rolle des Königs in einem spektakulären Spielverlauf beurteilt. Auch in diesem Fall spielen die beiden Hauptmethoden im Schachspiel mittels "Angriff" und "Einschränkung" in Vorteil zu kommen eine entscheidende Rolle. Jeder der Züge wird einer der beiden Kategorien zugeordnet, um die Spielweise starker Spieler darzustellen. Starke Spieler analysieren eine Schachstellung anhand der beiden Dimensionen "Material" (Wert der eigenen Figuren vs. Wert der gegnerischen Figuren) ... weiterlesen
"Wer den vorletzten Fehler macht gewinnt die Partie" (frei nach Tartakower). Die Schachpartie befindet sich zu Beginn im Gleichgewicht oder leicht im Vorteil für Weiß. Der Weiße kann sich im Spiel drei bis vier kleine Fehler erlauben ohne zu verlieren. Schwarz fliegt jedoch schon mit zwei bis drei kleinen Fehlern aus der Remisbreite heraus. Vorausgesetzt der Gegner spielt völlig fehlerfrei, was selbst auf Weltklasseniveau eine Seltenheit ist. Ansonsten gleichen sich ... weiterlesen
"Was ist ein sinvoller Zug? Einer der es dem Gegner schwer macht eine aktive Position aufzubauen! In der Regel ist das ein Angriff oder eine Einschränkung. Wenn Sie die schwarzen Steine führen, können bereits zwei kleine Fehler (= unsinnige Züge) ausreichen um eine Partie zu verlieren. Vorausgesetzt der Gegner spielt sehr stark, d.h. fehlerfrei und macht nur sinnvolle Züge. Diese Partie gilt als Widmung an unsere Kuppenheimer Erste, nachdem sich ... weiterlesen
publiziert von Gerhard Gorges am 16. September 2012, 20:32 Uhr, unter Training Tags: DWZ-Plus, Karcher
Auf dem Schachserver ist in den letzten Tagen des öfteren ein Spieler Namens Bah zu beobachten, der durch seine unorthodoxe Spielweise überrascht. Er bringt seine Gegner regelmäßig mit anfangs etwas verrückten Zügen in eine klar bessere Stellung. Meist überlässt Bah Ihnen ein Mehr an Material und erhält im Gegenzug Gegenchancen durch eine gute Figurenstellung. In der nun folgenden Partie ist der Freibauer auf der h-Linie sein einziger Trumpf. Schauen Sie ... weiterlesen
Der internationale Schachmeister Andreas Schenk erklärte mir vor einigen Jahren wie man im Schach stärker wird: Durch das Studium von Schachstrategieliteratur. Sehr starke Spieler stellen sich gegenseitig Probleme und versuchen diese zu lösen. Einen Einblick in diese Welt der "Schachprobleme" wird in der folgenden Schachpartie gegeben. (Patrick Karcher)
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Nc3 Nf6 4. Nf3 a6 {in geschlossenen Stellungen sind
mehrere Bauernzüge statt Entwicklung möglich} 5. c5 Nbd7 ... weiterlesen

