Dieses DWZ-Plus dient der Vertiefung der letzten Lektion "Die vier Figurenfunktionen". In dieser Super-GM-Partie baut Weiß ein Druckspiel gegen den Schwarzen auf. Schwarz hat dabei eine bessere Bauernstruktur, der Weiße dafür Entwicklungsvorsprung und Druckspiel auf den offenen Turmlinien (ein Vorteil von Doppelbauern). Dem Weißen gelingt es dabei den Entwicklungsvorsprung umzuwandeln in eine immer aktivere Figurenposition, ohne dass dem Schwarzen ein Befreiungsschlag gelingt. Der Schwarzspieler gerät in eine Verlustposition. Durch eine ... weiterlesen
Dieses DWZ-Plus dient der Vertiefung der letzten Lektion "Die vier Figurenfunktionen". In dieser Super-GM-Partie baut Weiß ein Druckspiel gegen den Schwarzen auf. Schwarz hat dabei eine bessere Bauernstruktur, der Weiße dafür Entwicklungsvorsprung und Druckspiel auf den offenen Turmlinien (ein Vorteil von Doppelbauern). Dem Weißen gelingt es dabei den Entwicklungsvorsprung umzuwandeln in eine immer aktivere Figurenposition, ohne dass dem Schwarzen ein Befreiungsschlag gelingt. Der Schwarzspieler gerät in eine Verlustposition. Durch eine ... weiterlesen
Grundsätzlich unterscheidet man beim Schachspiel bekanntlich Taktik und Strategie. Die Schachfiguren können sowohl taktische als auch strategische Funktionen übernehmen. Die wichtigste Funktion in der Taktik ist der Angriff (1. Angriffsfunktion). Die wichtigste Funktion in der Strategie ist die Einschränkung (2. Einschränkungsfunktion). In der Taktik startet der Kampf über einen Angriff und kann pariert werden durch eine Deckung (3. Unterstützungsfunktion). Beim strategischen Kampf werden die gegnerischen Figuren eingeschränkt, durch die Aktivität ... weiterlesen
"Der Doppelangriff ist eine der wirkungsvollsten Gewinnmethoden im Schach: Dabei werden zwei Figuren des Gegners angegriffen. Da die Schachregeln immer nur einen Zug eines Spielers vorsehen, ist der Angriff zweiter Figuren eine besondere Herausforderung. Doch sehen Sie nun selbst in einem kurzen Partieausschnitt verschiedene Doppelangriffe live und in Farbe! Der weiße Spieler eröffnet den Kampf mit der Gewinnmethode 2 - einem kombinierten Angriff. Schwarz kontert mit der Gewinnmethode Nummer 1 ... weiterlesen
"Wie verbessere ich meine Stellungsqualität? Durch FI-TA-BA (Figurenzug, Tausch, Bauernzug)! Die eigenen Figuren auf ihr Idealfeld stellen, schlecht stehende Figuren gegen gut stehende gegnerische Figuren tauschen oder Bauernzüge, die den eigenen Figuren mehr Spielraum geben bzw. die gegnerischen stärker einschränken." (Patrick Karcher)
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Nf3 Nf6 4. e3 e6 5. b3 Nbd7 6. Bb2 Ne4 7. Bd3 f5 8. O-O
Bd6 9. Ba3 $1 {FI - stellt ... weiterlesen
(Patrick Karcher) Die Titelfrage des letzten DWZ-Plus war, ob Material alles ist. Die Antwort lautet "Nein", denn neben der rein materiellen Ebene, ist auch die Bauern- und Figurenkonstellation entscheidend. Eine starke Aufstellung der Figuren bei der die gegnerischen Figuren stark eingeschränkt werden, egalisiert je nach Situation den Wert eines Bauern oder gar einer Figur. Die Stellungsqualität in Zahlen zu fassen, fällt jedoch wesentlich schwerer, als dies beim Abzählen der Materialwerte ... weiterlesen
(Patrick Karcher) Dieses DWZ-Plus dient der Vertiefung einer der Dimensionen des Schachspiels: Dem Material. Das materielle Verhältnis ist einfach zu beschreiben und sehr konkret im Vergleich zu den positionellen Stellungsmerkmalen. Um einen Rundumblick auf das Schachspiel zu erreichen, werden die gleichen Partien im nächsten DWZ-Plus erneut analysiert - und zwar unter der Dimension Stellungsqualität. Dabei soll deutlich werden, dass das Spiel auf die Kategorie "Material" Einfluss auf die Kategorie "Stellungsqualität" ... weiterlesen
Beim heutigen DWZ-Plus geht es nicht um die punktuelle Schärfung einer bestimmten Wahrnehmung (Doppelangriff, Transformation, Einschränkung, etc.), sondern um eine übergreifende Sichtweise auf das Schachspiel. Ziel ist es, das schachliche Denken von Meisterspielern im Verlaufe einer Partie verständlich zu machen. Zugrunde liegt eine tiefsinnige, anspruchsvolle Partie aus der Schweizer Schachliga, mit einer Vielzahl von Ideen. Die drei Gewinnmethoden kommen genauso zur Sprache wie die Analyse eines komplizierten Turmendspiels. Insofern ist ... weiterlesen
Hussain Chaltchi (links) und Ralf Gantner (rechts) umrahmen ihre Schützlinge, die alle glücklich mit den gewonnenen Preisen sindWeihnachts-Jugendturnier der Rochade
Von Hartmut Metz
„Ihren“ Preis hatten sich die Jugendlichen schon während des Turniers ausgeguckt – und letztlich bekam jeder Teilnehmer tatsächlich das Schachbuch, Schachspiel oder die Trainings-DVD, die sich jeder wünschte. Bei der Siegerehrung war deshalb auch der kurze Frust verschwunden, den Lucca Papagno verspürte, weil er ein einzügiges Matt vor Aufregung ... weiterlesen
publiziert von Gerhard Gorges am 24. Dezember 2012, 14:50 Uhr, unter Training Tags: Chaltchi, Graf, Krasniqi, R. Gantner
Bung - Fuchs: Schwarz am Zug gewinnt sofortDaniel Fuchs profitiert von alter Trainingsrubrik auf der Webseite
Von Hartmut Metz
Von Amts wegen kennt sich Daniel Fuchs mit den Regeln aus: Der Oberkircher ist Schiedsrichter in der Schach-Bundesliga. Selbst geht er auch ans Brett und bringt es auf eine passable Wertungszahl von 1767 DWZ. In der dritten Verbandsrunde gewann Fuchs nun seine Partie dank einer alten Trainingsrubrik von Robert Miklos auf der Homepage ... weiterlesen
publiziert von Gerhard Gorges am 24. Dezember 2012, 01:16 Uhr, unter News, Training Tags: Fuchs, Rochade
(Patrick Karcher) Durch Studium des kombinierten Angriffs, lässt sich vielleicht am einfachsten die Entwicklung einer Schachpartie erklären. Jeder Zug lässt sich letztlich auf seine Sinnhaftigkeit überprüfen. Und Sinn macht ein Zug dann, wenn er den Zielen des Angriffs oder der Einschränkung des Gegners dient. Taktische Spieler bevorzugen Angriffszüge, strategische Spieler Züge, die die Wirkung der gegnerischen Streitkräfte einschränken. Im Mittelspiel ist es häufig eine Geschmacksfrage, für welches Vorgehen sich ein ... weiterlesen
Neben dem Doppelangriff und dem kombinierten Angriff (Angriff und Einschränkung) gibt es noch eine dritte Gewinnmethode im Schach: Die Verwandlung eines Freibauern in eine Dame (oder beliebige andere Figur)! Um dieses Ziel zu erreichen ist es notwendig die Kontrolle über die Felder vor dem Freibauern zu gewinnen (durch Einschränkung der gegnerischen Figuren). Zudem spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle und damit Tempozüge (Königsangriff, Damenangriff, etc.). Die folgende Übungsaufgabe schult ... weiterlesen
Bei der Blitz-WM im Jahr 2010 lieferten sich Nakamura und Aronian eine instruktive Ideenschlacht. Durch die verhältnismäßig einfache Struktur nach dem Damentausch sind viele der Hauptideen auch für "normalsterbliche" Schachspieler zugänglich. (Patrick Karcher)
1. d4 d5 2. Bg5 {Fesselung von e7} c6 3. e3 h6 4. Bf4 Bf5 5. c4 e6 6. Nc3 Nd7
7. Nf3 Ngf6 8. Qb3 Qb6 9. h3 $1 {ein nützlicher Zug, der mit Weitsicht
gespielt wurde. Er schränkt ... weiterlesen
(Patrick Karcher) In den ersten Zügen geht es im Wesentlichen um die Einschränkung der gegnerischen Armee (Positionsspiel). Sobald sich die Streiteinheiten dann jedoch gegenüberstehen, kommt man um taktische Analysen nicht mehr herum. Das Hilfsmittel Züge in diesem taktischen Spiel zu finden ist dabei die Variantenberechnung. Doch was gehört alles in die Berechnung von Varianten? Auf jeden Fall gehören dazu: Das Schlagen einer Figur (oder eines Bauern), der Angriff einer Figur ... weiterlesen
(Patrick Karcher) Im letzten DWZ-Plus war die Rede von den verschiedenen Dimensionen im Schach: Material, Stellungsqualität und Zeit. Im Endeffekt lassen auch diese Dimensionen sich wieder in der einen Dimension Stellungsqualität zusammenfassen. Die Stellungsqualität ist in diesem Sinne das Maß an Einschränkung der gegnerischen Figuren durch die eigenen Figuren. Insofern ist der Materialvorteil eines Turms gegenüber einem Läufer auch, dass der Turm in der Regel mehr Felder unter Kontrolle nehmen ... weiterlesen

