Aus dem Studiumsalter ist Hartmut Metz schon lange raus. Trotzdem taucht der Kuppenheimer jetzt auf der Webseite der Universität Mannheim auf. Macht die Uni in der Quadratestadt jetzt Werbung für ein Studium im gesetzten Alter? Nein! Es geht erneut um die Fotoausstellung „Was bedeutet Glück?“. Der umtriebige Kuppenheimer Rolf Großmann hat seine Ausstellung einmal mehr unter diese zentrale Lebens-Frage gestellt und einen weiteren Aussteller dafür begeistert.
Der Kuppenheimer Rolf Großmann lädt jetzt sogar im Mannheimer Schloss zu seiner sehr inspirierenden Ausstellung ein.
Vernissage am 24. April im Mannheimer Schloss
Nun wandert die Sammlung von Karlsruhe-Durlach weiter nach Mannheim. Der Kuppenheimer zeigte bereits im Juli 2025 in Gernsbach 28 Menschen, die neben den Bildern erläutern, was Glück für sie bedeutet. Dazu gibt es viele unterschiedliche Sichtweisen, die vor allem von Frieden über Gesundheit bis Ruhe reichen. „Glück ist für mich, wenn zu Hause alles in Ordnung ist“, sagt etwa Sebastian Vogel, den Großmann als erstes Motiv am Murgufer mit seinem Hund ablichtete. Neben den sehenswerten Schwarzweiß-Bildern interessierte die Besucher der gelungenen Vernissage-Eröffnung in den mittelalterlichen Zehntscheuern in Gernsbach die Ausführungen der 28 Motive, was für sie alle persönliches „Glück“ bedeutet. Bei der ersten Vernissage im Gernsbach 2025 äußerte sich Coach Claudia Götzinger zum Thema und sorgte für einige bedenkenswerte Sätze! Als Quintessenz könnte man auch sagen: Jeder ist selbst seines Glückes Schmied.

Ein eigener kleiner Kosmos auf 64 Schachfeldern kann Glück bescheren: „Glück ist es, in einem Meer von Gedanken zu versinken und pure Logik zu finden“, meint Hartmut Metz.
Boris Palmer rückt in den „Glücks-Atlas“ auf
Diesmal erweitert Großmann seine Sammlung auf 30 Motive. Neu kam ein Prominenter hinzu: So ist auch der populäre Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer in diesem „Glücks-Atlas“ zu sehen! Palmer hängt damit quasi vier Monate mit Metz an der Uni Mannheim ab … Bei der Vernissage am 24. April um 17 Uhr in der Universität Mannheim, Schneckenhofforum (Schloss, Ostflügel), will Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Wolf, Seniorprofessorin für Philosophie an der Uni Mannheim, in einem kurzen Vortrag das „Verständnis von Glück vertiefen“, heißt es in der Ankündigung. Das verheißt einige philosophische Ausführungen. Unter dem Link (siehe unten) können sich Interessenten für die Vernissage anmelden.

Der erste Einladungsflyer und die Titelseite des ersten Ausstellungskatalogs zeigen Hartmut Metz ganz oben sowie weitere zufriedene Glückspilze darunter.
Schach-Foto dient als Werbung für Vernissage
Zu Ehren kommt bei dem Mitglied des Kuppenheimers Fotoclubs Tele 77 auch erneut Rochade-Schachspieler Hartmut Metz. Ihn lichtete Großmann während der Vorrunde des deutschen Mannschaftspokals gegen Zweitligist SV Hofheim ab, bei dem die Rochade Anfang 2025 als badischer Pokalsieger Gastgeber war. Auf dem Einladungsflyer und dem 60 Seiten starken Heft, das zur Ausstellung erschien, ist Metz auf der Titelseite prominent ganz oben platziert. So auch jetzt bei der Ankündigung unter:
https://www.uni-mannheim.de/freunde-der-universitaet-mannheim/projekte/kunst-und-kultur/
Und was bedeutet für den Gewinner von über 100 Meisterschaften beziehungsweise Turnieren im Bezirk, in Baden, in Deutschland und gar rund um den Globus Glück? Ungeachtet aller Erfolge sagt Metz dazu: „Glück ist es, in einem Meer von Gedanken zu versinken und pure Logik zu finden.“ Leichter, weil „es sehr anstrengend ist, im Schach sein Glück zu finden“, bekommt er dieses aber bei seinem zweiten großen Hobby „Tischtennis“. Seine „Gattin Tea und Reisen mit ihr“ nennt das Rochade-Aushängeschild außerdem vor allem als „steten Quell für mein eigenes verlässliches Glück“.
Es gibt Schlimmeres, als im Schach matt zu gehen
Dass Glück im Schach tatsächlich oft schwer zu finden ist, musste Metz allerdings an dem Tag der Foto-Aufnahme auch feststellen. Erst wähnte sich Kuppenheim als Sieger im Blitz über den Top-Favoriten Hofheim, doch in der Verlängerung galt keine Berliner-Wertung, weshalb die Rochade erneut ins Blitz musste. Metz verlor diesmal, ebenso wie sein Team: Pech kann auch hartnäckig sein. Rasch macht es einen vom Glücks- zum Pechspilz … Aber es gibt bekanntlich Schlimmeres, als im Schach matt zu gehen …
Die Ausstellung in der Universität Mannheim Schloss mit Palmer und Metz soll bis zum 28. August 2026 zu sehen sein.


