Kleiner Rückblick auf die Saison

Von Reinald Kloska
Nachdem wir die Saison 2025/26 als Fünfter der Tabelle abgeschlossen haben, ist ein Rückblick auf das Geleistete angebracht. Fünfter Platz, gutes Mittelfeld, könnte man meinen, dem war aber ganz und gar nicht so. Gerade mal ein Mannschaftspunkt und 4,5 Brettpunkte trennen uns von dem ersten Abstiegsplatz. Eng ging es in der letzten Spielzeit am unteren Tabellenende zu. Nicht nur da, auf den drei ersten Plätzen gab gerade mal ein halber Brettpunkt die Reihenfolge vor. Diese drei Mannschaften waren den anderen sieben Teams weit enteilt, spielten die Meisterschaft und somit den Aufstieg unter sich aus. Der Rest spielte gegen den Abstieg, eine deutliche Zweiklassengesellschaft.

Wir begannen die Saison gut, mit einem 7:1 gegen Vimbuch. Dass es bis zum 9., dem letzten Spieltag dauern sollte, bis ein weiterer Erfolg gefeiert werden konnte, war so eigentlich nicht gedacht. Dieser nicht erwartete und knappe 4,5:3,5 Sieg gegen Ebringen bewahrte uns vor dem Abstieg und katapultierte uns in der Tabelle auf den fünften Rang. Erforderlich waren hierfür auch die vier 4:4 Unentschieden, die wir irgendwann zwischen Spieltag eins und neun einstreuen konnten. In der Saison 2024/25 wären wir mit diesem Ergebnis noch knapper dem Abstieg entgangen, es wäre Platz 8 gewesen.

Hätten wir diese Saison alle unsere Chancen genutzt, wären Siege gegen Brombach, Lahr, Bühlertal und sogar Oberkirch möglich gewesen, gegen Appenweier wäre ein 4:4 drin gewesen und wir wären in der Abschlusstabelle ganz oben gewesen. Aber wir sind zum Glück keine Computer und dürfen daher Fehler machen. Zudem, wer will schon in die Verbandsliga aufsteigen?

Wie haben wir den fünften Rang erreicht? Sehen wir uns dazu an, welche Erfolge unsere Bretter erzielen konnten:

Ganz vorne an Brett 1 und weiter hinten, an den Brettern 5 bis 7 sah es ganz gut aus, auch mit Brett 3 konnten wir zufrieden sein. Die drei restlichen agierten nicht ganz so glücklich. Aber es gab keine großen Ausreißer, jedes Brett holte mehr als 33% und andererseits nicht mehr als 67%. Folglich erscheint der erzielte Mittelfeldrang als plausibles Ergebnis.

Hervorzuheben ist in erster Linie unser Mannschaftsführer Alexander Hatz. Als einziger bestritt er alle neun Spiele, diese an den vorderen Brettern und mit einem positiven Ergebnis.

Michael Lorenz und Reinald Kloska brachten es auf acht Einsätze, beide ebenfalls mit positivem Ergebnis und beide mit meist langen, ausgekämpften Partien. Verlass ist auch auf unseren Neuzugang Markus Ehrlacher, seine sieben Einsätze gestaltete er mit ausgeglichenem Ergebnis. Ein Blick auf sein Brett und immer dachte man „kein Problem, er steht sicher“.